Diskussionsforum
  • 13.02.2018 15:09
    Mister79 schreibt

    Da stellt sich die Frage

    wie das selbst funktionieren soll. Müssen dafür die Türme nicht mit Glas angebunden sein, damit die untereinander vernünftig die Kontrolldaten austauschen können und sich ggf. selbst optimieren?

    Einen Deutschlandweiten Dienst in dieser Art über Richtfunk?

    Kennst sich eventuell jemand damit tiefgründiger aus?
  • 13.02.2018 15:49
    Kuch antwortet auf Mister79
    Hallo

    Benutzer Mister79 schrieb:
    > wie das selbst funktionieren soll.

    dazu empfehle ich einen Blick in die entsprechenden Dokumente der Standardisierung­sorganisationen:

    http://www.3gpp.org/technologies/keywords-acronyms/105-son

    https://portal.3gpp.org/desktopmodules/Specifications/SpecificationDetails.aspx?specificationId=2581

    https://www.ngmn.org/publications/all-downloads.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=97&cHash=54f746935b5c0ca330d5c2dd79131c8b

    Alexander Kuch
  • 13.02.2018 16:01
    RobbieG antwortet auf Kuch
    Hallo,

    Benutzer Kuch schrieb:

    > Benutzer Mister79 schrieb:
    > > wie das selbst funktionieren soll.

    Die Frage ist berechtigt.

    In der Praxis raucht zum falschen Zeitpunkt ohne Vorwarnung eine Baugruppe ab. Oder: Baugruppe/Prozessor stürzt ab und muss vor Ort rebootet werden.
    Oder: Antenne verschiebt sich nach Unwetter.
    Oder: Vandalen machen was kaputt.
    Oder: Auto trifft auf Mast oder Schaltschrank
    Oder: Zuleitung ist unterbrochen
    Oder: Hochwasser, Regen, es dringt Wasser ein.
    Oder: In die Richtfunkstrecke wird ein Hindernis hinein gestellt (z.B. Baukran) oder neues Haus gebaut.

    Da ist mit KI nix zu reißen, jemand muss vor Ort sein!

    Künftige oder Bestandskunden sollten diesen Faktor mit einbeziehen!


  • 13.02.2018 16:54
    Mister79 antwortet auf RobbieG
    Benutzer RobbieG schrieb:
    > Hallo,
    >
    > Benutzer Kuch schrieb:
    >
    > > Benutzer Mister79 schrieb:
    > > > wie das selbst funktionieren soll.
    >
    > Die Frage ist berechtigt.
    >
    > In der Praxis raucht zum falschen Zeitpunkt ohne Vorwarnung
    > eine Baugruppe ab. Oder: Baugruppe/Prozessor stürzt ab und muss
    > vor Ort rebootet werden.
    > Oder: Antenne verschiebt sich nach Unwetter.
    > Oder: Vandalen machen was kaputt.
    > Oder: Auto trifft auf Mast oder Schaltschrank
    > Oder: Zuleitung ist unterbrochen
    > Oder: Hochwasser, Regen, es dringt Wasser ein.
    > Oder: In die Richtfunkstrecke wird ein Hindernis hinein
    > gestellt (z.B. Baukran) oder neues Haus gebaut.
    >
    > Da ist mit KI nix zu reißen, jemand muss vor Ort sein!
    >
    > Künftige oder Bestandskunden sollten diesen Faktor mit
    > einbeziehen!
    >
    >
    Ich glaube da geht es mehr um andere Dinge.

    Frequenztausch, Vorwarnung von Defekten, automatische Kalkulation über den Grad des Defekts usw. Das kann schon gut funktionieren. Ich denke aber das die Telekom und Co. das auch einsetzten. Daher verstehe ich den Wind um diese Sache nicht.

    Davon mal ab das Telefonica seit rund 2 Jahren was von sich automatisch einstellenden Antennen berichtet. An Ort a wird keine Leistung benötigt aber an Ort b ist gerade ein Stadtfest und sich die Frequenzen von a nach b holt und wieder zurück. Nach meinen Infos ist dafür aber ein Glasfasernetz von Nöten um den ganzen Overhead gut transportieren zu können + Skalierung der ganzen Sache. Dafür soll sich wohl Richtfunk nicht so gut eigenen lassen. Da gab es doch einen Artikel von auf Teltarif meine ich.

    Auf jeden Fall ist wohl die Sache nicht soooooo zum feiern wie O2 diese Nachrichten verkündet. Am Ende wird sich das wohl erst mal auf kleine Randgebiete beziehen. Bevor die Konsolidierung nicht abgeschlossen ist und alle Baugruppen mit der Technik ausgerüstet sind, wird da der große Zauber so oder so ausbleiben.