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Gleichschaltung


16.11.2018 00:15 - Gestartet von Sven Dahmen
Als - eigentlich - überzeugtem Europäer fällt es mir immer schwerer, über die europäischen Gleichschaltungstendenzen hinwegzukommen. Als ob "der Laden" nicht genug ungelöste Probleme in Bereichen hätte, deren Lösung zu seinen vertraglich festgeschriebenen Ur-Aufgaben zählen, wird "Gestaltungswille" in Bereichen mobilisiert, in denen die Union begründbar nichts verloren hat. 30%-Heimatquote bei Netflix, Technologiezwang im Rundfunk, Übernahme der Preisgestaltung von den Mobilfunkanbietern, Uploadfilter etc. Sollte z.B. ein Autohersteller auf die Idee kommen, seine Wagen mit Radios ausschließlich mit Dosentelefon und Rauchzeichen (OK, der Feinstaub ... :-) auszustatten, dann sollte er das gerne tun und es mit seinen Kunden aushandeln...zwingenden Bedarf für einen staatlichen Eingriff ergibt sich daraus nicht.
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[1] x-user antwortet auf Sven Dahmen
18.11.2018 11:14

einmal geändert am 18.11.2018 16:08
Benutzer Sven Dahmen schrieb:
Als - eigentlich - überzeugtem Europäer fällt es mir immer schwerer, über die europäischen Gleichschaltungstendenzen hinwegzukommen. Als ob "der Laden" nicht genug ungelöste Probleme in Bereichen hätte, deren Lösung zu seinen vertraglich festgeschriebenen Ur-Aufgaben zählen, wird "Gestaltungswille" in Bereichen mobilisiert, in denen die Union begründbar nichts verloren hat. 30%-Heimatquote bei Netflix, Technologiezwang im Rundfunk, Übernahme der Preisgestaltung von den Mobilfunkanbietern, Uploadfilter etc.

Böse Zungen sehen die heutige Radiowelt gar als neuen Volksempfänger.
Die Kommentare auf https://heise.de/-4222381 sind abendfüllender Stoff ;-)