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falsche Schlussfolgerung


14.03.2018 13:48 - Gestartet von Hartmut.B
Die Idee, nicht auf Lobbyisten zu hören und jeweils die sinnvollste Technologie anzuwenden, ist grundsätzlich richtig. FTTC ist schnell und günstig, FTTB wesentlich leistungsfähiger, doch der Ausbau dauert ewig.
Aber was bitte sollen staatliche Backbone-Netze bringen? Wer schließt die Lücke zwischen Backbone und Endkunden auf dem Land? Die Backbone-Verbindung ist nicht das Problem - hier gibt es schon leistungsfähige Glasfaserverbindungen. Die letzte Meile ist das Problem...! Die Forderung nach Backbone-Förderung stammt doch aus der Ecke Vodafone und O2, die damit gerne ihre Mobilfunk-Masten günstig anbieten möchten. Das scheint, als wäre es von Mobilfunk-Lobbyisten abgeschrieben...

Übrigens gibt es auch bereits ein "Verzeichnis bestehender Netze", zumindest etwas ähnliches. Unter www.breitbandatlas.de ist die Versorgungslage dargestellt und die in der jeweiligen Stadt tätigen Netzbetreiber sind auch aufgelistet. Im Zweifelsfall kann man auf deren Webseite dann die Verfügbarkeit im Detail prüfen.