Diskussionsforum
  • 22.09.2018 05:15
    Alf E. Neumann schreibt

    VoIP-App mit Handynummer?

    Erstens verstehe ich den Hype darum nicht wirklich. Es gibt also eine VoIP-App mit Mobilfunkrufnummer. Ok, nice, aber doch nicht wirklich was Superneues, oder? Und warum soll es keine SMS geben können? Simquatrat kann doch jetzt auch die SMS per Email senden. Da A und O fürs Banking per mTAN.
  • 22.09.2018 10:13
    kano antwortet auf Alf E. Neumann
    Benutzer Alf E. Neumann schrieb:
    > Erstens verstehe ich den Hype darum nicht wirklich.

    Mir geht es auch so!
    Bei den Preisen für Tarife mit Flats für Gesprächsminuten und SMS plus variablen Datenpaketen sehe ich eigentlich nur einen Sinn in der SatelliteApp, wenn man Gespräche in eines der 51 Länder führen will oder muss, die eh nicht durch einen gebuchten Tarif abgedeckt sind.
    Schon der Aufwand einigen erklären zu müssen, dass ich zwei Mobilfunknummern in Benutzung habe, wäre mir zu hoch.
    ...und meine Mobilfunknummer zu Satellite portieren - ganz bestimmt nicht!

  • 22.09.2018 10:15
    WWW-Schizo antwortet auf Alf E. Neumann
    Benutzer Alf E. Neumann schrieb:
    > Erstens verstehe ich den Hype darum nicht wirklich.

    Na Highlight sind die 100 Freiminuten pro Monat für 0 Euro. Für Wenignutzer ist das sehr interessant.
  • 28.09.2018 08:05
    chickolino1 antwortet auf WWW-Schizo
    @WWW-Schizo
    @Alf E. Neumann
    > > Erstens verstehe ich den Hype darum nicht wirklich.
    >
    > Na Highlight sind die 100 Freiminuten pro Monat für 0 Euro. Für
    >
    Wenignutzer ist das sehr interessant.

    Nicht nur für wenignutzer, auch für diejenigen die zwar viel innerhalb Deutschlands per Mobilfunk.Flatrate telefonieren aber eben auch einige Minuten ins Ausland....

    Ich rufe z.b. hin.und.wieder nach Thailand oder Frankreich an, was mich derzeit über FreeVoIPDeal.com 1,6 bzw. 3 Cent pro Minute kostet...

    100 Minuten Frankreich, wären also eine Monatliche Ersparnis von bis 3 Euro...

    Wer noch kein VoIP.Provider vom Smartphone aus verwendet und solche Anrufe direkt über seine Mobilfunkprovider macht, spart natürlich deutlich mehr.

    Eine VoIP.Festnetznummer von Sipgate habe ich schon per CSIP.Simple.App auch im Ausland auf meinem Smartphone installiert....bin damit auch über die meisten DSL.Provider gratis erreichbar im Ausland (ohne das meine Anrufer extra auf das Smartphone mit der Allnetflat switchen müssen)...

    Da bietet Sipgate.Satillite eigentlich nur einen Nachteil gegenüber einer Sipgate Festnetz Nummer...

    Allerdings, wer sich viel im Ausland aufhält, kann bei Sipgate.Satillite günstiger (rund 5 Euro) eine VoIP Flatrate (für 55 Länder) bekommen, als bei einer Sipgate Satillite.Rufnummer (10 Euro ... Nur für Anrufe nach Deutschland)

    Letztenendes lohnt sich die Kombination beider Tarife sowohl für wenigtelefonierer, als auch für vieltelefonierer die oft im Ausland sind und für Telefonate ins Ausland....

    Soooo klein ist also der anvisierte Kundenkreis sicherlich nicht....
  • 22.09.2018 12:50
    HoheNorden antwortet auf Alf E. Neumann
    Benutzer Alf E. Neumann schrieb:
    > Erstens verstehe ich den Hype darum nicht wirklich. Es gibt
    >
    also eine VoIP-App mit Mobilfunkrufnummer. Ok, nice, aber doch
    >
    nicht wirklich was Superneues, oder? Und warum soll es keine
    >
    SMS geben können? Simquatrat kann doch jetzt auch die SMS per
    >
    Email senden. Da A und O fürs Banking per mTAN.

    So geht es mir auch!
    Was soll ich damit? Ohne SMS, Ohne Android, nur per IP (und das bei unserem 3G/4G Netz-Ausbau in D), Nummernwechsel auch nicht möglich. Ich halte den Service persönlich auch für etwas schräg. Was macht man denn bei Sipgate mit Mehrwert-Nummern im Ausland (Payout). Bürdet man das dem Kunden auf oder zahlt das Sipgate? Und die Identifizierung per Brief als prepaid-Angebot (ohne Post/Video-Ident-Verfahren). Für mich auch rechtlich nicht im Ansatz konform. Ist das denn geprüft von denen und der Regulierung? Ich kann mir das nicht vorstellen. Zumindest ich kann einem solchen Angebot nicht vertrauen ...
  • 22.09.2018 14:21
    ger1294 antwortet auf Alf E. Neumann
    Ich verstehe das ganze Negativ-Bashing hier nicht.
    Offenbar zahlen viele der Kommentierenden im Ausland lieber bei ihrem "supergünstigen" deutschen Handyprovider die preislich "zeitgemäßen" Roaming-Gebühren aus DM-Zeiten.
    Ich reise relativ häufig ins Nicht-EU-Ausland und nehme dort aufgrund der unverschämten Roaming-Tarife der deutschen Anbieter natürlich sofort meine deutsche SIM aus dem Handy und ersetze sie durch eine lokale SIM, mit der ich überall auf der Welt für i.d.R. unter 10 € eine große Menge oder unbegrenztes Datenvolumen mit 4G oder 3G bekomme. Bei Preisen von 0,79 € oder 0,99 € pro 50 Kilobyte Datenroaming (Vodafone Tarif 2018) definitiv die einzig sinnvolle Lösung ,mobile Daten im Ausland zu nutzen.

    Mit der Satellite App habe ich die Möglichkeit, trotzdem günstig nach Deutschland (bzw. kostenlos) zu telefonieren und auch unter einer deutschen Nummer ohne Roaming Kosten erreichbar zu sein. Da ich vor Abflug meine deutsche SIM auf die Satellite Nummer umleite, erreichen mich Gesprächspartner unter meiner normalen deutschen Rufnummer. Ich zahle dafür aber keine Roaminggebühren, welche sonst bei Vodafone in meinem Vertrag von 2018 (!) satte 2,56 € pro Minute ankommend (= 5,00 Deutsche Mark) kosten würden. Abgehende Gespräche nach Deutschland würden sogar teilweise bis zu 5,11 € (10,00 DM) pro Minute kosten. Und dafür muss man nicht mal in besonders exotische Länder reisen, das geht schon in der Ukraine (EU-angrenzendes Land) los.

    Aber auch in der EU kann man Geld sparen. Ich war letztens in Italien, mein Gastgeber hatte aber eine österreichische Handynummer, die natürlich beim Aufenthalt in Italien für mich mit einem deutschen Handy nicht von der EU-Regelung zum kostenlosen Roaming erfasst ist. Habe dann mittels Satellite App angerufen, kostenlos.

    Portieren würde ich meine Handynummer derzeit auch nicht zu Satellite, da ich meinen Vorpostern zustimmen muss, dass bei uns in Deutschland die Datenverbindungen viel zu überlastet oder schlecht ausgebaut sind. Hier im Allgäu bietet mir Vodafone an vielen Stellen immer noch Edge mit 0 Datendurchsatz an. Mit O2 hätte ich überhaupt keinen Empfang.
    m.E. ist die Portierung aber eine attraktive Option für diejenigen, welche tatsächlich viel in die inkludierten Länder telefonieren oder für Deutsche, die längerfristig im (Nicht-EU-)Ausland leben, da sie so bei Nutzung einer lokalen Sim trotzdem aus Deutschland unter ihrer gewohnten Nummer ohne Mehrkosten erreichbar sind. Bei Nutzung des Gratispakets entstehen so keine doppelten Kosten durch einen parallel laufenden deutschen Mobilfunkvertrag und man braucht auch kein Dual Sim Handy (was bei iPhones ja bisher nicht erhältlich ist bzw. nur mit eSIM, welche für günstige PRepaidanbieter nicht funktioniert)
  • 28.09.2018 12:18
    mho73 antwortet auf ger1294
    Benutzer ger1294 schrieb:
    > Aber auch in der EU kann man Geld sparen. Ich war letztens in
    >
    Italien, mein Gastgeber hatte aber eine österreichische
    >
    Handynummer, die natürlich beim Aufenthalt in Italien für mich
    >
    mit einem deutschen Handy nicht von der EU-Regelung zum
    >
    kostenlosen Roaming erfasst ist.

    Wie kommst Du darauf? Das EU-Roaming gilt im Reiseland, aus dem Reiseland nach Deutschland sowie in andere EU-Länder.
    https://www.vodafone.de/hilfe/ausland/eu-roaming-regulierung.html#was-aenderte-sich-mit-der-eu-roaming-regulierung