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Datenschutz


03.07.2017 21:11 - Gestartet von Birbey
einmal geändert am 03.07.2017 21:14
Erst einmal müssen sich Richter, Politiker und auch die ganze Gesellschaft klar sein, dass der übertriebene Datenschutz, Betonung liegt auf "übertriebene", eine besondere Form des Verfolgungswahn oder gar eine "juristische Zwangsneurose" darstellt.

Das Zweite was Richter, Politiker und auch die ganze Gesellschaft einsehen müssen, dass dieser übertriebene Datenschutz eine rein deutsche Erfindung ist und daher auch niemanden in der Welt interessiert.

Ich arbeite selbst im Büro. Wenn ich penibelst genau nach dem Datenschutz arbeiten würde, würde ich nie einen Kunden zufrieden stellen können. Ganz im Gegenteil ich würde sogar Kunden nerven.

Wir brauchen Datenschutz, keine Frage, aber wir müssen nicht uns dadurch krank machen.

Ich selbst bin Türke. In der Türkei hat zum Beispiel niemand eine Gesundheitskarte. Man hat eine Staatsbürgerschaftsnummer, die gilt in allen Behörden. Sie ist zugleich die Steuernummer, Rentenversicherungsnummer, Personalnummer etc. Man geht nur zu einer Behörde und zeigt seinen Ausweis. Der Mitarbeiter ist seinen Berechtigungen entsprechend freigeschaltet und kann problemlos arbeiten. Er muss auch nicht den Bürger nerven, irgendwelche Bescheinigung zu besorgen. Die Behörde kann die Daten maschinell abfragen.

Ein Arzt sieht alle Röntgenbilder und Befundberichte. Doppelbehandlung etc. sind dadurch ausgeschlossen man spart sich dadurch Milliarden an Behandlungskosten.

Ich bin ja kein wirklicher Erdogan-Fan, aber ich habe manchmal den Eindruck, man redet ihn systematisch schlecht durch unsere Politik und Medien. Man hat wohl auch Angst, dass man der deutschen Bevölkerung vorzeigen kann, wie man Bürokratie abbauchen kann und was an alles dadurch an Wachstum möglich ist.

Der Datenschutz kommt dennoch nicht zu kurz in der Türkei. Man kann jederzeit nachprüfen, wieso weshalb ein Mitarbeiter Daten aufgerufen hat.