Diskussionsforum
  • 13.10.2017 17:38
    whalesafer schreibt

    Immer die gleiche Leier: Schenkt uns alles!

    Aber dann kostet das "bis zu 16Mbit" DSL trotzdem 35 Euro im Monat, auch wenn nur die Hälfte tatsächlich ankommt und obwohl die Leitungen schon seit Jahrzehnten im Boden liegen.

    Die Telekom hat 2016 einen Jahresumsatz von rund 24 Milliarden Euro in Deutschland erzielt. Für die UMTS-Frequenzen hat sie vor 17 Jahren umgerechnet achteinhalb Milliarden Euro ausgegeben. Wenn es der Telekom das nicht wert ist, soll sie halt nicht mitbieten. Aber wir erinnern uns: Die Telekom war ein richtiger Preistreiber in der Auktion, weil sie die Konkurrenz ohne Frequenzen verhungern lassen wollte.

    Nee nee, die Frequenzen sind knapp und was knapp ist kostet Geld. Das sind unser aller Resourcen, die ihr euch einverleiben wollt, also zahlt gefälligst dafür!
  • 13.10.2017 17:45
    mirdochegal antwortet auf whalesafer
    Benutzer whalesafer schrieb:
    > Aber dann kostet das "bis zu 16Mbit" DSL trotzdem 35 Euro im
    > Monat, auch wenn nur die Hälfte tatsächlich ankommt und obwohl
    > die Leitungen schon seit Jahrzehnten im Boden liegen.

    Richtig, das Gejammer großer gut verdienender Konzerne "wenn die Besteuerung niedriger wäre, würden wir mehr investieren" bewahrheitet sich halt in der Realtität nicht.
    Aber besonders die Telekom hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich Lobbyarbeit gemacht. Das will man jetzt für sein Mobilfunknetz fortführen.
  • 13.10.2017 23:28
    whalesafer antwortet auf mirdochegal
    Benutzer mirdochegal schrieb:
    > Richtig, das Gejammer großer gut verdienender Konzerne "wenn
    > die Besteuerung niedriger wäre, würden wir mehr investieren"
    > bewahrheitet sich halt in der Realtität nicht.
    > Aber besonders die Telekom hat in den letzten Jahren sehr
    > erfolgreich Lobbyarbeit gemacht. Das will man jetzt für sein
    > Mobilfunknetz fortführen.

    Zumal man sich die Konkurrenten viel einfacher von der Pelle halten kann, wenn die sich nicht einfach Frequenzen ersteigern können sondern auf eine Zuteilung angewiesen sind. Da kann man die Bedingungen bestimmt so formulieren, dass wie bei den Breitbandsubventionen weit überwiegend nur ein Begünstigter in Frage kommt.
  • 14.10.2017 09:50
    einmal geändert am 14.10.2017 09:57
    x-user antwortet auf whalesafer
    Benutzer whalesafer schrieb:
    >
    > Nee nee, die Frequenzen sind knapp und was knapp ist kostet
    > Geld. Das sind unser aller Resourcen, die ihr euch einverleiben
    > wollt, also zahlt gefälligst dafür!

    Geschenkt wollen wir nix. Wir brauchen gute Prepaidtarife wie sie schon lange in den Nachbarländern möglich sind, mit 10, 20, 50 GB...!