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Unverständnis


08.06.2017 16:43 - Gestartet von RollinCHK
Also ich finde es auf der einen Seite nicht gut, wenn ein Anbieter über die Köpfe der Kunden hinweg Dienste aktiviert... aber???

Was ist das Problem in diesem Fall? Ich sehe KEINES...

- Es wird ein zusätzliches WLAN-Netz aufgeschaltet, welches dem Kunden KEINE Nachteile bringt.
- Das heimische Netzwerk ist komplett von diesem zusätzliche Netz abgegrenzt.
- Die gebuchte Bandbreite des Kunden bleibt unangetastet.
- Der Kunde bekommt im Gegenzug die Möglichkeit, das Community WLAN selbst überall zu nutzen.

Für mich ist das eine WIN / WIN Situation... Der Router läuft doch beim Kunden ohnehin. Das kostet doch nicht einmal extra Strom...
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[1] DABplus antwortet auf RollinCHK
08.06.2017 17:35
Benutzer RollinCHK schrieb:
Also ich finde es auf der einen Seite nicht gut, wenn ein Anbieter über die Köpfe der Kunden hinweg Dienste aktiviert...
aber???

Was ist das Problem in diesem Fall? Ich sehe KEINES...

- Es wird ein zusätzliches WLAN-Netz aufgeschaltet, welches dem Kunden KEINE Nachteile bringt.

Das GastWLAN liegt aber auf dem gleichen Kanal wie das eigene. Surft also jemand fremdes auf dem Hotspot, geht die Nettodatenrate noch weiter runter, als eh schon
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[2] mikiscom antwortet auf RollinCHK
08.06.2017 17:36
Benutzer RollinCHK schrieb:

- Die gebuchte Bandbreite des Kunden bleibt unangetastet.

Wie soll das denn praktisch gehen? Wenn auf Deinem Router 20 andere Leute am streamen sind, hast Du mit Sicherheit ne geringere Datenrate als wie wenn Du allein die volle Bandbreite hättest.
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[2.1] marius1977 antwortet auf mikiscom
08.06.2017 17:57

einmal geändert am 08.06.2017 17:59
Benutzer mikiscom schrieb:
Benutzer RollinCHK schrieb:

- Die gebuchte Bandbreite des Kunden bleibt unangetastet.

Wie soll das denn praktisch gehen? Wenn auf Deinem Router 20 andere Leute am streamen sind, hast Du mit Sicherheit ne geringere Datenrate als wie wenn Du allein die volle Bandbreite hättest.

Nein, die vom Kunden vertraglich gebuchte Bandbreite wird zwischen CMTS (Kabelkopfstation) und Modem provisioniert.
In der Tat schaltet Unitymedia für das GästeWLAN eine unabhängige Bandbreite, quasi wie ein virtuelles weiteres Modem.

Was glaubst Du wieviele (teils hohe dreistellige Zahl) Kundenmodems an einem CMTS-Cluster hängen. Das ist ein shared medium und funktioniert nur über Provisionierung je Modem.
Es gibt keine "eigene" Leitung zwischen CMTS und Kunden die nur eine begrenzte Bandbreite hätte. Das ist bei (V)DSL komplett anders.
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[2.1.1] Mister79 antwortet auf marius1977
08.06.2017 18:09
Benutzer marius1977 schrieb:


Was glaubst Du wieviele (teils hohe dreistellige Zahl) Kundenmodems an einem CMTS-Cluster hängen. Das ist ein shared medium und funktioniert nur über Provisionierung je Modem. Es gibt keine "eigene" Leitung zwischen CMTS und Kunden die nur eine begrenzte Bandbreite hätte. Das ist bei (V)DSL komplett anders.

Du hast keine Ahnung oder? Er redet nicht von der Bandbreite des Anschlusses. Er redet von der maximal möglichen Bandbreite des WLAN Kanals und dieser hat mit der Bandbreite am Anschluss nix zu tun.

Der Gastzugang liegt auf dem gleichen Kanal wie der Hauptzugang und somit hat das WLAN im 2,4 oder 5GHz eine maximal mögliche Bandbreite, welche über Funk übertragen werden kann. Wie im Mobilfunkt sinkt diese mögliche für den einzelnen, so mehr Leute auf diesem Kanal surfen um so geringer die für dich maximale des im WLAN mögliche Übertragungsrate.

Sagen wir so, dein Anschluss hat 100 Mbit. In deinem WLAN sind 100 Leute eingebucht. Über Lan hättest du noch 100 Mbit aber im WLAN nicht mehr, denn die Funkstrecke wird von den 100 Leuten zum Router in die Knie gezwungen. Du würdest also über WLAN vielleicht noch 10 Mbit bekommen und gleichzeitig über Lan deine 100 Mbit.

Ist das verständlich?
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[2.1.1.1] marius1977 antwortet auf Mister79
08.06.2017 19:51
Benutzer Mister79 schrieb:

Du hast keine Ahnung oder? Er redet nicht von der Bandbreite des Anschlusses. Er redet von der maximal möglichen Bandbreite des WLAN Kanals und dieser hat mit der Bandbreite am Anschluss nix zu tun.

Lies nochmal nach. Der Punkt "gebuchte Bandbreite" impliziert nicht das WLAN, aber danke für deinen Beitrag.

Ist das verständlich?

Du bist der Beste.
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[2.1.1.1.1] H N I K A R antwortet auf marius1977
09.06.2017 09:42
Benutzer marius1977 schrieb:
Lies nochmal nach. Der Punkt "gebuchte Bandbreite" impliziert nicht das WLAN, aber danke für deinen Beitrag.

Nein, tut er nicht, aber der Einwand bleibt trotzdem richtig. Wenn ein zweites Netz im WLAN geschaltet wird, geht das nun mal von der tatsächlichen Nettodatenrate ab. Oder willst du bestreiten, dass sich die physikalischen Gegebenheiten dadurch verschlechtern? Was hilft es dem Kunden, wenn eine leicht höhere Bruttodatenrate am Kabelrouter anliegt, durch das zweite WLAN aber im Gegenzug die Datenrate im Heimnetz aber noch weiter absauft? Schließt du dein Smartphone und sonstige Peripherie daheim per RJ-45 an? Mach dich doch nicht lächerlich. WLAN ist trotz hoher nominaler Bruttodatenraten ein Nadelöhr im Heimnetzwerk insbesondere bei mehreren Geräten gleichzeitig im Netz!

Du bist der Beste.

Das vielleicht nicht, aber er ist zumindest ziemlich gut. Und definitiv besser als du.
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[3] Mister79 antwortet auf RollinCHK
08.06.2017 18:04
Benutzer RollinCHK schrieb:


- Es wird ein zusätzliches WLAN-Netz aufgeschaltet, welches dem Kunden KEINE Nachteile bringt.
- Das heimische Netzwerk ist komplett von diesem zusätzliche Netz abgegrenzt.
- Die gebuchte Bandbreite des Kunden bleibt unangetastet.
- Der Kunde bekommt im Gegenzug die Möglichkeit, das Community WLAN selbst überall zu nutzen.

Zu Punkt 1
Nein, es wird kein zweites WLAN aufgespannt aber die verfügbare Bandbreite des 2,4 oder 5 GHz WLAN Netz sinkt. Somit könnte in einem Ballungsgebiet dein WLAN durch Bandbreitenüberlastung in den Stoßzeiten unbrauchbar werden

Zu Punkt 2
Sagt AVM? Wer sagt mir das es keine Sicherheitslücke gibt, durch die ein GAST auf meinen Rechner kommt und diese Lücke nicht erst später durch AVM gefixt wird? Es ist immerhin das gleiche Gerät und wird nur durch die Software vom WLAN zum Gast WLAN beschränkt! Software hat Lücken...

Zu Punkt 3
Ja fein, Hotspots sind für mich so interessant wie ein Fußballspiel. Hatte ich schon erwähnt, ich kann mit Fußball so wenig anfangen wie der Rest der Welt mit Herrn Trump. Auf deutsch, ich mag Fußball so gar nicht. Warum sollte mich das also jucken das ich auch auf Hotspots zugreifen könnte? Ich habe einen Vertrag mit so viel Datenvolumen und das kriege ich schon nicht aufgebraucht. Also kann es mir überlassen werden ob ich das tun möchte oder nicht und das nicht in dem Unity stillschweigend davon ausgeht, dass ich es tun möchte, wenn ich nicht reagiere. Also die Optout Lösung ist für die Tonne. Hier ist eine Optin Lösung angebracht. Also wenn ich möchte, kann ich es aktivieren lassen und nicht, ich möchte nicht und muss reagieren.


Für mich ist das eine WIN / WIN Situation... Der Router läuft doch beim Kunden ohnehin. Das kostet doch nicht einmal extra Strom...

Naja, wenn wir mal kleinlich werden... So mehr der Router beansprucht wird um so mehr Strom zieht er auch. Nicht umsonst schwankt der Stromverbrauch nach WLAN Nutzung. Davon mal abgesehen, vielleicht möchte ich auch kein WLAN nutzen und würde es lieber deaktivieren um noch mehr Strom zu sparen oder nach Zeit nur aktivieren. Dies könnte ich zwar, würde aber durch den Gastzugang keine Ersparnis bringen, denn das WLAN schaltet sich in diesem Zeitraum ja dann nicht ab.

Nein, Unity hat hier ganz klar Grenzen überschritten.
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[4] fanlog antwortet auf RollinCHK
09.06.2017 08:34

einmal geändert am 09.06.2017 08:38
Benutzer RollinCHK schrieb:
Also ich finde es auf der einen Seite nicht gut, wenn ein Anbieter über die Köpfe der Kunden hinweg Dienste aktiviert...
aber???

Was ist das Problem in diesem Fall? Ich sehe KEINES...

Mal abgesehen davon dass ich wegen der Strahlung WLAN nur einschalte wenn ich es brauche und so hätte ich immer die Strahlung hatte bei mir KDG zur Nutzung der anderen privaten Netze eine Zusatzgebühr verlangt. Ich sehe nicht ein dass ein Anbieter mit meiner Leistung ein Geschäft macht und ich muß auch zahlen.
Wenn man das zur Verfügung stellt müsste man selbst die anderen Netze kostenlos nutzen können.
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[4.1] terry_mccann antwortet auf fanlog
09.06.2017 10:07
Benutzer fanlog schrieb:

Mal abgesehen davon dass ich wegen der Strahlung WLAN nur einschalte wenn ich es brauche

Dann trägst Du sicher aus lauter Panik nen Aluhut und springst beim Spazierengehen in Deckung, wenn Du weiße Streifen am Himmel siehst, oder?

@Unity
Gut so, geht gar nicht, auch wenn sie sicher in Revision gehen....gibt ja noch genug Gerichte höher als das Kölner Landesgericht.....
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[4.1.1] x-user antwortet auf terry_mccann
09.06.2017 11:23
Benutzer terry_mccann schrieb:
Benutzer fanlog schrieb:

Mal abgesehen davon dass ich wegen der Strahlung WLAN nur einschalte wenn ich es brauche

Dann trägst Du sicher aus lauter Panik nen Aluhut und springst beim Spazierengehen in Deckung, wenn Du weiße Streifen am Himmel siehst, oder?

Wäre sogar ebenso sinnvoll, weil Amis+Deutsche tonnenweise (!!) Kerosin über Waldgebieten ablassen -- kam gestern im TV.