Diskussionsforum
  • 18.05.2018 05:12
    Mister79 schreibt

    Wurde und wird

    auch langsam Zeit. Wenn O2 seinen DSL Bereich mal wieder flott machen möchte, dann müssen die Tarife zeitgemäß sein. Das waren diese mit der Fair Use definitiv nicht. Aus meiner Sicht das Schlimmste was Herr Schuster in seinen letzten Monaten, verbliebender Amtszeit, seiner Zeit eingefallen ist.


    Man sieht klar in den Bilanzen das er sich geirrt hat. Der erhoffte Geldseegen über die Fair Use ist ja scheinbar ausgeblieben.

    Gut so, dann kann man die Tarife auch mal wieder empfehlen. Gerade im Bezug zur All Flat.
  • 18.05.2018 13:14
    2x geändert, zuletzt am 18.05.2018 13:24
    postb1 antwortet auf Mister79
    Fair use - na und?
    Wenn ein Anbieter auch Fair-use oder generell gedrosselte Verträge wie dem XS anbietet, warum nicht? Die Drossel ist ja kein Geheimnis und der Kunde kann sich frei dafür oder dagegen entscheiden. Die Verträge haben dafür deutlich günstigere Monatskosten als bei der Telekom und anderen.
    Ich zahle für einen S (an 6/2Mbit ADSL) mit 10 IP-Festnetznummern im ersten Jahr €17,95 und ab dem 2. Jahr 32,95. Inklusive einem brauchbaren Zyxel-Router zur kostenlosen Verfügung und einer nationalen Telefonflat nach Festnetz und Mobil.
    Kann man nicht meckern.
    Und wer nicht dem exessiven Medienkonsum frönt, dem kann die 300GB-Fairuse-Klausel gestohlen bleiben - wir haben im 3-Personenhaushalt normalerweise um die 200GB Datendurchsatz pro Monat. Gelegentlich treibt ihn der Junior mit der Xbox mal auf 750GB rauf, aber dank Fairuse auch kein Problem.

    Insgesamt sind die O2 DSL-Verträge gerade in langsameren ADSL-Gebieten attraktiver als bei der Konkurrenz. 1und1 beispielsweise ignoriert die Annex J Anschlußtechnik und limitiert den Upload generell auf 1Mbit. Und im kleinsten Vertrag, der auch bei 1und1 gedrosselt wird, wird die Bremse bei O2 bei weitem nicht so fest angezogen - 2Mbit symmetrisch im Drosselfall können sich auf jeden Fall sehen lassen, der Anschluß bleibt damit für den Normalbetrieb fast uneingeschränkt nutzbar. Bei 1und1 dagegen wird auf 1Mbit Down und 0,128Mbit up gedrosselt.

    PS: grad mal bei O2 nachgesehen, die geben ja auch eine Verbrauchshochrechnung für den laufenden Rechnungsmonat an, die meist recht genau trifft: werden bei uns nicht mal 150GB werden, trotz intensiver Internetnutzung und zumindest gelegentlichem Streaming via Youtube & co.
    Ich sehe die Fairuse-Regel daher sehr entspannt.
  • 18.05.2018 19:36
    Mister79 antwortet auf postb1
    Benutzer postb1 schrieb:
    > Wenn ein Anbieter auch Fair-use oder generell gedrosselte
    >
    Verträge wie dem XS anbietet, warum nicht?

    Da gibt es keinen Grund. O2 war dennoch nicht konkurrenzfähig, da ein unlimited zusätzlich 15 Euro gekostet hat. Da hätte man auch gleich zu Telekom gehen können. Preislich ging das so gar nicht.

    Ich finde das jetzt ein sehr guter Kompromiss gefunden wurde. So sind die Tarife brauchbar. Unlimited gehört in die oberen Tarife dazu, wie eine all flat in jedem höherwertigen Mobilfunkvertrag.

    Die Strategie von Herrn Schuster und seiner Abneigung gegen Flats, welche er ja öffentlich stark vertreten hat, sind einfach nicht aufgegangen.
  • 18.05.2018 21:00
    Wechseler antwortet auf Mister79
    Benutzer Mister79 schrieb:
    > Benutzer postb1 schrieb:
    > > Wenn ein Anbieter auch Fair-use oder generell gedrosselte
    > >
    Verträge wie dem XS anbietet, warum nicht?
    >
    > Da gibt es keinen Grund. O2 war dennoch nicht konkurrenzfähig,
    >
    da ein unlimited zusätzlich 15 Euro gekostet hat.

    Die Flatrate wurde zusammen mit zusammen mit der Umstellung auf Telekom-Vorleistungen abgeschafft. Den die Telekom rechnet diese nämlich nicht als Flatrate ab, sondern kassiert für jedes durchgeleitete GB extra.

    Deshalb hatte Telefonica O2 ein wirtschaftliches Interesse daran, sich die Hoch-Traffic-Kundschaft vom Hals zu halten. Wie man sieht auch erfolgreich.

    > Da hätte man
    >
    auch gleich zu Telekom gehen können. Preislich ging das so gar
    >
    nicht.

    Die Telekom wiederum berechnet den Traffic ihren Peering-Partnern:

    https://wiki.hetzner.de/index.php/Double_Paid_Traffic

    Wer da nicht zahlt, wird gedrosselt.
  • 18.05.2018 22:30
    Mister79 antwortet auf Wechseler
    Benutzer Wechseler schrieb:
    > Benutzer Mister79 schrieb:
    > > Benutzer postb1 schrieb:
    > > > Wenn ein Anbieter auch Fair-use oder generell gedrosselte
    > > >
    Verträge wie dem XS anbietet, warum nicht?
    > >
    > > Da gibt es keinen Grund. O2 war dennoch nicht konkurrenzfähig,
    > >
    da ein unlimited zusätzlich 15 Euro gekostet hat.
    >
    > Die Flatrate wurde zusammen mit zusammen mit der Umstellung auf
    >
    Telekom-Vorleistungen abgeschafft. Den die Telekom rechnet
    >
    diese nämlich nicht als Flatrate ab, sondern kassiert für jedes
    >
    durchgeleitete GB extra.

    Das ist richtig...
    >
    > Deshalb hatte Telefonica O2 ein wirtschaftliches Interesse
    >
    daran, sich die Hoch-Traffic-Kundschaft vom Hals zu halten. Wie
    >
    man sieht auch erfolgreich.

    Naja, scheint ja nicht wirklich geklappt zu haben. Unlimited wurde einem teilweise kostenlos nachgeworfen. Selbst in einem aktuellen Tarif hatte ich unlimited jederzeit kostenlos... Selbst die Fritze usw. So tragisch können die Kosten bei den DSL Preisen ja nicht sein...
    >
    > > Da hätte man
    > >
    auch gleich zu Telekom gehen können. Preislich ging das so gar
    > >
    nicht.
    >
    > Die Telekom wiederum berechnet den Traffic ihren
    >
    Peering-Partnern:
    >
    > https://wiki.hetzner.de/index.php/Double_Paid_Traffic
    >
    > Wer da nicht zahlt, wird gedrosselt.

    Joa, mag sein. Läuft das nicht mehr wird gewechselt. Bis Dato hatte seit 2009 niemals Probleme damit bei O2. BSA war deren Entscheidung und damit auf einen eigenen Ausbau zu verzichten und gleichzeitig damit auf eigenes Glas für den Mobilfunk.

    Daher wird O2 schon wissen was sie tun und bis Dato läuft deren BSA VDSL perfekt in deren eigenen Netzwerk