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Norwegen ist kein Maßstab


22.03.2018 21:51 - Gestartet von cintema
Und DAB ist nicht krisensicher.
In Deutschland würden die Leute eher streamen. Die meisten Autos würden wohl früher oder später mit DAB ausgestattet, oder eben Digitalradio über das angeschlossene Handy gestreamt.
In Norwegen gibt es im Übrigen noch jede Menge UKW-Sender. Die senden jetzt einfach quasi schwarz auf den nun freien Frequenzen...
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[1] lucky2029 antwortet auf cintema
23.03.2018 11:54
Benutzer cintema schrieb:
Und DAB ist nicht krisensicher.
Warum? Es gibt sogar die Option im Krisenfall alle Empfänger Remote zu aktiveren und auf den Kanal mit entsprechenden Informationen umzustellen.
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[1.1] x-user antwortet auf lucky2029
23.03.2018 14:03
Benutzer lucky2029 schrieb:
Benutzer cintema schrieb:
Und DAB ist nicht krisensicher.
Warum? Es gibt sogar die Option im Krisenfall alle Empfänger Remote zu aktiveren und auf den Kanal mit entsprechenden Informationen umzustellen.

Im Krisenfall bleibt UKW unschlagbar, damit gibt es kein Geoblocking (wie auf DAB) und auch die Nachbarländer senden noch auf UKW...

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[1.1.1] klaus1970 antwortet auf x-user
23.03.2018 15:52
Häääää, auf DAB+ gibt es doch kein Geoblocking!!

Benutzer x-user schrieb:


Im Krisenfall bleibt UKW unschlagbar, damit gibt es kein Geoblocking (wie auf DAB) und auch die Nachbarländer senden noch auf UKW...

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[1.1.1.1] wolframt antwortet auf klaus1970
23.03.2018 18:38
Benutzer klaus1970 schrieb:
Häääää, auf DAB+ gibt es doch kein Geoblocking!!

Benutzer x-user schrieb:


Im Krisenfall bleibt UKW unschlagbar, damit gibt es kein Geoblocking (wie auf DAB) und auch die Nachbarländer senden noch auf UKW...


Geoblocking oder Beschränkung der Reichweite, nenne es wie Du möchtest. Das ist ja heute schon fakt. Fahre mal mit dem Auto duch Deutschland und versuche durchgehend DAB+ zu hören.

Stationär wird IP (Streaming) das Rennen machen. Es wird immer einfacher über die Smart Speaker einen Radiosender zu hören oder zu wechseln. Alexa, Siri, und die anderen vereinfachen das Radiohören drastisch. Und Wort ist schneller als sich durch das fürchterleiche DAB+ Menue zu fummeln.

Die Autohersteller haben in ihren neuen High-Class Audio-Systemen das Radio sowieso hinten runterfallen lassen. Das muss man echt suchen, weil es sich in der "Kommunikationszentrale" oder im "Audio-System" versteckt...

BTW: Im Moment ist UKW der kriesensichere Verbreitungsweg - abgelöst wird er wohl von DAB+ werden. Das dauert aber noch bestimmt bis 2025. Streaming kann nie kriesensicher sein.
Trotzdem: Ich setze auf Streaming mit Voice-Steuerung: zuhause, irgendwann im Auto, auf dem Smartphone (oder wie das Ding zukünftig heissen maf...), etc.
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[2] Dieter Gebhardt antwortet auf cintema
23.03.2018 17:39
Und DAB ist nicht krisensicher.
Woher nimmst du die Kenntnis? Sicherer als Streaming allemal ...
In Deutschland würden die Leute eher streamen.
Da widerspreche ich. Streaming kann Radio nicht ersetzen...
eben Digitalradio über das angeschlossene Handy gestreamt.
Naja, der quälende Sound eines Handys lässt grüßen...
Ich denke, DAB wird sich durchsetzen, denn Streaming kann schnell öde werden. Das ist, als ob meine eine CD ständig laufen lässt und nichts neues mehr hört...
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[2.1] uwest antwortet auf Dieter Gebhardt
25.03.2018 08:22
Benutzer Dieter Gebhardt schrieb:
Ich denke, DAB wird sich durchsetzen, denn Streaming kann schnell öde werden. Das ist, als ob meine eine CD ständig laufen lässt und nichts neues mehr hört...

Hast Du da ein Verständnisproblem?

Über Streaming kann ich dieselben Inhalte hören wie über UKW und DAB+ zusammen. (Und das - nebenbei gesagt - weltweit.)

Wenn etwas "öde" wird, dann das Radioprogramm. Die Übertragungstechnik hat damit nichts zu tun.
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[2.1.1] Dieter Gebhardt antwortet auf uwest
25.03.2018 14:56
Über Streaming kann ich dieselben Inhalte hören wie über UKW und DAB+ zusammen. (Und das - nebenbei gesagt - weltweit.)
Das ist mir schon klar. Nur das die "klassischen" Sender von heute, die ich durchaus gerne höre (z.B. Nachrichten) nicht mehr existieren werden, wenn die klassische Verbreitung nicht mehr gegeben ist. Weil das Geschäftsmodell nicht mehr gegeben ist und Streaming eben ein anderes Publikum bedient
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[2.1.1.1] x-user antwortet auf Dieter Gebhardt
25.03.2018 16:02
Benutzer Dieter Gebhardt schrieb:
Über Streaming kann ich dieselben Inhalte hören wie über UKW und DAB+ zusammen. (Und das - nebenbei gesagt - weltweit.)
Das ist mir schon klar. Nur das die "klassischen" Sender von heute, die ich durchaus gerne höre (z.B. Nachrichten) nicht mehr existieren werden, wenn die klassische Verbreitung nicht mehr gegeben ist.

Alle deutschen Sender bringen andauernd Nachrichten, die kriegst du natürlich auch weltweit als Internetstream. Und wer eben keine dpa-News und keine aufdringliche Werbung will, der findet nur im Netz gute Angebote.
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[2.1.1.2] uwest antwortet auf Dieter Gebhardt
25.03.2018 17:02
Benutzer Dieter Gebhardt schrieb:
Das ist mir schon klar. Nur das die "klassischen" Sender von heute, die ich durchaus gerne höre (z.B. Nachrichten) nicht mehr existieren werden, wenn die klassische Verbreitung nicht mehr gegeben ist. Weil das Geschäftsmodell nicht mehr gegeben ist und Streaming eben ein anderes Publikum bedient

Daran glaube ich nicht. Es gibt seit Jahren schon Radiosender, die nur im Internet verbreitet werden. Die finanzieren sich ja auch - und das gegen die terrestrisch und im Kabel verbreitete Konkurrent.

Geschäftsmodelle kann man halt auch neu erfinden.
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[2.2] x-user antwortet auf Dieter Gebhardt
25.03.2018 12:27

einmal geändert am 25.03.2018 12:43
Benutzer Dieter Gebhardt schrieb:

Da widerspreche ich. Streaming kann Radio nicht ersetzen... Naja, der quälende Sound eines Handys lässt grüßen...

Das Handy ist nicht schuld am schlechten Sound. Streaming mit hohen Bitraten bringt sehr guten Klang, das kann derzeit kein Radio bieten.

Versuch's mal mit einem etwas besseren Kopfhörer oder einer Bluetooth-Box mit Bassreflex... kostet kaum noch was ;-)