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und doch schade


16.08.2017 02:20 - Gestartet von Mayian
Erst vier Provider brachten damals richtig Bewegung in den Markt. Seit der Fusion von EP und O2 sind die Preise gefühlt stabil geblieben. Ich hätte erwartet, dass die Preise pro Minute noch weiter fallen. Doch mit 8-9 ct scheint nun ewiger Stillstand erreicht worden zu sein. Vergleicht man das mit Österreich, wo man inzwischen unter 4 ct erreicht hat, ist das irgendwie Wucher.

Und der MB Preis ist in Ö. schon bei unter 1 ct. Hierzulande darf man gar nicht schauen, was passiert, wenn man keine "DatenFlatrate" gebucht hat.


Drei Provider sind einfach zu wenig, für so ein "großes" Land wie D.

Telekom scheint alles abzudecken. (nutze ich zu selten, um hier was sagen zu können)
O2 scheint mehr in den Städten aktiv zu sein. (außerhalb der Stadt ist das Netz nur lückenhaft)
Und Vodafone konzentriert sich gefühlt mehr aufs Land (in der Stadt habe ich oft extrem niedrige Datenraten erlebt)
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[1] sushiverweigerer antwortet auf Mayian
16.08.2017 06:49
Benutzer Mayian schrieb:
Erst vier Provider brachten damals richtig Bewegung in den Markt.

Kann ich nicht sagen. Eplus hat im Wesentlichen die Preise gedrückt und Innovationen gestartet (Prepaid erfunden, Minutenpakete erfunden, Discounter), da gab's O2 noch gar nicht.

Während Eplus immer über den Preis gegangen ist, konnte O2 sich nicht zwischen Premiumanspruch und Billigheimer entscheiden.

Seit der Fusion von EP und O2 sind die Preise gefühlt stabil geblieben.

Zum einen boomen die Postpaid-Discounter (Allnetflats unter 10 €) und zum anderen geht der Wettbewerb eher über die Produkte/Innovationen zb Telekom StreamOn und O2 Free.

Ich hätte erwartet, dass die Preise pro Minute noch weiter fallen. Doch mit 8-9 ct scheint nun ewiger Stillstand erreicht worden zu sein.

Minutenbasierte Abrechnung ist eh out und nur für Wenignutzer relevant, da gibt's dann auch keinen großen Wettbewerb, im Markt dominieren die Allnetflats und wer mindestens 100 Minuten im Monat telefoniert und eine Datenflat nutzt, der fährt mit einem Pakettarif, bzw einer Allnetflat eh billiger.

Vergleicht man das mit Österreich, wo man inzwischen unter 4 ct erreicht hat, ist das irgendwie Wucher.

Dass in Deutschland das Preisniveau im Mobilfunk zu hoch ist, im internationalen Vergleich, ist ja nichts neues.

Und der MB Preis ist in Ö. schon bei unter 1 ct. Hierzulande darf man gar nicht schauen, was passiert, wenn man keine "DatenFlatrate" gebucht hat.

Ist uninteressant, da man mit einem Smartphone eh eine Datenflat benötigt.

Drei Provider sind einfach zu wenig, für so ein "großes" Land wie D.

Es gibt weit mehr als 3 Provider in Deutschland.

Telekom scheint alles abzudecken. (nutze ich zu selten, um hier was sagen zu können)

Wenn man sich das als Kunde leisten kann und will.

O2 scheint mehr in den Städten aktiv zu sein. (außerhalb der Stadt ist das Netz nur lückenhaft)

Ich wohne ländlich und habe mit O2 hier in jedem Dorf LTE.

Und Vodafone konzentriert sich gefühlt mehr aufs Land (in der Stadt habe ich oft extrem niedrige Datenraten erlebt)

Dass die Auslastung der Zellen in Großstädten besonders hoch ist, ist bei den anderen Anbietern auch nicht anders.