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Die Clients öffnen, nicht die Netze


25.06.2018 10:20 - Gestartet von Fehder
einmal geändert am 25.06.2018 10:20
Das kritische an WhatsApp ist nicht, wie Nachrichten verschickt werden, sondern, dass der Client das Adressbuch ausliest und an Facebook schickt.

Wichtig wäre, dass man die Anbieter zwingt, fremde Clients zuzulassen. Dann könnten Clients entstehen, die (a) die Privatsphäre respektieren und gleichzeitig (b) verschiedene Netze unterstützen. Aktuell verbannt beispielsweise WhatsApp Nutzer, die alternative Clients verwenden.

Ein Austausch zwischen den Netzen ist Quatsch. Da können die Anbieter immer soviele Mängel "einbauen", dass das niemand wirklich nutzen möchte.
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[1] Mobilfunk-Experte antwortet auf Fehder
25.06.2018 10:33

einmal geändert am 25.06.2018 10:53
Benutzer Fehder schrieb:

Wichtig wäre, dass man die Anbieter zwingt, fremde Clients zuzulassen. Dann könnten Clients entstehen, die (a) die Privatsphäre respektieren und gleichzeitig (b) verschiedene Netze unterstützen. Aktuell verbannt beispielsweise WhatsApp Nutzer, die alternative Clients verwenden.

Das würde nichts daran ändern, dass der Nutzer weiterhin gezwungen ist, mit jedem Betreiber einen Vertrag einzugehen. Das wäre so, als bräuchte ich drei SIM-Karten, wenn ich bloß mit Telekom-, Telefónica- und Vodafone-Kunden telefonieren will.

Ein Austausch zwischen den Netzen ist Quatsch. Da können die Anbieter immer soviele Mängel "einbauen", dass das niemand wirklich nutzen möchte.

Komischerweise funktioniert das bei Telefonie oder E-Mail relativ gut.