Diskussionsforum
  • 14.06.2018 15:13
    Chris111 schreibt

    Romainglimit gilt auch auf Schiffsnetzen

    somit dürften eigentich nur 50 Euro netto auflaufen.
    Aber: O2 ist der einzige Netzbetreiber, der das nicht auf die Reihe bekommt oder bekommen will. Es gibt die Möglichkeit, dass man eine SMS versenden kann, wenn aus technischen Gründen in dem jeweiligen Netz kein Roaminglimit bereitgestellt werden kann.
  • 15.06.2018 15:36
    einmal geändert am 15.06.2018 15:40
    -Whayzinga- antwortet auf Chris111
    Benutzer Chris111 schrieb:
    > somit dürften eigentich nur 50 Euro netto auflaufen.

    Das Roaminglimit zählt nur in Mobilfunknetzen und nicht auf Schiffsnetzen

    "Mobiles Telefonieren und Internetnutzung auf dem Schiff
    Auf dem Schiff können für mobiles Telefonieren, SMS oder die Internetnutzung hohe Kosten entstehen. An Bord kommen mitunter spezielle Schiffsnetzbetreiber zum Zuge, die ihre Dienste via Satellit anbieten. Verbraucher sollten sich daher vor Reisebeginn beim Reiseveranstalter oder bei der Kreuzfahrtgesellschaft über das jeweilige Schiffsnetz und die Preise informieren. Vorsicht ist geboten, wenn sich das Schiff im Hafen oder in Landnähe befindet, da hohe Kosten bei Gesprächen über das Schiffsnetz drohen. Sofern das Schiffsnetz in diesen Regionen weiterhin aktiv ist, kann sich das Mobiltelefon dort einbuchen bzw. bleibt eingebucht, wenn die automatische Netzwahl eingestellt ist und das zuvor genutzte „Landnetz“ kurzzeitig nicht zu empfangen war. Das kann schon beim Einchecken an Bord sein, wenn man im Inneren des Schiffs kurzzeitig keinen Empfang von Land hatte. Es ist daher ratsam, dass Sie Ihr Netz schon vor Antritt der Reise manuell auswählen und Sie Ihr „Landnetz“ nutzen, solange dieses verfügbar ist."

    Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/WeitereThemen/InternRoaming/InternationalesRoaming-node.html
  • 17.06.2018 13:47
    little-endian antwortet auf -Whayzinga-
    Benutzer -Whayzinga- schrieb:
    > Benutzer Chris111 schrieb:
    > > somit dürften eigentich nur 50 Euro netto auflaufen.
    >
    > Das Roaminglimit zählt nur in Mobilfunknetzen und nicht auf
    > Schiffsnetzen

    Was, wenn nicht ebenfalls ein Mobilfunknetz soll ein solches "Schiffsnetz" denn sein? Auch hier ist eine Einbuchung ja nur aufgrund von Verträgen mit dem Heimatnetzbetreiber möglich. Ob der selbst im Vergleich zum Roaming außerhalb der EU exorbitanten Preise ist es geradezu zynisch, dass die automatische Trennung und Beschränkung auf zunächst jene rund 60€ gerade hier nicht greifen soll.
  • 18.06.2018 08:18
    marcel24 antwortet auf little-endian
    das netz auf schiffen wird über satellit bereitgestellt, mobilfunk kann doch garnicht so weit senden. sicherlich haben die betreiber ein roamingabkommen aber warum hier keine kostenbremse greift erschließt sich mir nicht wirklich.
  • 18.06.2018 10:42
    little-endian antwortet auf marcel24
    Benutzer marcel24 schrieb:
    > das netz auf schiffen wird über satellit bereitgestellt,
    > mobilfunk kann doch garnicht so weit senden. sicherlich haben

    Genauso kann man argumentieren, dass auch bei den deutlich günstigeren "regulären" Mobilfunknetzen die Daten irgendwoher kommen (und irgendwohin gehen) müssen - in aller Regel eben Festnetz- und Richtfunkanbindungen. Die Bepreisung mag sich ja je nach Aufwand eben dieses "Uplinks" gerne signifikant unterscheiden, doch ...

    > die betreiber ein roamingabkommen aber warum hier keine
    > kostenbremse greift erschließt sich mir nicht wirklich.

    ... erklärt das eben genau nicht, weshalb diese Kostendeckelung nicht greifen soll, und darum ging es ja hier. Diese Unterscheidung von "Mobilfunknetz" und "ooooh ... Schiffsnetz" halte ich schlichtweg für unsinnig. Es ist ein Mobilfunknetz wie jedes andere auch und im Zweifel haben die Preise und Konditionen im Preisverzeichnis MEINES Anbieters zu stehen, der das Roamingabkommen irgendwann mal ausgekaspert hat.
  • 18.06.2018 13:26
    marcel24 antwortet auf little-endian
    naja weil das netz auf dem schiff eigentlich kein mobilfunknetz ist (auch wenn das einige glauben), sondern wie eben gesagt die verbindung über satellit hergestellt wird und dort die kosten anders sind, es ist nur nach außen hin "mobil". eingeschaltet werden darf es natürlich erst wenn ein gewisser abstand zu den stationären mobilfunknetzen gegeben ist. eine kostendeckelung sollte dennoch greifen, ob die anbieter dazu verpflichtet sind weis ich im moment nicht. wie man es dreht und wendet, man sollte sich auch mal als kunde über die preise informieren und nicht einfach sorglos die geräte nutzen und dann auf kulanz des anbieters hoffen.