Diskussionsforum
  • 05.09.2018 19:08
    BjWei schreibt

    Politiker sind doch intelligent ...

    ... da sollte man doch verstehen, daß Roaming immer dann stattfindet, wenn man sich nicht im Land seines Anbieters aufhält bzw. in Grenznähe dort eingeloggt ist (ok, das verstehen nur die technisch etwas Versierteren).
    Daß ein Telefonat aus dem Anbieterland ins Ausland kein Roaming, sondern ein Auslandsgespräch ist, war schon immer so und versteht sogar unsere Oma.
    Was ist also das Problem?!
    Stimmt! ... In diesem Falle dann doch der Politiker ...
  • 05.09.2018 20:41
    muc80337 antwortet auf BjWei
    Benutzer BjWei schrieb:
    > ... da sollte man doch verstehen, daß Roaming immer dann
    >
    stattfindet, wenn man sich nicht im Land seines Anbieters
    >
    aufhält bzw. in Grenznähe dort eingeloggt ist (ok, das
    >
    verstehen nur die technisch etwas Versierteren).

    Nun gut, zumindest hast Du "Roaming" nicht vollumfänglich verstanden, sonst würdest Du das hier nicht unvollständig und damit falsch definieren.

    Roaming kann auch erfolgen, wenn man weder das Land des Anbieters verlässt noch wenn sich das Mobiltelefon in ein Netz eines anderen Landes einbucht.
    Mittlerweile wird Roaming allerdings meist in der Bedeutung "International Roaming" verwendet.

    Das wird aber eigentlich schon aus der Bedeutung des englischen Verbs "to roam" klar.

    > Daß ein Telefonat aus dem Anbieterland ins Ausland kein
    >
    Roaming, sondern ein Auslandsgespräch ist, war schon immer so
    >
    und versteht sogar unsere Oma.
    > Was ist also das Problem?!
    > Stimmt! ... In diesem Falle dann doch der Politiker ...

    Dass ein Telefonat bei welchem BEIDE Gesprächsenden zu einem ausländischen Anbieter gehören sollte man EIGENTLICH erwarten, dass das teurer ist als wenn nur EIN Gesprächsende (genauer: die terminating party) sich im Ausland befindet.

    Aber das ist halt die EU Regulierung - wo die Anbieter in der Vergangenheit "gute" Lobbyarbeit (für sich) geleistet haben...

    Schon vor vielen Jahren haben zudem die Anbieter vorgesorgt und sich lokal eingekauft. Sprich der ganze Traffic bleibt u.U. komplett im Netz eines z.B. Vodafone. Dass da solch hohe Preise aufrecht erhalten werden können heißt nur, dass der Markt da nicht gut funktioniert. Der Vodafone wird das aber gerade anders herum behaupten.

    Natürlich habe auch ich zuerst mal gelacht, dass gerade die Verbraucherschutzministerin in die Falle reingetreten ist. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so ganz sicher, ob das nicht einfach ein (beabsichtigter) genialer Aufhänger ist, um in das Thema "wocherähnliche Preise bei Anrufen aus dem Heimatland in ein EU-Ausland" werbewirksam einzusteigen.
  • 06.09.2018 07:38
    ger1294 antwortet auf BjWei
    Tja, wenn die Dame Bescheid gewusst hätte, hätte sie sich einfach eine holländische SIM-Karte geholt, Dual-SIM Handy und schon ist alles Top.
    Und da sie sicherlich auch jeden Monat mal vor Ort ist, ist das vertraglich kein Problem.

    Hatte ein ähnliches Problem, ein Freund lebt in Italien, hat aber einen österreichischen Handyvertrag, so dass ich ihn zwar bei der Durchreise durch Österreich kostenlos anrufen konnte, nicht aber vor Ort bei Ankunft in Italien.
    Zum Glück habe ich eine App, die 100 Freiminuten in alle europäischen Netze pro Monat bietet (Sipgate satellite), das hat die hohen Kosten dann vermieden