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Warum beschäftigt sich der Artikel nicht konkret mit den Vorwürfen?


22.09.2017 19:36 - Gestartet von wolfbln
2x geändert, zuletzt am 22.09.2017 19:42
Man muss sich schon manchmal fragen, warum ausgerechnet Teltarif als Verbraucherportal so häufig Position gegen die Verbraucherzentralen und für die Telekommunikationsanbieter einnimmt?

Der Artikel beschäftigt sich mehr damit, die Kollegin auseinander zu nehmen mit banalen Argumenten.
Z. B. Dem Click-Baiting: das macht doch Teltarif mit jeder 2.Überschrift auch.
Dann wird Telekom-Feindlichkeit gewittert, da nur die "lebenslange" Bindung an die Telekom als Horror vermittelt werde, aber nicht an andere Diensteanbieter. Aus dem Artikel wird doch klar, dass es nicht speziell um die Telekom geht.

Man hätte juristisch den EU- Vorschlag prüfen müssen, ob er wirklich nur die Fixierung von Mindeststandards beinhaltet. In einigen Fällen hat das wirklich zu einer Verschlechterung nationaler Standards geführt. Da hätte man zeigen müssen, wo Deutschland darüber hinausgeht und ob dies unter Berufung auf die EU-Richtlinie gekippt werden kann. Wir hatten dies z.B. letztes Jahr beim Umtauschrecht.

Aus der Aufstellung von Mindeststandards erfolgt leider auch häufig in der EU der Ruf nach Angleichung der Standards unionsweit und gegen nationale Alleingänge. Wir finden uns dann alle auf dem niedrigsten Level wieder, wenn die Industrie in Deutschland Druck macht, um nicht "Wettbewerbsnachteile" zu bekommen.

Also etwas mehr Substanz bitte, worum es konkret geht beim Anbieterwechsel, was passieren kann und warum ihr so sicher seid, dass es nicht passieren wird. Und sollte man der Kollegin nicht eher dankbar sein, dass sie die Aufmerksamkeit darauf lenkt. Sonst interessiert sich wieder keiner dafür und schimpft dann wieder über die EU, wenns zu spät ist. Dafür dürfte sie von mir aus auch übers Ziel hinauschießen, um die mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.
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[1] bubblex antwortet auf wolfbln
23.09.2017 12:08
Benutzer wolfbln schrieb:
>Und sollte man der
Kollegin nicht eher dankbar sein, dass sie die Aufmerksamkeit darauf lenkt. Sonst interessiert sich wieder keiner dafür und schimpft dann wieder über die EU, wenns zu spät ist. Dafür dürfte sie von mir aus auch übers Ziel hinauschießen, um die mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Das seh ich ganz genauso! Dieser Artikel war das erst Mal, dass ich überhaupt von den neuen EU-Regeln erfahren habe... sonst wurde das bislang in den Medien völlig totgeschwiegen.

Und es ist in der Tat ein sehr wichtiges Thema! Wenn man als Kunde tatsächlich den bisherigen Vertrag in voller Höhe weiterzahlen muss, dann hat der alte Anbieter ja garkein Problem damit, unbegrenzt zu verzögern...