Diskussionsforum
  • 13.10.2017 12:52
    Pitt_g schreibt

    Ich kann das Geschrei nach Subventionen nemmehr hören

    sie haben genug Frequenzen und es gibt genug Technik mehr aus den Frequenzen herauszuholen, aber lieber schöpft man ab solange und soviel wie geht
    Jammern gehört zum Geschäft, genauso wie den schwarzen Peter woanders hinschieben. denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht
  • 13.10.2017 13:16
    Kuch antwortet auf Pitt_g
    Hallo,

    ich glaube da geht es gar nicht so sehr um Subventionen, also direkte staatliche Geldmittel für den Ausbau. Bei den Netzbetreibern hören wir momentan eher Aussagen wie: "Bevor ich im deutschen Behördendschungel monate- oder jahrelang auf einen Förderbescheid warte, baue ich lieber auf eigene Kosten aus."

    Und dass die Frequenzvergabebedingungen in den unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Endkundenpreisen führen, haben wir schon mehrfach ausgeführt. In einem Land, wo die Frequenznutzungsrechte verschenkt werden, können die Netzbetreiber eben anders wirtschaften als in Ländern, wo sie Milliarden für die Frequenzen an den Staat bezahlen müssen, der damit vielleicht nur seinen Haushalt saniert (siehe UMTS: "Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden").

    Dass der Ausbau in Deutschland trotzdem viel zu langsam geht, dem stimme ich zu.

    Alexander Kuch
  • 13.10.2017 16:32
    Pitt_g antwortet auf Kuch
    ich weiss ned, soviel haben sie glaub bei der letzten Auktion auch ned bezahlt, und wer hirnlos mitbietet ohne zu rechnen dem ist auch nicht mehr geholfen. TDD UMTS und LTE Frequenzen dümpeln ungenützt rum, LTE ddII Frequenzen kommen mangels Endgeräte Support nicht zum Einsatz, Vorne mitspielen will die Telekom in DE eh nicht sie lässt Vf vorlegen und reagiert dann Minimalst .

  • 14.10.2017 10:29
    postb1 antwortet auf Kuch

    >
    > Und dass die Frequenzvergabebedingungen in den
    > unterschiedlichen Ländern zu unterschiedlichen Endkundenpreisen
    > führen, haben wir schon mehrfach ausgeführt. In einem Land, wo
    > die Frequenznutzungsrechte verschenkt werden, können die
    > Netzbetreiber eben anders wirtschaften als in Ländern, wo sie
    > Milliarden für die Frequenzen an den Staat bezahlen müssen, der
    > damit vielleicht nur seinen Haushalt saniert (siehe UMTS:
    > "Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden").

    In Österreich war die Auktion pro Kopf bzw pro potentiellen Kunden wesentlich teurer als in Deutschland. Mit "MyHomeNet" ist im stationären Bereich via LTE ungedrosselt trotzdem dort auch die Telekom aktiv - zu Spottpreisen ggü. den deutschen Angeboten.
    Im richtigen mobilen Bereich gibts Highspeedvolumen satt, und im Drosselfall fällt man auf brauchbare 250kbit zurück. Zu Preisen, die einem in DE die Tränen in die Augen treiben.
    Dort gibts zudem auch regen Wettbewerb mit drei und A1.