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Nein so wird das nicht funktionieren!


28.05.2017 21:08 - Gestartet von babylon
Sorry Herr Höttges, aber das wird nicht funktionieren! Bin selbst im Aussendienst als Servicetechniker und kann nicht abschätzen wie lange ich im Einzelfall brauche. Es können immer unerwartete Probleme auftreten, so was kann man einfach nicht immer genau planen!
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[1] topifun antwortet auf babylon
28.05.2017 22:23
Benutzer babylon schrieb:
Sorry Herr Höttges, aber das wird nicht funktionieren! Bin selbst im Aussendienst als Servicetechniker und kann nicht abschätzen wie lange ich im Einzelfall brauche. Es können immer unerwartete Probleme auftreten, so was kann man einfach nicht immer genau planen!

Ich gehe mal davon aus, dass 90 Prozent Standartarbeiten sind, wie Teilnehmer von einem zum anderen Provider umzuschalten. Die Dauer solcher Arbeiten lässt sich aus Erfahrungswerten sicher ziemlich genau einschätzen.
Auch Störungen in der heutigen Zeit, werden ja schon im Vorfeld geprüft und können Teilweise von den Technikern in den Schaltzentralen beseitigt werden.
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[1.1] micha37 antwortet auf topifun
29.05.2017 13:35
Benutzer topifun schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass 90 Prozent Standartarbeiten sind, wie Teilnehmer von einem zum anderen Provider umzuschalten. Die Dauer solcher Arbeiten lässt sich aus Erfahrungswerten sicher ziemlich genau einschätzen.
Beim Providerwechsel kommt eigentlich nie ein Techniker in die Wohnung, weil die Leitung schon besteht. Dafür wird auch gar kein Termin vergeben.
Auch Störungen in der heutigen Zeit, werden ja schon im Vorfeld geprüft und können Teilweise von den Technikern in den Schaltzentralen beseitigt werden.
Wenn ein Termin gemacht wird, dann nur wenn der Fehler auf der letzten Meile liegt, also hinter dem KVz. Nur auf diese Termine bezieht sich das Ganze. Und das sind auch die Termine wo der Zeitansatz schwer zu kalkulieren ist. Von einfach nur den Stecker reinstecken bis zu Schlüssel für Keller suchen, APL im Keller suchen, Kontakte am APL säubern, Kabel im Haus irgendwo verschaltet, Fehler suchen, prüfen, weiter suchen.
Daher ist nicht klar, ob man von diesen Terminen in 8 Stunden nun 20 schafft oder nur 3.
In Großstädten wo man schnell auf einen gleichen Durchschnitt kommt und immer noch ein anderer Techniker in der Nähe ist, der das übernehmen kann, ist ein kürzeres Zeitfenster realistisch. Auf dem Dorf mit >30 Minuten Anfahrt, könnte das zu mehr verpassten Zeitfenstern führen, was wieder Beschwerden nach sich zieht.
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[2] nukumichi antwortet auf babylon
30.05.2017 08:45
Benutzer babylon schrieb:
Sorry Herr Höttges, aber das wird nicht funktionieren! Bin selbst im Aussendienst als Servicetechniker und kann nicht abschätzen wie lange ich im Einzelfall brauche. Es können immer unerwartete Probleme auftreten, so was kann man einfach nicht immer genau planen!

Es geht aber nicht um die Fälle mit unerwarteten Problemen, sondern um das Gros der Standardaufträge, die vermutlich sehr gut planbar ist. Mit einem geeigneten Workforce Management System ist eine Zeitfensterplanung mit recht hoher Genauigkeit möglich, andere Unternehmen schaffen das ja auch. Bei größeren Verspätungen können Aufträge auf andere Techniker umdisponiert oder zumindest der Kunde per Mail/SMS über die Verspätung informiert werden. Was Herr Höttges hier als revolutionäre Idee verkauft ist bereits seit Jahren Standard. Nur eben nicht bei der Telekom.