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Verkauf != Nutzung != statistischer Erhebung


27.02.2018 09:08 - Gestartet von dzabler
einmal geändert am 27.02.2018 09:20
Ich schau mir mal an, wie viele mal ein "neues Radio" bei Aldi und Co. kaufen. Diese "Lockangebote" sind dann aber nicht ein "ja zu DAB" sondern ein, wie probieren es mal aus. Wenn es nicht gefällt fliegt es halt irgendwo rum. Und ich bezweifele, dass danach jemand seine komplette "Heimflotte" umstellt. Warum auch?
Im Fahrzeug wird derzeit vom Händler meist dazu geraten. Denken Sie dran, dass das Auto ohne DAB-Radio nur noch schlecht verkaufbar ist.
Wichtig wäre es also, wirklich zu erfassen wie viele DAB-Radios UKW-Radios im realen Leben ersetzen und nicht irgendwelche Verkaufsstatistiken aus den Schubladen zu ziehen und daraus Schlüsse zu ziehen. Wo sind die UKW-Radio-Verschrottungszahlen?

Die Abdeckung ist für mich auch noch undiskutabel. Oberhalb von Marburg / Hessen fehlt der ganze HR Bouquet. Auch Aussetzer sind immer mal wieder da, die Dank Wechsel von DAB+ auf FM den normalen Kunden gar nicht auffallen und dieser denkt: Funktioniert ja wunderprächtig. Dann sollte man mal das DAB-FM Following deaktivieren, was aber meist gar nicht vorgesehen ist. Dann hat man nämlich plötzlich sekundenlange Aussetzer bei DAB und sieht mal die realen Nachteile.
Es ist nun mal so, dass die Sendefrequenz rund doppelt so hoch ist und die Ausbreitungsbedingungen dadurch schlechter. Hinzu kommt an komplettes Abreisen des Streams, was sich schlechter anhört als ein kurzes Aufrauschen. DAB hat auch viele Vorteile, keine Frage. Aber auch die Nachteile sind gerade mobil vorhanden.
PS: Ich bin Radioentwickler und kenne beide Welten
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[1] x-user antwortet auf dzabler
27.02.2018 11:37

einmal geändert am 27.02.2018 12:28
Benutzer dzabler schrieb:
Ich schau mir mal an, wie viele mal ein "neues Radio" bei Aldi und Co. kaufen. Diese "Lockangebote" sind dann aber nicht ein "ja zu DAB" sondern ein, wie probieren es mal aus. Wenn es nicht gefällt fliegt es halt irgendwo rum. Und ich bezweifele, dass danach jemand seine komplette "Heimflotte" umstellt. Warum auch?
Im Fahrzeug wird derzeit vom Händler meist dazu geraten. Denken Sie dran, dass das Auto ohne DAB-Radio nur noch schlecht verkaufbar ist.

Ein Argument dagegen sich ein überteuertes DAB Radio für's Auto aufschwatzen zu lassen ist der fehlende Mehrwert. Den DAB-Benutzern wird schnell auffallen, daß sie hier mit noch mehr Werbung und überwiegend schlechten Programmen zugemüllt werden.

Es wird ohnehin keine 5 Jahre mehr dauern bis sich das Internetradio durchsetzen wird, erst dann gibt es "Freien Empfang für freie Bürger". Das ginge schon heute, auch im Auto, es wird aber durch teure Tarife bzw. Knebelverträge noch auf die lange Bank verschoben.

UKW bleibt als Grundversorgung. DAB ist kein Fortschritt, auch klanglich überhaupt nicht, und das war ja mal das eigentliche Ziel.


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[1.1] piddiw antwortet auf x-user
27.02.2018 15:41
Benutzer x-user schrieb:
Ein Argument dagegen sich ein überteuertes DAB Radio für's Auto aufschwatzen zu lassen ist der fehlende Mehrwert. Den DAB-Benutzern wird schnell auffallen, daß sie hier mit noch mehr Werbung und überwiegend schlechten Programmen zugemüllt werden.

(...)

UKW bleibt als Grundversorgung. DAB ist kein Fortschritt, auch klanglich überhaupt nicht, und das war ja mal das eigentliche Ziel.


In sämtlichen hier geschriebenen Punkten merkt man, dass hier jemand richtig viel "Ahnung" hat. *fremdschäm*
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[1.1.1] x-user antwortet auf piddiw
27.02.2018 21:44

einmal geändert am 27.02.2018 23:25
Benutzer piddiw schrieb:

In sämtlichen hier geschriebenen Punkten merkt man, dass hier jemand richtig viel "Ahnung" hat. *fremdschäm*

Ach so? Welche "Ahnung" hast du denn? Ist DAB etwa der Segen der Schöpfung... oder wollen wir doch lieber alle Sender der Welt?!