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Lahmer Breitbandausbau?


10.03.2018 10:37 - Gestartet von Max Baumann
einmal geändert am 10.03.2018 10:39
Ich kann mich nicht beklagen, bei mir ist die Glasfaser von rund 5 km Entfernung auf 100 m ans Haus herangekommen.
Bedeutet von DSL 2 Mbit auf VDSL 100.
Wo ist da bitte eine Mogelpackung?

Die anderen sauberen Anbieter haben sich für einen Ausbau nicht einmal interessiert, trotz Fördermittel.
Die Ausbauarbeiten haben sie lieber der Telekom überlassen

Aber jetzt verteilen VF und Consorten großmäulig Werbung, das schnelles Internet verfügbar wäre.

Sowas nenne ich ins gemachte Nest setzen oder auch Mogelpackung, da man den Kunden suggeriert das die schnellen Anschlüsse durch Eigeninitiative entstanden sind
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[1] krassDigger antwortet auf Max Baumann
10.03.2018 11:00
Ein paar Leute haben jetzt 100 Mbit, viele in der Nachbarschaft haben irgendwas zwischen 10-20 Mbit ohne Aussicht darauf, dass sich das in absehbarer Zeit einmal ändert, weil das Gebiet nun offiziell als breitbandversorgt gilt.
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[1.1] Max Baumann antwortet auf krassDigger
10.03.2018 12:24
Redest Du von Deinem Wohnort?
Bei uns ist bis auf eine Handvoll Häuser am Ortsrand, durchgängig VDSL100 verfügbar.
Die Randgebiete könnten alle VDSL 50 buchen.
Ich schreibe könnte, weil das Interesse an vernüftigem Internet hier im Ort sehr gering ist.
Die letzen Tage sind öfter T-Mitarbeiter durch den Ort gezogen um Werbung zu machen.
Durch die Bank waren diese enttäuscht von der geringen Nachfrage.
Bei mir waren sie jedesmal überrascht das ich schon aufgeschaltet wurde.
Tja man muss halt Kontakt zu fähigen Leuten haben ;)
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[1.1.1] Unkritisches Werbegerassel trifft auf bittere Realität
trollator antwortet auf Max Baumann
10.03.2018 13:47

einmal geändert am 10.03.2018 13:51
Benutzer Max Baumann schrieb:
Redest Du von Deinem Wohnort?

Die letzen Tage sind öfter T-Mitarbeiter durch den Ort gezogen um Werbung zu machen.
Durch die Bank waren diese enttäuscht von der geringen Nachfrage.
Naja wie sollte es auch anders sein? Wir kriechen hier mit 2 3 oder 4 megabit/s die letzten Jahre durchs internet. Selbst Leute in den teueren Unistädten surfen teils mit 8-12 megabit/s und schämen sich das zuzugeben, denn man hat sicherlich was falsch gemacht. Weite teile der Bevölkerung hat sich damit arrangiert und ist Werbe ressistent geworden.
Für mich ebenfalls nur den günstigsten Vertrag mit kurzer MVLZ. Ist stiller Protest. Die einzige Sprache, die die politik und die Telkos verstehen, ohne das ein Wort gesagt werden muss. Werbung ist halt trollig?... trolliger sind GSM UMTS LTE Tarife in 2018, die auf das x-tausendfachste gedrosselt werden und Schockrechnungen? Na... die sind am trolligsten. Wenigstens hat DSL immernoch eine echte flat bei der telekom, wollten die ja auch mal abschaffen.
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[2] tosho antwortet auf Max Baumann
13.03.2018 01:09
Benutzer Max Baumann schrieb:
Ich kann mich nicht beklagen, bei mir ist die Glasfaser von rund 5 km Entfernung auf 100 m ans Haus herangekommen.
Bedeutet von DSL 2 Mbit auf VDSL 100.
Wo ist da bitte eine Mogelpackung?

Die anderen sauberen Anbieter haben sich für einen Ausbau nicht einmal interessiert, trotz Fördermittel.
Die Ausbauarbeiten haben sie lieber der Telekom überlassen

Aber jetzt verteilen VF und Consorten großmäulig Werbung, das schnelles Internet verfügbar wäre.

Sowas nenne ich ins gemachte Nest setzen oder auch Mogelpackung, da man den Kunden suggeriert das die schnellen Anschlüsse durch Eigeninitiative entstanden sind

Tja, dann haste Glück gehabt.
Auch bei uns ist letztes Jahr 50 MBit bis 100m an unser Haus herangekommen (allerdings von der EWE.)
Hier allerdings dümpeln wir immer noch mit 3 MBit durch's Internet. Und auch da ist nichts mehr zu erwarten - zumindest nicht in den nächsten 5-10 Jahren.
Eine diesbezügliche Anfrage bei der Telekom wurde mit (O-Ton) "Da machen wir nichts mehr" beschieden. Klingt, als ob die ihren Laden in den nächsten Jahren dicht machen wollten.