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Eine Unverschämtheit


11.02.2002 18:44 - Gestartet von davidc
Es ist eine mittelalterliche Politk, die sie Zwangeintreibung der GEZ begründet und unter dem Deckmantel der Qualität und des gehobenen Programms eine Abgabe fordert, egal ob man ARD und Co. sehen will oder nicht. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind überteuerte Quasibeamtenapparate.
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[1] haeby antwortet auf davidc
11.02.2002 19:34
Benutzer davidc schrieb:
Es ist eine mittelalterliche Politk, die sie Zwangeintreibung der GEZ begründet und unter dem Deckmantel der Qualität und des gehobenen Programms eine Abgabe fordert, egal ob man ARD und Co. sehen will oder nicht. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind überteuerte Quasibeamtenapparate.

Ich kapier auch nicht, warum man für ein Programm, das sie mittlerweile doch eh nur von den Privaten abkupfern (siehe Quizshows), Zwangsgebühren entrichten muss. Es gehört für mich nicht zur Grundversorgung, wenn einem Programminhalte geboten werden, die man in fast gleicher Art auch bei zig Privaten bekommt - die ja mittlerweile wirklich für fast jeden, der noch hören, sehen und denken kann, empfangbar sind. Die öffentlich rechtlichen sollen sich auf Nachrichten, Wissenschaftsmagazine und vielleicht noch Ratgeber beschränken, wobei ich das Gefühl habe, dass letztere auch immer mehr zu Werbesendungen für ihre eigenen CDs und Bücher verkommen.

Beim Internetangebot ist es ähnlich. Manche Seiten sind nur Verkaufsseiten, andere zwar ganz informativ, aber da die Inhalte praktisch immer auch irgendwo anders zu finden sind, ist es keine Grundversorgung und dürfte nicht mit Zwangsgeldern finanziert werden. Zumindest darf er keine zig hundert Millionen kosten.

Gruß
Haeby
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[1.1] Telefonexperte antwortet auf haeby
12.02.2002 19:53
hi all,
trotz alledem sollten wir auch ein wenig stolz sein auf unser Rundfunksystem. In den USA gibt es z.B. keine Sendungen, die nicht ständig mit Werbung unterbrochen werden.

Und wenn man das Internetangebot von ARD+UDEF nicht begrenzt, dann gehen ganz schnell die GEZ-Gebühren in die Höhe. Und das muss man wohl verhinden. Deshalb ist die Forderung richtig.

Telefonexperte


Benutzer haeby schrieb:
Benutzer davidc schrieb:
Es ist eine mittelalterliche Politk, die sie Zwangeintreibung der GEZ begründet und unter dem Deckmantel der Qualität und des gehobenen Programms eine Abgabe fordert, egal ob man ARD
und Co. sehen will oder nicht. Die
öffentlich-rechtlichen Anstalten sind überteuerte Quasibeamtenapparate.

Ich kapier auch nicht, warum man für ein Programm, das sie mittlerweile doch eh nur von den Privaten abkupfern (siehe Quizshows), Zwangsgebühren entrichten muss. Es gehört für mich nicht zur Grundversorgung, wenn einem Programminhalte geboten werden, die man in fast gleicher Art auch bei zig Privaten bekommt - die ja mittlerweile wirklich für fast jeden, der noch hören, sehen und denken kann, empfangbar sind. Die öffentlich rechtlichen sollen sich auf Nachrichten, Wissenschaftsmagazine und vielleicht noch Ratgeber beschränken, wobei ich das Gefühl habe, dass letztere auch immer mehr zu Werbesendungen für ihre eigenen CDs und Bücher verkommen.

Beim Internetangebot ist es ähnlich. Manche Seiten sind nur Verkaufsseiten, andere zwar ganz informativ, aber da die Inhalte praktisch immer auch irgendwo anders zu finden sind, ist es keine Grundversorgung und dürfte nicht mit Zwangsgeldern finanziert werden. Zumindest darf er keine zig hundert Millionen kosten.

Gruß
Haeby
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[1.1.1] spunk_ antwortet auf Telefonexperte
12.02.2002 20:24
Benutzer Telefonexperte schrieb:
hi all, trotz alledem sollten wir auch ein wenig stolz sein auf unser Rundfunksystem. In den USA gibt es z.B. keine Sendungen, die nicht ständig mit Werbung unterbrochen werden.
eben... das stichwort heisst _rundfunk_ das hat absolut nix mit internet zu tun.

und grundversorgung sollte nunmal bundesweit halt ein fernseh sender und ein radiosender sein. wozu zum henker diese vielfalt wenn es doch nur um grundversorgung geht ?