Diskussionsforum
  • 19.10.2017 18:00
    einmal geändert am 19.10.2017 18:02
    IMHO schreibt

    So viel Lügen aus einem Mund!

    Ich zahle für meinen DSL-Anschluss und in diesem. Monatsbeitrag sind sämtliche Downloadvolumina bereits schon enthalten und von mir bezahlt. Warum lügt Hr. Labonte und schwadroniert von kostenlosen Datenautobahnen? Warum plädiert er für so ein kompliziertes, viele Verwaltungsgebühren nach sich ziehendes, aufgeblähtes Bezahlverfahren? Wie kann sich dieses Subjekt erdreisten, die Dienstleistung "Download bis zum Endkunden" nochmals den Inhalteanbietern zu verkaufen, nachdem seine Verbandsmitglieder diese Dienstleistung bereits schon einmal mir verkauft haben? Ist er ein Betrüger, der die Ware die nur einmal existiert, zweimal verkauft?
    Wenn er ernsthaft der Meinung ist, dass den Netzbetreibern nicht genug Geld für den Netzausbau bleibt, kann er bei der BNetzA für eine Erhöhung der TAL-Preise und Bitstreampreise plädieren, das war's. Dort gehören solche Forderungen hin. Aber Geld das die Netzbetreiber sich von Netflix und Co holen, werden wir als Endkunden mit hohen Verwaltungsaufschlägen bezahlen. Sowas schadet allen Kunden und errichtet das Zustellungsmonopol der historischen Telefongesellschaften erneut. Eine Solche Konterrevolution die die historischen Abrechnungsvorteile des Internets (Peering seit 1969) abschaffen will, will ich nicht erleiden.
  • 29.11.2017 11:20
    village antwortet auf IMHO
    pro Netzneutralität
    Ich wünsche mir von den Beitragenden hier einen sachlichen Ton - Polemik ist ja OK..

    Wer Inhalte anbietet, hat eine Netzanbindung, die er bezahlt.

    Wer Inhalte abruft, hat eine Netzanbindung, die er bezahlt.

    Wo ist hier das Problem?

    Höchstens, dass die Netzinfrastruktur auf der Endkundenseite in Deutschland wenigen Monopolen gehört. Schaut einmal woandershin: in Stockholm ließ die Stadt flächendeckend Glasfaserkabel verlegen - in alle Haushalte. Netzanbieter bekommen (hoffentlich diskriminierungsfrei) zu gleichen Konditionen Zugang, um Kunden zu versorgen. Vergleicht dies mit der Situation in Deutchland, wo die Infrastruktur der "letzten Meile" zum großen Teil ein, zwei Monopolisten gehört.

    Infrastruktur der letzten Meile mehrfach zu verlegen ist Ressourcenvergeudung, die niemand bezahlen kann und will.
    Darüber sollte es gesellschaftliche Diskussion geben!
    (einer der Vorredner hier forderte auch echte Konkurrenz der Netzanbieter, aber wie kommt man ohne Resourcenverschwendung dahin?)