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Gleiches Problem im heimischen Telefonica LTE-Netz


12.01.2018 17:25 - Gestartet von WMdoubleU
Einen ähnlichen Effekt wie oben beschrieben kann ich mit einem Drillisch-Vertrag seit Monaten auch im deutschen Telefónica-Netz (PLZ-Gebiet 75) beobachten. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind hier auffällig schlecht: im Downstream via LTE teils weniger als 1 MBit/s und im Upstream ein wenig mehr ist bei einer vertraglich zugesicherten Mindestdownload­geschwindigekeit von 50 MBit/s schlichtweg inakzeptabel. Via UMTS sind zumindest ein Downstream von 18 MBit/s und ein Upstream von 3 MBit/s realisierbar. Auf Anfrage erfolgte schlicht nur der Hinweis auf ein reibungslos funktionierendes Netz im betroffenen Bereich. Fazit: ganz schwach, nein unseriös, was da von Telefónica geliefert wird.
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[1] bholmer antwortet auf WMdoubleU
12.01.2018 22:05
Benutzer WMdoubleU schrieb:
Einen ähnlichen Effekt wie oben beschrieben kann ich mit einem Drillisch-Vertrag seit Monaten auch im deutschen Telefónica-Netz (PLZ-Gebiet 75) beobachten. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind hier auffällig schlecht: im Downstream via LTE teils weniger als 1 MBit/s und im Upstream ein wenig mehr ist bei einer vertraglich zugesicherten Mindestdownload­geschwindigekeit von 50 MBit/s schlichtweg inakzeptabel. Via UMTS sind zumindest ein Downstream von 18 MBit/s und ein Upstream von 3 MBit/s realisierbar. Auf Anfrage erfolgte schlicht nur der Hinweis auf ein reibungslos funktionierendes Netz im betroffenen Bereich. Fazit: ganz schwach, nein unseriös, was da von Telefónica geliefert wird.

Telefonica hat an vielen Stellen das Problem dass da zwar ein LTE-Signal on air gehängt wird, aber die dahinterliegende Datenanbindung ins Internet dafür nicht dimensioniert ist.
Habe auf Autobahnen festgestellt, dass z.B. Truckerparkplätze mit LTE auageleuchtet werden und bei 5 MBit/s Schluss ist.

Das habe ich als ehemaliger Vertragskunde bei Vodafone so nicht erlebt. Bin trotzdem zu Drillisch gewechselt weil ich nicht mehr bereit war horrende Preise für wenig aber schnelles Datenvolumen zu zahlen.

Betr. Freie Netzwahl beim Roaming:
Ich habe seit einem Urlaub in Großbritannien eine englische O2 Prepaidkarte.

Diese bucht sich automatisch in Deutschland ins Telefonica Netz ein.
Bei manueller Netzwahl geht letztlich auch Vodafone und Telekom. Aber reproduzierbar immer erst nachdem mehrfach der Netzzugang verwehrt wurde.

Offenbar ist da eine na gut wenn es unbedingt sein muss Schaltung eingebaut, die dafür sorgt, dass bei automatischer Netzwahl nach der ersten Ablehnung das konzernfremde Roamingnetz übergangen wird.

Die O2 Karte war übrigens in Deutschland günstiger vor der Einführung des kostenlosen EU Roamings.

SMS in alle EU Netze kostete vorher mit der Karte 1 Penny bei Aufenthalt in Deutschland. Im grundgebührenfreien Tarif sind die Inlandskonditionen schlechter. Diese gelten jetzt auch in Deutschland. In sofern uninteressant geworden. Mal sehen was beim Brexit passiert. Schätze dass UK dann einen ähnlich schlechten Status wie die Schweiz erhält.


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[1.1] WMdoubleU antwortet auf bholmer
13.01.2018 12:18
Auch ich war jahrzehntelang zufriedener Kunde bei Vodafone bis mich die (auch durch Fehlberatungen von Shop/Hotline entstandenen) horrenden Kosten ebenfalls aus dem Vodafone-Vertrag trieben. Mit einer dermaßen eklatanten Verschlechterung der Datenleistungen im Telefónica-Netz hatte ich bei dem Wechsel jedoch wahrlich nicht gerechnet. Was Telefónica hier treibt ist ein völliges Unding!