Diskussionsforum
  • 03.12.2018 18:18
    BjWei schreibt

    Kann man bald wieder jammern, daß der Rundfunkbeitrag nicht reicht ...

    ... wann dreht man endlich mal diese Endlosspirale um und baut öffentlich-rechtliche Programme ab, damit es wieder eine GRUNDVERSORGUNG wird, die dann sagen wir mal 10€ im Monat kostet.

    Um nicht falsch verstanden zu werden:
    Ich bin absoluter Verfechter des öffentlich-rechtlichen Systems und nutze ausschließlich diese Qualitätsprogramme, z.B. täglich den DeutschlandFunk.
    Aber rund 60 öffentlich-rechtliche Hörrundfunk- und rund 20 Fernsehrundfunkprogramme sind als "Grundversorgung" niemandem vermittelbar, wenn es ständig teurer wird.
    Wir versorgen die ganze Welt (online und per Satellit) umsonst, zahlen muß es sogar der, der es überhaupt nicht nutzt.
    Nachbarländer wie die Schweiz dagegen sperren (zu Recht) sogar ihre deutschsprachigen Anlieger aus, weil die Urheberrechte Geld kosten.

    Aber der dumme Deutsche macht es ja mit ... wann wachen wir endlich auf, wenigstens bei den nächsten Wahlen?!
  • 03.12.2018 18:24
    mirdochegal antwortet auf BjWei
    Benutzer BjWei schrieb:
    > Aber der dumme Deutsche macht es ja mit ... wann wachen wir
    >
    endlich auf, wenigstens bei den nächsten Wahlen?!

    Hinter dieser Meldung steckt mit Sicherheit eine große Portion "wir armen öffentlich-rechtlichen Sender, mit den lumpigen 8 Mrd. Euro im Jahr kommen wir einfach nicht über die Runden".
  • 03.12.2018 20:13
    Peterdoo antwortet auf mirdochegal
    Benutzer mirdochegal schrieb:
    > Hinter dieser Meldung steckt mit Sicherheit eine große Portion
    >
    "wir armen öffentlich-rechtlichen Sender, mit den lumpigen 8
    >
    Mrd. Euro im Jahr kommen wir einfach nicht über die Runden"
    Das glaube ich nicht. Jede Firma muss die Ausgaben planen. Wenn dann diese abhängig z.B. vom Erfolg der Fußballmannschaft kurzfristig 100-mal höher oder niedriger als geplant ausfallen, dann gerät die Finanzplanung schon durcheinander. Es ist nicht einfach, die fehlenden Mittel so kurzfristig den anderen Bereichen zu entziehen oder zu verteilen, falls die Mittel übrig bleiben sollten.