Diskussionsforum
  • 07.10.2018 07:06
    justii schreibt

    Als betroffener des Mobilfunk-Mangelgebietes Süd- und Ostbayern

    bekomme ich jedes Mal das Kotzen, wenn wieder Mal so ein Netztest mit Lobeshymnen auf ein oder mehrere Deutsche Mobilfunkanbieter veröffentlicht wird. Es ist ja auch komisch, dass seit Jahren alle ihre Netze ausbauen, in Süd-und Ostbayern aber nichts besser wird.
  • 11.10.2018 08:17
    KvR antwortet auf justii
    Benutzer justii schrieb:
    > bekomme ich jedes Mal das Kotzen, wenn wieder Mal so ein
    >
    Netztest mit Lobeshymnen auf ein oder mehrere Deutsche
    >
    Mobilfunkanbieter veröffentlicht wird. Es ist ja auch komisch,
    >
    dass seit Jahren alle ihre Netze ausbauen, in Süd-und Ostbayern
    >
    aber nichts besser wird.
    Noch schlimmer ist es in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
  • 11.10.2018 09:57
    einmal geändert am 11.10.2018 09:59
    legro antwortet auf justii
    Benutzer justii schrieb:
    > bekomme ich jedes Mal das Kotzen, wenn ..

    Deine Verärgerung teile ich, jedoch aus einer etwas anderen Sicht.

    Es ist einfach immer wieder der dreiste Versuch, uns Kunden für dumm zu verkaufen.

    Wir wandern gerne und das natürlich fernab vom Trubel der Metropolen. So haben wir im Harz, Eifel, Schwarzwald, Bayrischer Wald, .. es häufig erlebt, dass wir wir kilometerweit kein Netz hatten. Die Versorgung erreichte oft nicht einmal 50% - und dies alles, obwohl wir im „besten Netz“ unterwegs sind.

    Besonders enttäuschend ist für mich, dass auch teltarif.de diesen Unsinn (richtiger wäre „dreiste Lüge“) immer wieder völlig unreflektiert übernimmt und so auch noch mithilft, diese irreführenden Aussagen zu verbreiten.
  • 11.10.2018 10:10
    justii antwortet auf legro
    Benutzer legro schrieb:
    > Benutzer justii schrieb:
    > > bekomme ich jedes Mal das Kotzen, wenn ..
    >
    > Deine Verärgerung teile ich, jedoch aus einer etwas anderen
    >
    Sicht.
    >
    > Es ist einfach immer wieder der dreiste Versuch, uns Kunden für
    >
    dumm zu verkaufen.
    >
    > Wir wandern gerne und das natürlich fernab vom Trubel der
    >
    Metropolen. So haben wir im Harz, Eifel, Schwarzwald,
    >
    Bayrischer Wald, .. es häufig erlebt, dass wir wir
    >
    kilometerweit kein Netz hatten. Die Versorgung erreichte oft
    >
    nicht einmal 50%.

    Ja, dem stimme ich voll und ganz zu. Nicht nur beim Wandern wird der Unterschied zwischen den deutschen und z.B. den österreichischen Netzen sehr deutlich.
    Ich bin oft auf der grenznahen Strecke von Traunstein oder Reichenhall aus nach Burghausen, Passau, Freyung oder Grafenau, Regen, Deggendorf, Eggenfelden, Burghausen Traunstein oder Reichenhall unterwegs. In weiten Teilen der Strecke ist überhaupt kein Netz verfügbar. In weiteren erheblichen Teilen der Strecke sind, sogar bis zu 40km ins Inland hinein, die österreichischen Netze deutlich besser als die deutschen Netze empfangbar. In weiten Teilen sind zumindest Telefonate in wechselnder Qualität möglich aber an mobiles Internet ist auf dem größten Teil der Strecke nicht zu denken.
    >
    >
    > Besonders enttäuschend ist für mich, dass auch teltarif.de
    >
    diesen Unsinn (richtiger wäre „dreiste Lüge“) immer wieder
    >
    völlig unreflektiert übernimmt und so auch noch mithilft, diese
    >
    irreführenden Aussagen zu verbreiten.

    Besonders ärgerlich finde ich, dass die führenden Mobilfunk-Tester solche unterversorgten Strecken und Regionen (offenbar in Absprache mit Mobilfunkbetreibern) gezielt auslassen. So zumindest schien man aus den Erläuterungen zu den Tests in 2017 heraus lesen zu können. Wenn gezielt schlecht versorgte Regionen aus den Tests heraus genommen werden, welche Wert hat dann so ein Test: nicht den geringsten.
    Dass dann ein Medium wie Teltarif solche absolut wertlose Tests auch noch verbreitet, anstatt diese Mängel gezielt aufzuzeigen und die Macher "zu nötigen" wieder zu seriösen Tests zurück zu kehren, ist für mich unfassbar.
  • 11.10.2018 12:24
    x-user antwortet auf justii
    Benutzer justii schrieb:
    > Benutzer legro schrieb:
    > >
    > > Es ist einfach immer wieder der dreiste Versuch, uns Kunden für
    > >
    dumm zu verkaufen.
    >
    > Ja, dem stimme ich voll und ganz zu. Nicht nur beim Wandern
    >
    wird der Unterschied zwischen den deutschen und z.B. den
    >
    österreichischen Netzen sehr deutlich.
    > Ich bin oft auf der grenznahen Strecke von Traunstein oder
    >
    Reichenhall aus nach Burghausen, Passau, Freyung oder Grafenau,
    >
    Regen, Deggendorf, Eggenfelden, Burghausen Traunstein oder
    >
    Reichenhall unterwegs. In weiten Teilen der Strecke ist
    >
    überhaupt kein Netz verfügbar. In weiteren erheblichen Teilen
    >
    der Strecke sind, sogar bis zu 40km ins Inland hinein, die
    >
    österreichischen Netze deutlich besser als die deutschen Netze
    >
    empfangbar. In weiten Teilen sind zumindest Telefonate in
    >
    wechselnder Qualität möglich aber an mobiles Internet ist auf
    >
    dem größten Teil der Strecke nicht zu denken.

    Und dennoch seid ihr dahinten im grenznahen Gebiet klar im Vorteil, ihr könnt euch zumindest für unterwegs eine billige 'Wertkarte' aus Österreich besorgen. Die roamt dann auch in die deutschen Netze, manche sogar mit LTE-speed. Damit sind dann zwar noch immer nicht alle Funklöcher abgedeckt, aber verglichen mit Harz oder Eifel habt ihr dann fast überall die besseren (online-) Karten ;-)

  • 11.10.2018 13:56
    Otomo antwortet auf legro
    die Frage ist, wozu man im Landschaftsschutzgebiet eine Basisstation braucht. Der Mensch soll sich dort erholen und die Natur soll nicht gestört werden. Man muss nicht immer und überall erreichbar sein. Die heutige Häufung von BurnOut, Schlaganfall und Herzinfarkten kommt nicht von ungefähr. Muss man aus den genannten Gebieten einen Notruf absetzen, muss nur eines der 3 Netze verfügbar sein.
  • 11.10.2018 14:24
    Whoami antwortet auf Otomo
    Benutzer Otomo schrieb:
    > die Frage ist, wozu man im Landschaftsschutzgebiet eine
    >
    Basisstation braucht. Der Mensch soll sich dort erholen und die
    >
    Natur soll nicht gestört werden. Man muss nicht immer und
    >
    überall erreichbar sein. Die heutige Häufung von BurnOut,
    >
    Schlaganfall und Herzinfarkten kommt nicht von ungefähr. Muss
    >
    man aus den genannten Gebieten einen Notruf absetzen, muss nur
    >
    eines der 3 Netze verfügbar sein.

    Stell dir einfach mal vor, dass alle 2-3 km im Wald ein Mast steht und dieser dann auch noch per Glasfaser angebunden werden muss. Die Kosten für den Ausbau dorthin zahlt wer? Wohl nicht der Kunde mit seinem überteuerten 20€ Vertrag ;)
    Wird so niemals funktionieren.
  • 11.10.2018 15:42
    legro antwortet auf Otomo
    Benutzer Otomo schrieb:
    > die Frage ist, wozu man im Landschaftsschutzgebiet eine
    >
    Basisstation braucht. Der Mensch soll sich dort erholen und die
    >
    Natur soll nicht gestört werden. ..
    > man aus den genannten Gebieten einen Notruf absetzen, muss nur
    >
    eines der 3 Netze verfügbar sein.

    Das habe ich mir auch schon gedacht. Denn wir wandern ja schließlich u.a. auch genau deshalb fern von allem Trubel.

    Ja, man darf eben doch nicht alles so schlecht sehen. ;-) Schließlich wollen die Netztbetreiber nur unser Bestes - unser Geld. ;-( Und ist - wie oft geschehen - gar kein Netz vorhanden, kann man dann sogar sehr schnell die ewige Ruhe genießen. ;-(

    In der Schweiz und Österreich wird man nicht einmal im abgelegensten Winkel von seinem Handy verschont. Hier kann und muss man sich selbst helfen und das Handy ausschalten. ;-)

    Obwohl ich dir in Vielem zustimme, wären mir die Umstände in den Alpenländern dennoch lieber.