Diskussionsforum
  • 22.12.2018 17:41
    hansol1 schreibt

    So läuft der Umstieg auf VDSL Super Vectoring EBEN NICHT.

    Ortswechsel 01744 Dippoldiswalde, Kleinstadt, Ortskern ca. 4000 EW, ich wohne in einem Ortsteil, ca. 3km Luftlinie vom Stadtkern. Vorweg, ich bin als Breitbandinteressent seit 2 Jahren registriert. Anfangs 384 kbit, nach IP Umstellung ca. 1750 kbit DSL. Seit 03/2016 Hybrid M, Anfangs noch knapp 40000 verfügbar, mit der zeit und Überbuchung mit Glück knapp 10000 wenn überhaupt, gern auch mal fast 0. Email Anfang 2017 ---> das schnelle Internet kommt im Herbst - ja wunderbar, betraf dann aber nur die Kernstadt. Dort erfolgte zum großen Teil der Parallelausbau neben den schon verfügbaren KD/Vodafone Kabel. Da kann ich in meinem Büro dort zwischen beiden wählen, jeder bietet 100 MBIt. Klarer Fall von schön aber sinnlos bis unnötig. Anfang 2018 dann wieder eine email: Das schnelle Internet kommt (auch in Ihren Ortsteil) Prima, Im September begann man den Verteilerkasten im Dorf zu tauschen, Effekt, der Hybridrouter zeigte auf einmal an dass kein DSL mehr anliegt, man hatte wohl ein Kabel beschädigt. Gott sei Dank lief der Hybridrouter seit dem Augustupdate auch ohne DSL weiter. Also Telekom angerufen, "kann nicht sein, sie haben doch Internet". Nach einer Woche hatte ich dann einen Mitarbeiter am Hörer, der auch verstand um was es ging. Dafür kamen dann innerhalb von 2 Tagen drei Störungstrupps u.a. mit der Botschaft, dass das Internet doch jetzt top sei. Wie jetzt?, 1,5 km Vectoring vom letzten Verteiler? Geht gar nicht. Also alter Zustand wieder hergestellt durch Umklemmen von Adern. Dann tauchte erstmals auf der Ausbaukarte die Planung auf. ----> Entsetzen und Wutanfall, sämtliche neuen Eigenheime (jüngere Familien) und kleine Firmen etc. bleiben außen vor. Kein Ausbau geplant. email an die Telekom doch nun mal eine Aussage zu treffen. Eingangsbestätigung, 8 Wochen Null Reaktion. Dann vor einer Woche ein bunter Flyer mit Kundennummer ich könnte jetzt bis zu 100 MBit DSL und bis zu 100 MBit Hybrid bekommen. Da kann man nur skeptisch sein. Ergebnis: In Ihrem Anschlußbereich nicht verfügbar. Dann nochmal Beschwerde an die Telekom, nun ein Rückruf, Aussage: es tut uns leid, ein Ausbau bei Ihnen ist nicht geplant, sorry für unsere schlampige Tätigkeit. Fazit: Lt, Ausbaukarte alle kleinen Dörfer im 5 km Umkreis schon voll ausgebaut, ein anderer Ortsteil mit 250 MB in Planung, im Stadtkern Doppelausbau und Vollausbau im Sozialviertel bzw. Rentner/ Altersheimviertel.
    Die Kommune tut gar nichts, ist finanziell klamm und Internet hatte für die Stadt keine Priorität. Alltag in einem Land wo wir "gut und gerne leben".
  • 23.12.2018 14:39
    einmal geändert am 23.12.2018 14:41
    DSLSeppel antwortet auf hansol1
    Das lief hier zu 99% identisch ab. Alle Ausbaustufen oberhalb von ADSL2+ sind nur im Kern und neuerdings im sogenannten Nahbereich um den Stadtkern herum erfolgt. Werbung und Ausbaumeldungen für den ges. Ort inkl. Vorverträge und falscher Verfügbarkeit! Selbst die neuen DSLAMs entlang der Hauptkabel werden nicht auf diese zur Versorgung geklemmt um wenigstens erträgliche ADSL Profile für den aüßerem Bereich zu erzielen. Wobei äußerer Bereich hier nur 1km Luftlinie zum Hauptverteiler bedeuten!
    ADSL lieferte hier mal 10 MBit. Das ist auf weniger als 8 Mbit brutto gesunken, da auch das beste DPBO das ADSL runter zieht. Hybrid ist teilweise verfügbar aber die Zelle sehr oft überbucht obwohl hier schon 800 und 1800 MHz zur Verfügung stehen.

    Die 10000 Einwohner Stadt gilt jetzt als ausgebaut und Fördermittel würde es selbst bei Bemühungen der Stadt (die nicht existieren!) auch nicht mehr geben.
    Toll gemacht liebe Telekom ...