Diskussionsforum
  • 28.09.2017 09:39
    GFS schreibt

    Unvollständig - Auswahlkriterien?

    Hallo teltarif,

    nach welchen Kriterien wurden denn die vorgestellten Anbieter ausgewählt?

    Bei den Systemen, die mehrere Standards abdecken, fehlt zum Beispiel das System *Homee*. Es ist modular aufgebaut und damit je nach Bedarf erweiterbar, was deutlich Kosten sparen kann. Da es zudem keine laufenden Gebühren verursacht und ständig erweitert wird, wäre es als erstes zu nennen.

    Stattdessen machen sie Werbung für Systeme, die deutliche Nachteile aufweisen:
    - Telekom/Qivigon und innogy mit lfd. Kosten und
    - TP-Link, das erst 2018 richtig auf den Markt kommt.

    Sicher können Sie nicht alle angebotenen Systeme aufführen, aber etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl können Ihre LeserInnen schon erwarten.
  • 28.09.2017 13:28
    darcduck antwortet auf GFS
    > nach welchen Kriterien wurden denn die vorgestellten Anbieter
    >
    ausgewählt?
    Das habe ich mich auch gefragt.

    Falls man möglichst breit von jedem etwas aufnehmen wollte, würde ich als ein nachrüstbares System, dass nicht funkt, noch DIGITALStrom ergänzen. Für Neubauten relevante Systeme scheinen in dieser Übersicht aber bewusst außen vor zu sein (KNX/EIB, Loxone, ...).

    Das Telekomsystem ist zum genannten Preis auch gar nicht multi-Standard Kompatibel. Ein Stick für Z-Wave support muss separat erworben werden, oder gibt es den mittlerweile in einer Aktion dazu?

    Bei fast allen genannten Produkten ist übrigens eine Cloud-Anbindung obligatorisch. Nur damit ist natürlich eine Kopplung mit Alexa, Google oder Homekit möglich, aber wer diese Kopplung nicht will und ein Produkt ohne Cloud-Anbindung sucht, wird selbst in dieser Umfangreichen List kaum fündig.

    Als Nichtkommerzielle Anbieter von zentralen die eine vielzahl (mehr als alle obengenannten Anbieter) von Protokollen und Standards unterstützen kann man FHEM, OpenHAB und sicher noch einige andere mit aufnehmen.

    Zumindest für OpenHAB kann ich sagen, dass die Version 2.1 sich mittlerweile auch von Nicht-Bastlern nutzen lässt. Das ist auch nicht verwunderlich, den das System der Telekom und OpenHAB setzen beide auf dem gleichen Grundgerüst "Eclipse SmartHome" auf. Natürlich sind auch OpenHAB und FHEM darauf angewiesen dass für manche Protokolle die passende Hardware z.B. in Form von USB Sticks angeschlossen wird.