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Gute Unterhatung mit Vodafone


14.04.2018 12:48 - Gestartet von Jürgen Gätjen
3x geändert, zuletzt am 14.04.2018 13:47
Kommende "Pflichtlektüre" zählt zu den wohl berühmtesten und beliebtesten Kundenbewertungen Vodafones, diese Kundenbewertung ist sowohl den Freunden, als auch Nichtfreunden zur amüsanten oder verhassten Kenntnis gelangt! Dann einmal los:

"Pflichtlektüre zur aktuellen Situation von Vodafone in Deutschland oder: Finger weg von Vodafone

In der Hoffnung nicht gleich auf Initiative Vodafones herauszensiert zu werden, nur weil ich einmal mehr die Wahrheit sage, möchte ich einmal die Situation des deutschen Mobilfunkmarktes hier ein wenig gründlicher beleuchten: Eines gleich vorweg: Ich bin kein Kunde von Vodafone! Was mir aber auffällt ist der Umstand, das Deutschlands kleinster Mobilfunkanbieter nach vielen Jahren der Marktführerschaft buchstäblich versumpft ist! Allenthalben bekommt man nichts Gutes über und von Vodafone -umgangssprachlich Vodawinzig, Vodas(chl)umpf oder Vodaclone- zu hören. Und selbst die eigenen Mitarbeiter sind Kunde der Konkurrenz. Hier nun einige ernst zu nehmende Pressemeldungen, die man in diesem Zusammenhang gelesen haben sollte, ehe man mir ungezügelte Hetze vorwirft! Natürlich kann ich mich nur auf die Tages- und Fachpresse berufen! Wer mir also vorwerfen will, hier nur Schwachsinn zu verbreiten, stellt damit in gleicher Weise auch die ganze Tages- und Fachpresse in Frage! So, legen wir doch einmal los:

31.07.2012, T3N:
Vodafone: Facebook-Kundenbeschwerde mit über 60 000 Likes und 6 000 Kommentaren

01.08.2012, Focos.de:
Shitstorm bei Facebook: Frau löst Proteststurm gegen Vodafone aus

07.02.2013, RP-Online:
Telekommunikationsriese: Nur jeder dritte Vodafone-Mitarbeiter würde eigene Produkte empfehlen

14.02.2013, Manager-Magazin:
Skepsis statt Stolz: Vodafone-Mitarbeiter würden Hausprodukte eher nicht empfehlen

18.02.2013, Teltarif:
Vodafone-Mitarbeiter: 60% würden Produkte nicht empfehlen

06.02.2014, Heiße.de:
60% der Vodafone-Mitarbeiter würden Vodafone nicht weiter empfehlen

10.03.2014, Wirtschaftswoche und Handelsblatt einvernehmlich:
Warum Vodafone in die Kriese stürzt

07.02.2014, Rheinische Post:
Nur jeder dritte Vodafone-Mitarbeiter würde nach einer internen Umfrage Produkte seiner Firma empfehlen

17.04.2014, Mobilflip:
Vodafone-Blog: Kritische Kommentare unerwünscht

19.05.2015, Süddeutsche Zeitung:
Warum Vodafone in der Kriese steckt

20.05.2015, Telecom-Handel:
Bei Vodafone regieren die Minuszeichen

24.07.2015, Wirtschaftswoche:
Historischer Absturz eines Mobilfunkkriesen

18.08.2015, Areamobile:
Tausende Vodafone-Kunden von Abrechnungsfehler -Abrechnungsbetrug müsste es erfahrungsgemäß heißen- betroffen (Von Björn Brodersen)

Fakt ist: Vodafone vereint weltweit mehr Negativmeldungen in den Medien für sich, als alle anderen Mobilfunkbetreiber zusammen! Überall nur Boshaftigkeiten über Vodafone, wohin man auch blickt. Den absoluten Höhepunkt erzielte Vodafone in Australien, denn dort ließ der scharlachrote, angelsächsische Wüstling nicht nur die Nerven der Mobilfunkkunden barfuß laufen, sonder die der dortigen Politiker gleich mit! Diese Liste ließe sich beliebig fortführen! Dabei hat vor dem Hintergrund all dieser Negativmeldungen in der seriösen Presse überhaupt kein Vodafone-Kunde ein Recht sich zu beklagen, denn bei allen Mobilfunkkunden deren geistiger Horizont weiter reicht als bis zum nächsten Vodafone-Mitarbeiter, sind die weitreichenden Warnungen vor Vodafone nämlich angekommen! Vodafone versucht bis heute das von einem gesunden Verstand geleitete Kundenverhalten als Ausbuchtung aus dem Vodafone-Netz zu verkaufen, obwohl der dümmste Blonde draußen im Lande weiß, daß eine solche Maßnahme seit 2006 bei uns in Deutschland richterlich verboten ist! Es grenzt schon an einer Art volkskollektiver Dummheit, sich heute wie ein kleines Kind hinzustellen und wutschnaubend, in eine Tischkante beißend, seine Krokodilstränen darüber zu vergießen wie schlecht Vodafone ist! Aber der ganze Zirkus kennt ja noch immer keine Grenzen, denn nun hat Vodafone -gewissermaßen mit Tränen in den Augen und einer Hand voll Geld -davon ist Dank zahlender naiver Kunden genug vorhanden- Kabel-Deutshland mehrheitlich übernommen, wenngleich auch total überteuert! Der in keiner Weise weniger marode Ruf, dessen sich Kabel-Deutshland erfreut, wird Vodafone nicht auf gleiche Augenhöhe mit den beiden Marktführern Telefónica und Telekom katapultieren können! "Gleich und Gleich gesellt sich gern" heißt es! Diese versumpfungshemmende Zwangshochzeit ist somit als eine geschäftsnotwendige Ehe in die vodafoneistische Geschichtsschreibung eingegangene genauso wie der Umstand, das Versumpfen eines ehemaligen Marktführers nicht verhindert zu haben, wohingegen der Zusammenschluss von Telefónica mit E-Plus von den deutschen Mobilfunkkunden mit Dankbarkeit im Herzen, und einem deutlichem Kundenzuwachs honoriert wurde! Die vorgelegten Quartalszahlen machen das in beeindruckender Weise deutlich! Bei solch einer ablehnenden Haltung deutscher Mobilfunkkunden gegenüber diesem rotwangigen, angelsächsischen und winzigen Rumpelstilzchen, wäre es eigentlich eine geschäftspolitische Notwendig, sich diskret aus dem deutschen Markt zu verabschieden, um weiteren Imageschaden zu vermeiden! Das amerikanische Kaufhausimperium Walmart hat in einer nicht annähernd so dramatischen Situation wie der von Vodafone die Notbremse gezogen und Deutschland sang- und klanglos nach nur wenigen Monaten wieder verlassen. Nicht so bei Vodafone, deren geistige Reife nicht reicht um zu erkennen, in welch einer brikären Situation sich daß Unternehmen durch Unfähigkeit steckt! Es ist eben nicht damit getan, sich einen unliebsamen Konkurrenten einzuverleiben und eine Führung zu zerschlagen, die eine mehr als hundertjährige Erfahrung darin hatte, einen Weltkonzern erfolgreich zu machen und zu lassen, um diese einst erfolgreiche Führungsriege durch selbstherrliche, stümpernde Spakkus zu ersetzen!
Für mich, alle ehemaligen Manneman-D2-Kunden, dem ehemaligen Mannesmann-Chef Klaus Esser und die deutsche Bevölkerung ist es eine tiefe Genugtuung, Vodafone als den Spucknapf der deutschen Mobilfunkanbieter wahrzunehmen! Nicht nur ich, Deutschland geht schwanger in der Hoffnung, noch sehr lange mit der selben Verachtung auf Vodafone herabspucken zu können, wie die beiden Marktführer Telekom und Telefónica mit Verachtung auf Vodafone herabsehen!

Nachtrag:
Ich bitte die Redaktion zutiefst darum, mir meine klaren Worte nicht übel zu nehmen!!!
Diese klaren Worte waren schon lange überfällig,denn ich denke mir, dieser sehr oft zitierte Kultartikel sollte uns allen schon zu denken geben. Im vorliegendem Fall handelt es sich nicht nur alleine darum, das die Angelsachsen über das Ziel hinausgeschossen sind, sondern das sie ihrer schon von Chris Gent beschworenen Tradition des gewebemäßigen Betruges folgen. Auch für "TELTARIF" wird es Zeit, sich diesen Umstand auch gegenüber den Lesern einzugestehen. Schönes Wochenende und einen guten Start in die kommende Woche liebe Freunde! Ach so: Wohlige Wärme umschmeichelt mein Herz bei der Beobachtung, wie die Kundschaft von Vodafone -umgangssprachlich die "volkskollektive Dummheit"- und auch Vodafone selbst missbilligend das Kundenwachstum des deutschen Mobilfunkmarktführers beobachten, wohingegen die Bedeutung des roten, angelsächsischen Lumpensammlers, äh entschuldigung Vodafone, auf die Größe einer Rosine zusammengeschrumpft ist, hahah..."






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[1] bholmer antwortet auf Jürgen Gätjen
14.04.2018 23:23
Benutzer Jürgen Gätjen schrieb:
Kommende "Pflichtlektüre" zählt zu den wohl berühmtesten und beliebtesten Kundenbewertungen Vodafones, diese Kundenbewertung ist sowohl den Freunden, als auch Nichtfreunden zur amüsanten oder verhassten Kenntnis gelangt! Dann einmal los:

"Pflichtlektüre zur aktuellen Situation von Vodafone in Deutschland oder: Finger weg von Vodafone
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Ich bin Mobilfunkkunde bei Mannesmann gewesen, zwar nicht der ersten Stunde, aber des ersten Jahres. C-Netz hatte ich noch nicht, aber beruflich brauchte ich dann seit 1993 für die Rufbereitschaft im Krankenhaus ein Handy, da mir die Signalisierung über Cityruf und anschließende Suche nach einer Telefonzelle die Nerven raubte.
1992 hatte ich mich bewusst für den privaten Anbieter D2 privat entschieden um mitzuhelfen das Telekom Monopol zu brechen und die Chance auf günstigere Mobilfunktarife zu unterstützen.
Bei meiner ersten Vertragsanfrage kam noch der Mannesmann Mitarbeiter zu mir nach hause und stellte mir das nagelneue tragbare D-Netz-Funkgerät vor. Da es noch kein Handy war hatte ich mich dagegen entschieden. Anfang 1993 entschied ich mich für ein Handy. Der spätere Regionalleiter in Dortmund stellte mir die SIM-Karte aus und führ mit mir zusammen zur Schwesterfirma Kienzle, damit ich ein Handy mit Rabatt bekam. Das war persönlicher Service.
Im gleichen Jahr hatte ich mir testweise eine D1-Karte zugelegt um zu testen ob die Funkversorgung besser war. Vertragslaufzeiten gab es da noch nicht. Beide Netze hatten ihre Funklöcher. Mannesmann bediente ganz Bochum von einem Hochhaus aus, die Telekom sendete von ihren Fernmeldetürmen. In den Innenstädten war an Inhouseversorgung nicht zu denken. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Dann kam einige Jahre später die Übernahmeschlacht mit ganzseitigen Anzeigen in den überregionalen Tageszeitungen. Mannesmann empfahl seinen Aktionären, die Aktien nicht einzutauschen, am nächsten Tag eine ganze rote Seite mit der Empfehlung von Vodafone, die Aktien rauszurücken. ICh möchte nicht wissen, was allein diese Anzeigen gekostet haben.

Zwischenzeitlich hatte man als Vodafonekunde den Vorteil, in Ländern mit Vodafonenetzen günstiger telefonieren zu können als andere (Z.B. Australien, Großbritannien, Türkei, Ägypten). Außer GB, das bis zum Brexit zur EU gehört und der Roamingverordnung unterliegt, gibt es diese Vorteile nicht mehr
Ich bin bis 2017 VF treu geblieben, hatte sogar von 1997 bis 2016 nostalgisch dieselbe noch gültige Mannesmann-SIM-Karte. Da diese zwar noch UMTS-fähig aber nicht mehr LTE-fähig war, habe ich sie dannin eine Vodafonekarte tauschen müssen. In all den Jahren hatte es Mannesmann und VF immer geschafft mich vom abwandern abzuhalten durch interessante Angebote oder neue Tarifmerkmale.
2017 habe ich dann nach 24 Jahren aus mehreren Gründen meinen Vertrag gekündigt, da es nichts so Interessantes gab, was einen so hohen Aufpreis für die gleichen Leistungen rechtfertigt.
In den Jahren habe ich parallel immer auch mit Prepaidkarten andere Netze getestet. Zugegeben, das Vodafonenetz ist gefühlt etwas besser als das von Telefonica. Aber das der Telekom ist mindestens genauso gut.
Ich war kurz am überlegen zurückzukehren als die Vodafonepässe eingeführt wurden. Da mir das aber vom Datenvolumen auch nix hilft bei Videos meiner häuslichen Überwachungskameras und es nur eine handvoll Anbieter gibt, denen VF das Privileg des Zero Ratings eingeräumt hat, war der Mehrwert der mit der höheren Grundgebühr erzielt würde für mich nicht relevant.
Daher bin ich zur Zeit bei Drillisch mit einer Allnetflat und 15 GB für 25 Euro im Monat hängengeblieben. Damit kann ich zumindest an meinem Wohnort alles machen was ich möchte ohne in den Würgegriff der Drosselung zu kommen. Bei VF würde ich dafür fast das doppelte bezahlen, von zeitlich begrenzten Schnuppermonaten mal abgesehen.
Da sind selbst bei der Telekom die Zero rating Angebote um Längen besser.
Wenn ich sie benötigen würde, würde ich dann sogar eher dorthin gehen, vielleicht mich sogar auf eine unlimitierte Datenflat einlassen. Aber die ist mir in 2018 noch zu teuer. Ich bin mir aber sicher, dass solche Angebote im Preis bald sinken werden sobald die Mitbewerber etwas ähnliches vorstellen werden.

Der britische Konzern muss sich daher einiges einfallen lassen um Kunden wie mich zurückzugewinnen. Nach meiner Kündigung kam noch nicht mal ein Anruf der Kundenrückgewinnung. Man hatte es offenbar nicht nötig.