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unhörbare frequenzen


10.05.2017 23:56 - Gestartet von malinfo
Junge menschen können töne im genannten bereich (18 bis 20 kHz) durchaus hören.
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[1] DL7FOS antwortet auf malinfo
11.05.2017 09:19
Benutzer malinfo schrieb:
Junge menschen können töne im genannten bereich (18 bis 20 kHz) durchaus hören.

Theoretisch ja, es hängt aber auch vom Pegel ab. Denn das Gehör schneidet ja nicht ab einem bestimmten Frequenzbereich ab, sondern ist ja analog und somit fließend. Es kommt also darauf an, wie laut die Töne sind und in welchem Mischverhältnis sie zu Alltagsgeräuschen stehen. Als Beispiel, wenn in einer Werbung diese Aussendungen untergemischt werden, wird sie wohl niemand wahrnehmen. Anders könnte es mit einem Headset sein, wenn die App Informationen aussendet. Es müssen ja modulierte Signale sein, also gibt es Nebenfrequenzen außerhalb dieses Bereichs und die könnte man schon als Knacken oder Sirren wahrnehmen. Was ich mich aber frage ist, ob das Ganze wirklich so effizient ist. Geringe Rauschabstände und sprachoptimierte Mikrofonkapseln, hochfrequente Einstreuungen, kleine Notebook- oder Monitorlautsprecher oder Raumreflexionen könnten hier ein Problem darstellen. Ich kenne noch die Ultraschallfernbedienungen aus den 70ern, selbst die schafften nicht immer eine zuverlässige Umschaltung. Wenn in der Praxis ein Smartphone zudem mmer online ist und das Mikrofon eingeschaltet auf Infos wartet, dürfte sich auch die Akkulaufzeit drastisch verkürzen. Ich frage mich, wie viel verwertbare Informationen die Apps tatsächlich austauschen können, das dürfte wirklich nur unter Idealbedingungen gut klappen.