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Wie wäre es wohl bei Blackberry ausgegangen?


26.09.2017 18:02 - Gestartet von Zuschauer 1
Im Artikel wird gegen Ende beschrieben, dass der Finder und neue Eigentümer das iPhone wieder nutzbar machen kann, wenn er es komplett löscht. Hier in dem konkreten Fall war das wohl nicht das, was er begehrte, aber er könnte auf diesem Weg auf jeden Fall zu einem benutzbaren (leeren) iPhone kommen.

Bei Blackberry 10 ist das etwas anders. Kann der neue Besitzer (von mir aus auch Eigentümer) den Entsperrcode nicht eingeben und wird es daraufhin gelöscht (automatisch oder manuell), so bleibt bei aktiviertem "Blackberry Protect" auch nach der Löschung noch die Verknüpfung des Geräts zur Blackberry-ID des Vorbesitzers erhalten. Man kann ein solchermaßen geschütztes Blackberry-Gerät also auch nach einer Neuinstallation nicht mehr aktivieren, wenn der Vorbesitzer die Blackberry-Protect-Sperre nicht mit seiner Blackberry-ID aufhebt. Da wäre es interessant zu erfahren, wie das Gericht in einem solchen Fall entschieden hätte. Hat der Finder nach der Wartezeit nur Anspruch auf eine ansonsten funktionslose Hardware, also im Wesentlichen einen Akku, einen Haufen Chips und ein Display?
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[1] TechFAN antwortet auf Zuschauer 1
26.09.2017 20:19

einmal geändert am 26.09.2017 20:25
Nach zurücksetzten ist das iPhone keineswegs wieder benutzbar. Denn Apple verwendet ebenfalls eine Aktivierungssperre. Nach zurücksetzten des iPhones muss man, um es zu Aktivieren, vorher mit seinen iCloud-Daten (Email + Passwort) freischalten ODER vor dem zurücksetzen des iPhones die iCloud-Funktion "Mein iPhone finden" (oder so ähnlich) deaktivieren.

mfg
TechFAN ;)