Diskussionsforum
  • 28.09.2017 07:53
    Gerry09 schreibt

    Noch abwarten....

    Vor ein paar Monaten testete ich die Revolut Card und war anfänglich zufrieden. Ich lud das Revolut Card Konto über meine Mastercard auf und probierte aus.

    App & Karte harmonieren gut und von technischer Seite gab´s keine Probleme. Allerdings zeigte sich der große Nachteil bei Einzahlungen auf das Revolut Card Konto wenn mit normaler Sepa-ÜW u. nicht via KK-Aufladung eingezahlt wurde.

    Als der angewiesene Betrag nach 5 Tagen immer noch nicht auf meinem Revolut Card Konto eingegangen war, kontaktierte ich meine Bank.

    Daraufhin bekam ich folgende Mail:

    "Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Der Betrag konnte nicht beim Empfänger gutgeschrieben werden.

    Derzeit sind Überweisungen nach Litauen leider nicht möglich.

    Sollte sich diesbezüglich etwas ändern, werden wir Sie schnellstmöglich darüber informieren."

    Da mir das Ganze etwas krude erschien, prüfte ich das bei einigen Finanzblogs nochmal gegen und fand dort auch die entsprechende Bestätigung.

    Die Idee mit der Karten-/App Kombi mag interessant erscheinen, wenn aber die Basis, in dem Fall ein funktionierendes Transaktionssystem nur einseitig funktioniert ist davon abzuraten?!
  • 28.09.2017 08:40
    Andre Reinhardt antwortet auf Gerry09
    Benutzer Gerry09 schrieb:
    (...)

    Guten Tag Gerry09,


    vielen Dank für für Ihr Feedback samt Erfahrungsbericht. Es ist wirklich ärgerlich, wenn die SEPA-Überweisung nach Litauen nicht funktioniert. Ich hoffe, die Problematik wird behoben.

    Sie haben natürlich recht, dass ein Transaktionssystem in einem solchen Fall nicht tragbar ist.


    Viele Grüße.
  • 28.09.2017 09:12
    Christian_Wien antwortet auf Gerry09
    Benutzer Gerry09 schrieb:
    ...
    > Einzahlungen auf das Revolut Card Konto wenn mit normaler
    >
    Sepa-ÜW u. nicht via KK-Aufladung eingezahlt wurde.
    >
    > Als der angewiesene Betrag nach 5 Tagen immer noch nicht auf
    >
    meinem Revolut Card Konto eingegangen war, kontaktierte ich
    >
    meine Bank.
    > ...
    > Der Betrag konnte nicht beim Empfänger gutgeschrieben werden.
    >
    > Derzeit sind Überweisungen nach Litauen leider nicht möglich.
    >
    > Sollte sich diesbezüglich etwas ändern, werden wir Sie
    >
    schnellstmöglich darüber informieren."
    ...
    > einigen Finanzblogs nochmal gegen und fand dort auch die
    >
    entsprechende Bestätigung.
    ...


    Die Aufladung über eine andere Kreditkarte ist natürlich am schnellsten und bequemsten, kostet jedoch 1% Gebühren.
    Mit der spesenfreien SEPA-Überweisung hatte ich bisher noch keine Probleme.
    Anfangs dauerte es mitunter deutlich länger als die eigentlich vorgesehenen 24 Stunden, bis das Geld gutgeschrieben war, doch hat sich das über die Jahre zunehmend verbessert und funktioniert derzeit weitestgehend so, wie bei anderen Banken auch.

    Bezüglich der Aufladung über die neuen, litauischen Konten hatte ich keine Probleme.
    Einzig hat das Onlinebanking bemotzt, daß die BIC mit Länderkennung GB nicht mit der IBAN aus LT zusammenpaßt, aber man kann eben längst auch eine SEPA-Überweisung ohne BIC machen, und so hat es dann auch problemlos funktioniert.

    Mir sind bisher keine Probleme mit Überweisungen nach LT bekannt geworden.
    Allerdings sollte in einem solchen Fall das Geld automatisch wieder dem Absenderkonto gutgeschrieben werden, denn wenn "eine Transaktion nicht durchgeführt werden kann" heißt, daß es dabei eine Ablehnung samt Fehlermeldung an die ausführende Bank geben muß, auf die die Bank zeitnah bzw. automatisiert reagieren sollte.

    Da Revolut ein relativ junges und innovatives Unternehmen ist und daher auch mal temporäre Probleme auftreten können, sollte man Revolut verständlicherweise nicht als alleinige Zahlungsplattform nutzen.
    Da es dabei jedoch zu keiner Schufa-Abfrage bzw. Schufa-Eintrag kommt, ist Revolut auch eine gute Möglichkeit für jene mit schlechtem Schufa-Score.

    Außerdem sind die kosten- und auch bei Fremdwährungen spesenfreie Nutzungsmöglichkeit der Kreditkarte samt kostenlosen und inzwischen persönlichen IBANs eine schöne Option für smarte Bankkunden und ein Backup zu haben ist bei wichtigen Dingen (wo auch Bankkonten und Zahlungskarten dazugehören) immer ratsam.
  • 28.09.2017 16:23
    einmal geändert am 28.09.2017 16:46
    raimerik antwortet auf Gerry09
    Benutzer Gerry09 schrieb:
    > Vor ein paar Monaten testete ich die Revolut Card...

    > Allerdings zeigte sich der große Nachteil bei
    >
    Einzahlungen auf das Revolut Card Konto wenn mit normaler
    >
    Sepa-ÜW u. nicht via KK-Aufladung eingezahlt wurde.

    > Derzeit sind Überweisungen nach Litauen leider nicht möglich.
    >
    wenn aber die Basis, in dem Fall ein funktionierendes
    >
    Transaktionssystem nur einseitig funktioniert ist davon
    >
    abzuraten?!

    Moin!

    Das war dann (wie von anderen geschildert) das Problem Deiner Bank, die revolut (und Dir) das Leben unnötig schwergemacht hat, weil sie sich (unzulässigerweise) an unterschiedlichen IBAN (Litauen) und BIC (Großbritannien) 'gestört' hat.

    Deswegen wurden die Mitte Juli eingeführten Litauischen EUR-Konten bereits knapp einen Monat später durch EUR-Konten in Großbritannien ersetzt, so dass das Problem nicht mehr bestehen sollte.

    Kostenlos (und praktisch, weil sofort ausgeführt) bleibt ja auch die Aufladung per DEBIT-Karte (z.B. N26, Consors, o2)...

    Ich persönlich nutze revolut sehr gerne, inbesondere, um kostenlos Geld ins nicht-EUR-Ausland zu senden. Dafür braucht das Gegenüber noch nicht mal die revolut-App, sondern man kann bei revolut-FremdwährungsGuthaben auf Konten in dem Fremdwährungsland kostenlos überweisen...

    Auch das eigene GBP-Konto ist eine nette Spielerei, die vielleicht auch für andere Fremdwährungen noch kommt...

    R;)