Diskussionsforum
  • 07.08.2017 13:21
    Siemensfreak schreibt

    Gewinnmaximierung Vodafone/unflexibler Taxiunternehmer

    Gewinnmaximierung allerorten, anscheinend auch beim Vodafone Field Service.
    Da muss man als Pressestelle schon kreativ sein, um das Offensichtliche zu verschleiern.

    Als Taxiunternehmer, der unterwegs ist, macht eine Umleitung auf das Festnetz wenig Sinn. Eher schon auf die Prepaidkarte eines anderen Netzbetreibers, die man sowieso immer griffbereit haben sollte, wenn man so aufs Telefon angewiesen ist. Gemäß Netzabdeckungskarte sollte das Telekom-Netz in der Region gut genug ausgebaut sein, um mindestens damit telefonieren zu können. Jetzt über Verdienstausfall zu reden, ist wirklich lächerlich.

    Wenn der Tanklastzug die Tankstelle im Ort mal nicht erreicht, muss er seinen Taxibetrieb wohl vorübergehend schließen...
  • 07.08.2017 14:50
    einmal geändert am 07.08.2017 14:51
    wolfbln antwortet auf Siemensfreak
    Benutzer Siemensfreak schrieb:
    > Gewinnmaximierung allerorten, anscheinend auch beim Vodafone
    >
    Field Service.
    > Da muss man als Pressestelle schon kreativ sein, um das
    >
    Offensichtliche zu verschleiern.
    >
    > Als Taxiunternehmer, der unterwegs ist, macht eine Umleitung
    >
    auf das Festnetz wenig Sinn. Eher schon auf die Prepaidkarte
    >
    eines anderen Netzbetreibers, die man sowieso immer griffbereit
    >
    haben sollte, wenn man so aufs Telefon angewiesen ist. Gemäß
    >
    Netzabdeckungskarte sollte das Telekom-Netz in der Region gut
    >
    genug ausgebaut sein, um mindestens damit telefonieren zu
    >
    können. Jetzt über Verdienstausfall zu reden, ist wirklich
    >
    lächerlich.
    >
    > Wenn der Tanklastzug die Tankstelle im Ort mal nicht erreicht,
    >
    muss er seinen Taxibetrieb wohl vorübergehend schließen...

    sehe ich auch so: Sommerloch. Das wird erst zum Problem weil beide Seiten höchst unflexibel reagieren:
    1.) bei Vodafone dauert die Schadensbehebung zu lange
    2.) beim Kunden, die darauf angewiesen sind gibt es keine Rückfall-Lösung. Wenn Mobilfunk so essentiell für sie ist, müssen sie eine SIM eines anderen Anbieters im Vorrat haben (oder schnell kaufen).

    Störungen passieren immer wieder, damit muss ich nun mal rechnen und mich nicht völlig davon abhängig machen und wenn ich mich ins Auto setze ("Taxiunternehmer") und zum nächsten Mast fahre, der dann funktioniert.
  • 07.08.2017 15:16
    ZyRa antwortet auf wolfbln
    Benutzer wolfbln schrieb:

    > 2.) beim Kunden, die darauf angewiesen sind gibt es keine
    >
    Rückfall-Lösung. Wenn Mobilfunk so essentiell für sie ist,
    >
    müssen sie eine SIM eines anderen Anbieters im Vorrat haben
    >
    (oder schnell kaufen).
    >


    Die Simkarte kaufst du dir aber nur wenn, es wirklich zu einem längeren Ausfall kommt. Und da ist schon das Problem, dass die Leute an den Hotlines dies entweder nicht wissen, oder nicht sagen wollen.
  • 07.08.2017 16:35
    3x geändert, zuletzt am 07.08.2017 16:56
    wolfbln antwortet auf ZyRa
    Benutzer ZyRa schrieb:
    > Benutzer wolfbln schrieb:
    >
    > > 2.) beim Kunden, die darauf angewiesen sind gibt es keine
    > >
    Rückfall-Lösung. Wenn Mobilfunk so essentiell für sie ist,
    > >
    müssen sie eine SIM eines anderen Anbieters im Vorrat haben
    > >
    (oder schnell kaufen).
    > >
    >
    >
    > Die Simkarte kaufst du dir aber nur wenn, es wirklich zu einem
    >
    längeren Ausfall kommt. Und da ist schon das Problem, dass die
    >
    Leute an den Hotlines dies entweder nicht wissen, oder nicht
    >
    sagen wollen.

    Echt? Wenn mein Business von Mobilfunk abhängt, dann habe ich eine Ersatz-SIM. Alles andere ist einfach fahrlässig.
    "Inzwischen könnten leicht mehrere 1000 Euro durch die Lappen gegangen sein."
    Und wenn ich es aus dem Live-Navi nehme oder dem Handy des Kindes. Wird ja kein reines Vodafone-Dorf sein, denn er hat sich schließlich ein "Handy eines anderen Betreibers" besorgt.

    Wie lange der Ausfall dauert, kann dir wirklich meist keiner sagen. Aber es handelt sich wohl um einen Geschâftsanschluss eines Taxiunternehmens. Für den dürfte es also nicht allzu schwer sein zur nächsten Tanke zu fahren für die SIM und ins übernächste Dorf die Umleitung einzurichten. Ein Mast war gestört. Das passiert immer mal wieder. Auf dem Land heißt das halt oft kein Netz.

    Was machen die Leute denn erst bei großflächigen Ausfâllen oder Blackouts? Verhungern???

    Sorry. Sicher ist das ärgerlich, wenn's passiert. Ich habe jedes Jahr für mehrere Tage Ausfall meines DSL-Anschlusses. Dafür habe ich immer eine LTE-SIM parat, die ich nur aufladen muss. So ist das halt mal, Technik geht kaputt und Menschen machen Fehler....
  • 07.08.2017 21:46
    industrieclub antwortet auf wolfbln
    Ja, ich sehe das so ähnlich wie 'wolfbln'.
    Es ist ja schließlich keine große Kunst, sich
    mehrere (bzw. alle) Netze zu holen. - sogar
    für Sparfüchse: Telekom über CONGSTAR,
    Vodafone über EDEKA-MOBIL und Telefonica
    über ALDI.....(Zum Beispiel.)
  • 08.08.2017 13:37
    Otomo antwortet auf industrieclub
    würde ich auch sagen, wenn man angeblich so wichtig ist, sollte man immer eine 2. Karte grifffbereit haben, eine Prepaid reicht. So kann er bei der Kundenbetrueuung für seinen Tarif eine Rufumleitung auf die Prepaid-Karte einrichten lassen und fertig. Alles andere ist blauäugig und unvorbereitet, selbst schuld also.
  • 10.08.2017 05:59
    dsloase antwortet auf Otomo
    Benutzer Otomo schrieb:
    > würde ich auch sagen, wenn man angeblich so wichtig ist, sollte
    >
    man immer eine 2. Karte grifffbereit haben, eine Prepaid
    >
    reicht. So kann er bei der Kundenbetrueuung für seinen Tarif
    >
    eine Rufumleitung auf die Prepaid-Karte einrichten lassen und
    >
    fertig. Alles andere ist blauäugig und unvorbereitet, selbst
    >
    schuld also.

    alles was 24h überschreitet, ist völlig indiskutabel. Wenn man davon ausgeht, das auch Notfallsysteme vom DRK&Pflegediensten, Fahrstühle, Alarmanlagen u.a. auf den Mobildiensten oder DSL-Verbindungen beruhen.
    Wenn man Infrastruktur verkauft, muß sie auch zuverlässig funktionieren- nicht nur zu 95% bezogen aufs Jahr!
    Ich mag mir nicht vorstellen, was passiert, wenn Natur- oder andere Katastrophen mal für ein paar Tage für Stromlosigkeit sorgen
    Ich bin auf Grund der Meldungen meiner Fritzbox schon genervt, wenn ich öfter als mir lieb ist, die Meldung bekomme, das die Telefonieverbindung länger als eine Stunde ausgefallen ist. Und Besitzer einer per Alarmanlage mit überwachter Internetleitung bekommen auch mehr Fehlalarme(von den Dispatchern) wegen Störungen der Leitung als ihnen lieb ist, wenn sie dann ankommen. (da hat die ständige Prüfung der Leitung auch einen Vorteil gegenüber den zeitgesteuerten ISDN-Lösungen vorher)