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Falsche Beschreibung des Redirect-Verfahrens im Artikel?


05.03.2018 21:27 - Gestartet von javalexG
einmal geändert am 05.03.2018 21:27
Hallo,

im Artikel steht:

Prinzipiell wird der Redirect schon jetzt eingesetzt, denn bevor die Drittanbieter- Leistung gebucht wird, wird die Rufnummer des Kunden an den Provider übertragen und dort ein Check durchgeführt, ob für die Rufnummer eine Drittanbietersperre gesetzt ist und wenn ja für welche Dienste-Kategorien.

Ist es nicht so, dass beim Redirect-Verfahren der Nutzer automatisch auf eine Seite seines Mobilfunk-Providers weitergeleitet wird und dort die Bestellung entweder per Klick oder TAN bestätigen muss?

Damit hat der Mobilfunkanbieter die Gestaltung der Seite in der Hand, so dass die Tricks mit Verdecken von Informationen oder "falsche" Klicks zum Bezahlen nicht mehr möglich sind?

Nur die Rufnummer wurde übertragen, bevor die Mobilfunkanbieter das Redirect-Verfahren eingeführt haben. Und passierte eben weil nur mit Nummer die Informationen auf der Bestellseite nicht bzw. nicht vollständig waren und die Nutzer leicht ein Abo abschließen konnten, ohne dass sie es merkten.

Das jetzige Verfahren hat aber mehrere Probleme: Erstens wird der Nutzer gar nicht gefragt, ob der Redirect durchgeführt werden soll, der Verbraucher kann in das gerade stattfindende Redirect-Verfahren nicht eingreifen, [...]

Wo soll denn hier das Problem sein, wenn auch vzbv gerade fordert, dass das Redirect-Verfahren Pflicht werden soll?

[...] und bei (In-)App- Käufen in Appstores mit Bezahung über die Mobilfunkrechnung wird gar kein Redirect durchgeführt.

Das mag jetzt ein Problem sein, wobei ein App-Store (und davon gibt es ja nicht viele) eher seriös arbeiten wird. Wobei ich es auch begrüßen würde, wenn die Regelung (sprich: Redirect für alle) dann auch für die App Stores gelten wird.

Grüße

Alex