Diskussionsforum
  • 05.12.2018 13:47
    dirkberlin schreibt

    wird wieder nichts

    Nach RT und S wird es der nächste Flopp. Der Grund ist einfach: Treiber. Chrome OS hängt an Linux und das hat die meisten Treiber im Kernel. Läuft der Kernel, läuft die meiste Hardware. Bei Windows kommen der Großteil der Treiber aus dritten Quellen, meist als x86-(-64) Software. Was nützt mir die schönste Windows Basis, wenn ich am Ende einen Drucker nicht nutzen kann, oder sonstwas? Intel doktert zwar inzwischen an UWP Treibern, vermutlich kommt aber für das alte Zeug nichts mehr, selbst bei den Atoms scheiterten vor einiger Zeit bestimmte Modelle an einen einfachen Win 10 Upgrade.
  • 05.12.2018 13:58
    einmal geändert am 05.12.2018 14:00
    machtdochnichts antwortet auf dirkberlin
    Benutzer dirkberlin schrieb:
    > Chrome OS hängt an Linux und das hat die meisten Treiber im Kernel. Läuft der Kernel, läuft die meiste Hardware.

    Das ist als vereinfachte Zusammenfassung richtig.

    > Bei Windows kommen der Großteil der Treiber aus dritten
    >
    Quellen

    Das nicht.
    Bei Windows kommen die meisten Treiber vom Hersteller der Hardware!
    Eigentlich bietet jeder Hardwarehersteller Windowstreiber für seine Geräte an.

    Hier sind die Linux-Anwender klar im Nachteil.
    Die meisten Treiber werden von enthusiastischen Personen geschrieben, die versuchen, selbst gekaufte Hardware zum Laufen zu bringen.

    Natürlich geben auch einige Hardwarehersteller Linuxtreiber heraus. Aber es gibt sehr oft (fast immer) Alternativen als Open Source. Diese sind oftmals sogar besser als die Treiber der Hersteller.

    Manchmal findet man aber auch nur Windowstreiber.
    Ich habe eine Soundkarte, für die es nur Windowstreiber gibt - kein Linux, kein macOS. Bei diesem Computer (ein Netbook-ausgeliefert mit Windows 10, darauf läuft ein aktuelles Linux) ist es mir aber egal, da ich es nur zum Arbeiten brauche. Da würde Ton nur stören. Zur Not hat es aber auch noch einen Bluetooth-Brüllwürfel.
  • 05.12.2018 14:13
    dirkberlin antwortet auf machtdochnichts
    Mit dritter war der Hersteller gemeint. Nicht ich, nicht Microsoft, sondern ein Dritter. Und gerade viele Hersteller sind da behäbig oder haben ihren ganz unabhängigen Supportzyklen. Klar, Linuxer sind im Nachteil wenn keiner was entwickelt oder bereitstellt, wenn die aber vorhanden sind, sind sie stark im Vorteil.

    Bei Windows 10 ist mir nach und nach ein Scanner nach dem nächsten aus dem Support gefallen. Da war der Multifunktionsdrucker nur noch ein Drucker, ein paar Versionen später war schon das Drucken ein Krampf. Soundkarten habe ich auch erlebt, dass da welche an Windows Versionen scheiterte. Von 3.1 bis Vista. Gerade so eine Hardware ist es, die mit dem neuen Lite Probleme machen wird. Kaum ein Hersteller wird sich die Mühe machen und auch von Microsoft wird es nicht viele Standardtreiber geben. Am Ende sind das dann wieder billige (ARM-)Kisten mit denen man nicht viel anfangen kann. Wo man aber mit nen Chromebook sicher via CuPS (was ursprünglich mal richtung apple herkam) auf vielen Geräten vermutlich irgendwie Drucken kann) wie das Windows Lite vermutlich versauern.

    Benutzer machtdochnichts schrieb:
    > Benutzer dirkberlin schrieb:
    > > Chrome OS hängt an Linux und das hat die meisten Treiber im
    > >
    Kernel. Läuft der Kernel, läuft die meiste Hardware.
    >
    > Das ist als vereinfachte Zusammenfassung richtig.
    >
    > > Bei Windows kommen der Großteil der Treiber aus dritten
    > >
    Quellen
    >
    > Das nicht.
    > Bei Windows kommen die meisten Treiber vom Hersteller der
    >
    Hardware!
    > Eigentlich bietet jeder Hardwarehersteller Windowstreiber für
    >
    seine Geräte an.
    >
    > Hier sind die Linux-Anwender klar im Nachteil.
    >
    Die meisten Treiber werden von enthusiastischen Personen
    >
    geschrieben, die versuchen, selbst gekaufte Hardware zum Laufen
    >
    zu bringen.
    >
    > Natürlich geben auch einige Hardwarehersteller Linuxtreiber
    >
    heraus. Aber es gibt sehr oft (fast immer) Alternativen als
    >
    Open Source. Diese sind oftmals sogar besser als die Treiber
    >
    der Hersteller.
    >
    > Manchmal findet man aber auch nur Windowstreiber.
    >
    Ich habe eine Soundkarte, für die es nur Windowstreiber gibt -
    >
    kein Linux, kein macOS. Bei diesem Computer (ein
    >
    Netbook-ausgeliefert mit Windows 10, darauf läuft ein aktuelles
    >
    Linux) ist es mir aber egal, da ich es nur zum Arbeiten
    >
    brauche. Da würde Ton nur stören. Zur Not hat es aber auch noch
    >
    einen Bluetooth-Brüllwürfel.
  • 05.12.2018 14:36
    2x geändert, zuletzt am 05.12.2018 14:50
    machtdochnichts antwortet auf dirkberlin
    Benutzer dirkberlin schrieb:
    > Mit dritter war der Hersteller gemeint.

    Okay, da hatte ich dich falsch verstanden. Dann stimmt es.


    > Klar, Linuxer sind im Nachteil wenn keiner was
    >
    entwickelt oder bereitstellt, wenn die aber vorhanden sind,
    >
    sind sie stark im Vorteil.

    Das meinte ich. Vom Hersteller kommt oft (meist) nichts.

    > Bei Windows 10 ist mir nach und nach ein Scanner nach dem
    >
    nächsten aus dem Support gefallen.

    Wer soll sich auch die Mühe machen, für so einen alten Saurier wie Microsoft Open-Source-Treiber(!)* zu entwickeln *und* zu pflegen. ;-))

    Zumal das auch nicht so einfach ist, da Microsoft selbst und auch der Hardwarehersteller die Spezifikationen als streng geheim betrachten. :-)

    Zusammenfassend bin ich jetzt vollkommen deiner Meinung.

    Auch mit deiner Schlussfolgerung: Das wird wieder nichts! :-))


    Es war ein Missverständnis, entschuldige bitte.

    __________
    * 'Achtung: Ich meine nur hardwarenahe Treiber. Open source-Anwenderprogramme gibt es natürlich viele.
  • 05.12.2018 15:41
    hans91 antwortet auf dirkberlin
    Microsoft liefert schon lange massig Treiber mit Windows aus, darunter auch Druckertreiber. Den Rest stellen dann halt Dritte einfach zum Download zur Verfügung, Treiber für Win 10 bietet sowieso jeder Hersteller an, dann wird man ohne nennenswerten Mehraufwand auch einen für Win Lite veröffentlichen können. Ganz davon abgesehen dürften Treiber für externe Geräte gerade bei Devices wie den Chromebooks kaum eine Rolle spielen. Da wird höchstens mal ein USB-Stick dran gesteckt, sonst nichts. Wer sich ein Gerät kauft, das auf Cloud-Nutzung ausgelegt und für keinerlei professionelle Aufgaben zu gebrauchen ist, hat mit lokaler Peripherie nicht viel am Hut. Amüsant, dass du hier Linux als Vorteil in puncto Treibern darstellst, dabei ist der miese Treibersupport von Linux einer der Hauptgründe für den geringen Erfolg auf PCs im Mainstream.
  • 05.12.2018 17:55
    machtdochnichts antwortet auf hans91
    Benutzer hans91 schrieb:
    > Amüsant, dass du hier Linux als Vorteil in puncto Treibern darstellst, dabei ist der
    >
    miese Treibersupport von Linux einer der Hauptgründe für den
    >
    geringen Erfolg auf PCs im Mainstream.

    Mit Verlaub - das ist absoluter Quatsch. So etwas schreiben immer nur die, deren Kenntnisse von Linux ausschließlich der Computerbild oder ähnlichen Erzeugnissen entstammen.

    Es gibt kaum besseren Treibersupport als bei Linux! Die Treiber, die als Open Source entwickelt werden, werden auch mustergültig gepflegt und weiterentwickelt!

    Das Problem sind einzig die Hardwarehersteller, die Spezifikationen zu ihren Geräten geheim halten. Oder denen es peinlich ist, die Quellen offenzulegen, weil sonst zu viele lachen würden....

    Es stimmt, das mache Hardware nur schwer mit einem Linuxsystem betreibbar ist, das liegt aber nicht am Linux!

    Die übergroße Mehrzahl an Hardware funktioniert aber unter Linux, meist sogar besser und stabiler als unter Windows.
    Dazu haben die Hersteller der Hardware aber oft am wenigsten beigetragen.

    Natürlich gibt es auch einige, die Linux hervorragend unterstützen!