Diskussionsforum
  • 14.09.2018 14:30
    einmal geändert am 14.09.2018 14:32
    Pitt_g schreibt

    Haha erst geschwind bei der Tochtergeselltschaft en paar 1000 MA

    entlassen und dann von Optimismus reden?
    Angst ist leider ein Geschäftsmodell in Deutschland
  • 14.09.2018 20:06
    industrieclub antwortet auf Pitt_g
    Benutzer Pitt_g schrieb:
    > Angst ist leider ein Geschäftsmodell in Deutschland

    Angst ist leider ein Geschäftsmodell WELTWEIT ! (außer vielleicht in einigen "Muster-
    ländle" wie Holland, Dänemark, Finnland und einigen Wohlstandsoasen wie Monaco,
    V.A.E., Liechtenstein etc.)
  • 15.09.2018 14:37
    2x geändert, zuletzt am 15.09.2018 14:41
    Siemensfreak antwortet auf Pitt_g
    Benutzer Pitt_g schrieb:
    > entlassen und dann von Optimismus reden?
    >
    Angst ist leider ein Geschäftsmodell in Deutschland
    Da hast Du vollkommen recht!

    Zitat:
    Höttges hat bereits einen "passiven Widerstand gegen die Digitalisierung" bemerkt. "Firmen müssen Aufwand treiben, um ihre Mitarbeiter mit neuen Technologien vertraut zu machen."
    Zitat Ende

    Da ist dann aber im eigenen Laden bei T-Systems wohl über Jahre was total schief gelaufen.

    Und wenn man sieht, was bei der Telekom gerade im Zuge der IP-Umstellung und beim Vectoring-Ausbau alles schief läuft oder erst gar nicht voran kommt, dann ist auch kein Optimismus angesagt.
    Ehe man für Tage oder Wochen abgehängt ist, lässt man doch lieber alles so wie es ist.
    Dazu muss man nicht mal besonders bodenständig sein.

    Alles auf einmal, sofort, hier, alles und jetzt funktioniert eben selten gut.
    Und man kann nicht in zwei Jahren das aufholen, was vorher in zehn Jahren verschlafen wurde.
    Erst Recht nicht, wenn man die guten Leute so lange verärgert, bis sie gehen oder sie vorzeitig entlässt und gleichzeitig keine selbst ausgebildeten Leute übernommen hat und nur die billigsten Subunternehmer für sich arbeiten lässt.

    Herr Höttges hat ja viele gute Ideen, aber hier merkt man deutlich, dass er den Kontakt zur Basis verloren hat, was in seinem Unternehmen außerhalb der grünen Tische Bonns abgeht und wo die Grenzen des Machbaren liegen.

    Bei der langjährigen Politik kann zudem ebenfalls auch kein Optimismus aufkommen. Die (Angst-)Zustände auf dem Arbeitsmarkt sind größtenteils selbst verursacht.
    Nach dem Motto: "Einmal studiert, für immer kassiert" setzt man weiterhin nur noch auf Akademiker:
    Andererseits wurde das Handwerk und der Dienstleistungssektor vollkommen vernachlässigt und Billiglöhne und Angst um den Arbeitsplatz mit Hartz 4 etabliert...

    Gerade bei der Digitalisierung gibt China den Takt vor.
    Smartphones und Systemtechnik von dort dominieren den Markt.
    Fast alle europäischen Telekommunikatiosfirmen haben in den letzten mindestens 15 Jahren ihr Know How verkauft oder den Anschluss verloren und massiv Stellen abgebaut (z. B. Siemens, Nokia, Ericsson).
    Gleichzeitig wurde die Infrastruktur sträflich vernachlässigt und man hat die Gewinne anstatt die Netze optimiert.

    Und jetzt droht dadurch gleich das nächste Debakel beim autonomen Fahren und der Elektromobilität. Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern zehn nach zwölf für Deutschland!