Diskussionsforum
Menü

Perfekt für die Jagdhütte


14.04.2017 10:44 - Gestartet von petzsch
... darauf habe ich gewartet. :-)
Menü
[1] postb1 antwortet auf petzsch
14.04.2017 14:01

einmal geändert am 14.04.2017 14:05
Benutzer petzsch schrieb:
... darauf habe ich gewartet. :-)

Nicht nur du...
Die gemeine Jagd/Wochenend/Gartenhütte hat normalerweise keinen Festnetztelefonzugang - und damit fällt das veraltete viaFunk der Telekom schonmal weg. Vertraglich ist blödsinnig-unflexiblerweise dafür ja ein Festnetztelefon notwendig, auch wenn es systembedingt verzichtbar wäre.
Und auch für Hybrid sind Voraussetzungen nötig, die technisch nicht immer vorhanden sind.
Der Homespot der Tochter Congstar ist da schon zeitgemäßer.
ABER:
Kommt jetzt VF mit sowas ähnlichem, das auch noch flexibel genutzt werden kann bundesweit im gesamten Netz anstatt funkzellengebunden und auch noch mit 50GB Highspeedvolumen, sollten eigentlich beim magentafarbenen Platzhirschen sämtliche Alarmglocken schrillen...
Dem VF-Kunden verbietet es nämlich wohl dann niemand, den GigaCube von der Wochenendhütte auch zuhause zu nutzen. Und er wird dann auch ins Nachdenken kommen, wofür er denn eigentlich zuhause noch zusätzlich Telekomfestnetz braucht....für nicht-Extremnutzer sind auch heute noch 50GB im Monat mehr als ausreichend...

Mit solchen Angeboten werden auch Kundenpotentiale angesprochen, die heute noch gar nicht erschlossen sind.
Wenn dann auch noch die wegen LTEmax garantiert vorhandene Priorisierung gnädig und der Rückfall nach Aufbrauchen des Volumens nicht allzu hart ausfällt, könnte VF den Markt gehörig aufmischen.

Bin gespannt wie die Telekom als Konkurrent reagiert. Ich fürchte fast, so wie meist....entweder garnicht oder wenn, dann viel zu spät.
Menü
[1.1] vincentgdg antwortet auf postb1
14.04.2017 21:13
Benutzer postb1 schrieb:
zuhause noch zusätzlich Telekomfestnetz braucht....für nicht-Extremnutzer sind auch heute noch 50GB im Monat mehr als ausreichend...

Ich weiß nicht, ob ich mich als Extremnutzer bezeichnen würde. Ich schaue täglich YouTube, Netflix/Maxdome, zocke über Facebook und auf der PS3 und lade mir ein oder zwei Spiele pro Monat herunter, streame ein bissel Musik, ansonsten kommen die üblichen Updates für 3 PC dazu. Damit bin ich monatlich bei 300+ GB.
Menü
[1.1.1] Whoami antwortet auf vincentgdg
15.04.2017 09:26

einmal geändert am 15.04.2017 09:34
Das ist schon sehr sehr sehr nahe am Extremnutzer dran. 300GB und Aufwärts sind für den Normalverbrauch mehr als zuviel. Gab mal in einem anderen Telekommunikationsforum eine Meldung von Telefonica und T-Mobile über den durchschnittlichen Verbrauch bei einer 50Mbit Leitung. Da waren also auch Extrem und Wenignutzer drin. Der Schnitt damals (ca. Okt. 2016) lag bei ... Trommelwirbel ... knapp 30 GB. Nach Kundenangaben nutzten zu der Zeit weniger als 20% überhaupt Netflix, Prime oder ähnliches.

Ich persönlich habe auch 3 PCs, 4 Handys, 1 Tablet, 1 Notebook, Prime in Nutzung, also die komplette Familie abgedeckt. Inkl. Spielen und streamen und Updates sind wir unter 50GB.

Dieses Angebot von Vodafone richtet sich in erster Linie ja auch an die ausserplanmäßige Nutzung, also nicht unbedingt Zuhause. Dort hat man im Normalfall ja andere Internetanbindungen. Im Urlaub innerhalb Deutschlands hat man meistens andere Sachen zu tun als den Tag vor der Glotze oder am Handy zu verbringen. Dann bräuchte man ja keinen Urlaub ;)
Menü
[1.2] figueretas antwortet auf postb1
14.04.2017 22:09
Benutzer postb1 schrieb:
nicht-Extremnutzer sind auch heute noch 50GB im Monat mehr als ausreichend...

Wenn man keinen PC mit Windows 10 hat, der unbekannte Datenvolumina als automatische Updates herunterlädt und so instabil läuft wie damals Win 95 (Neustarts wegen Updates sind auch Systemabstürze)...

Wenn man keine Spielekonsole hat, bei der ein Spiel gern mal 50 GB groß ist und regelmäßig Patches und Updates herunterlädt....

Wenn man keine Filme und Serien schaut, die auch mal je Stunde 1 GB verbraten...
Menü
[1.2.1] postb1 antwortet auf figueretas
15.04.2017 04:09
Benutzer figueretas schrieb:

Wenn man keinen PC mit Windows 10 hat, der unbekannte Datenvolumina als automatische Updates herunterlädt und so instabil läuft wie damals Win 95 (Neustarts wegen Updates sind auch Systemabstürze)...

Wenn man keine Spielekonsole hat, bei der ein Spiel gern mal 50 GB groß ist und regelmäßig Patches und Updates herunterlädt....

Wenn man keine Filme und Serien schaut, die auch mal je Stunde 1 GB verbraten...

Genau das meine ich damit.
Das von dir beschriebene Szenario ist ja kein muss.
Dass jemand null Interesse am Filmeglotzen hat, kommt dir nicht in den Sinn? Ich konsumiere nicht mal mehr Linear-TV...
Nebenher: Es gibt auch andere BS als die von Microsoft, komme selbst mit Linux seit Jahren bestens zurecht.

Mal den Eigentest gemacht:
Die üblichen Updates von Softwarepaketen und Kernel, normales "surfen", e mail, BOINC.
Und absichtlich, um künstlich möglichst viel Durchsatz zu erzeugen, stundenlanges Streaming....ich werde trotzdem damit nicht mal auf 20GB im Monat kommen.

Dass man einen Internetzugang nicht für den ganzen Entertainmentkonsumkrempel nutzen muss, kommt nicht in den Sinn?
Menü
[1.2.1.1] DSLFritz antwortet auf postb1
20.04.2017 09:02
Benutzer postb1 schrieb:
Benutzer figueretas schrieb:


Wenn man keine Spielekonsole hat, bei der ein Spiel gern mal 50 GB groß ist und regelmäßig Patches und Updates herunterlädt....

Wenn man keine Filme und Serien schaut, die auch mal je Stunde 1 GB verbraten...

Genau das meine ich damit.
Das von dir beschriebene Szenario ist ja kein muss. Dass jemand null Interesse am Filmeglotzen hat, kommt dir nicht in den Sinn? Ich konsumiere nicht mal mehr Linear-TV... Nebenher: Es gibt auch andere BS als die von Microsoft, komme selbst mit Linux seit Jahren bestens zurecht.

Mal den Eigentest gemacht:
Die üblichen Updates von Softwarepaketen und Kernel, normales "surfen", e mail, BOINC.
Und absichtlich, um künstlich möglichst viel Durchsatz zu erzeugen, stundenlanges Streaming....ich werde trotzdem damit nicht mal auf 20GB im Monat kommen.

Dass man einen Internetzugang nicht für den ganzen Entertainmentkonsumkrempel nutzen muss, kommt nicht in den Sinn?
Ich kenne etliche Menschen, die könnten problemlos auf einen schnelleren Anschluß wechseln, tun es aber nicht, weil sie sich fragen:"Was bringt mir das?"

Das originelle dabei: Meist sind das Menschen die wirklich was bewegen, wärend die ganzen "unlimited Gigabite Highspeedfreaks" in der Regel meinen sie wären der Nabel der Welt, aber außer geblubber nix auf die Kette bringen :-D :-D :-D
Menü
[2] hammondzone antwortet auf petzsch
14.04.2017 18:54

3x geändert, zuletzt am 14.04.2017 19:00
ich auch :-)

Wenn DAS man stimmen würde: " bundesweit im gesamten Netz anstatt funkzellengebunden und auch noch mit 50GB Highspeedvolumen ....."
Bei congstar gibts den cube ja auch (mit LAN Zugang) ... die Simkarte kann man aber auch z.B. einen Mini WLAN Router (z.b. Huawei) stecken, damit gehts auch. Wenn DAS bei Vodafone auch geht, ist das mein Tarif!!

Benutzer petzsch schrieb:
... darauf habe ich gewartet. :-)
Menü
[2.1] KiRKman antwortet auf hammondzone
15.04.2017 01:35

einmal geändert am 15.04.2017 01:39
Benutzer hammondzone schrieb:
Bei congstar gibts den cube ja auch (mit LAN Zugang) ... die Simkarte kann man aber auch z.B. einen Mini WLAN Router (z.b. Huawei) stecken, damit gehts auch. Wenn DAS bei Vodafone auch geht, ist das mein Tarif!!

Und genau das geht eben nicht... Die SIM-Karte ist leider an den GigaCube von Vodafone gebunden.

Was man im Telefon-Treff Forum so liest: Der Tarif kann von Händlern bereits gebucht werden, die Zusendung der Cube Box startet aber erst am 27.04.2017. Da die SIM-Karte ausschließlich mit der Cube Box funktioniert, muss sie entsprechend auch mitbestellt (und bezahlt) werden. Hersteller der Box ist Huawei.

Anschlusspreis rund 40€, GigaCube rund 50€, macht insgesamt rund 90€ Setup. Karte läuft nur mit GigaCube, daher Mitbestellung Pflicht. Kein Roaming.

Könnte man die SIM-Karte in einem ordentlichen Router betreiben und wäre der Anschlusspreis nicht so deftig, wäre der Tarif selbst für mich interessant. Aber in dieser Form ist es halt nix. Schauen wir mal, was in Zukunft noch Besseres kommt.

Nachtrag: Hier ist ein Testbericht der Box -->
http://www.goodgearguide.com.au/review/vodafone/wifi-cube-4g/565948/
Menü
[2.1.1] Katoteki antwortet auf KiRKman
16.04.2017 01:07
Benutzer KiRKman schrieb:
Und genau das geht eben nicht... Die SIM-Karte ist leider an den GigaCube von Vodafone gebunden.

Wenn der Cube nicht zu schwer ist, kann man den ja evtl. Als mobile Router mitnehmen, und ist dann trotzudem bundesweit online unterwegs :-)
Menü
[2.1.1.1] KiRKman antwortet auf Katoteki
16.04.2017 01:13
Benutzer Katoteki schrieb:
Wenn der Cube nicht zu schwer ist, kann man den ja evtl. Als mobile Router mitnehmen, und ist dann trotzudem bundesweit online unterwegs :-)

Das Ding hat allerdings keinen Akku - ist also nur mit 12V 1A Netzteil zu betreiben. Ist eben für den stationären Einsatz gedacht.

Immerhin ist eine LAN-Buchse genauso vorhanden wie zwei Anschlüsse für externe Antennen (etwas versteckt).
Menü
[2.1.1.1.1] langsam wird es was mit DSL-Ersatz über Mobilfunk
chickolino1 antwortet auf KiRKman
17.04.2017 13:49
@KiRKman
@Katoteki

So langsam bin ich wieder am überlegen, meinen DSL-Anschluss für meinen Single-Haushalt wieder abzubestellen.

Früher kam ich mit Lidl-Mobil (noch das ältere im O2-Netz) relativ günstig mit 5 - 15 Gb pro Monat hin.

Also zwischen 1 und 3 Starterkits pro Monat angemeldet, mit dem Werbebonus versehen hatte man dann 5 Gb für 7,50 Euro.

Wer die Starterkits gekauft hat wenn sie im Aktionsverkauf waren, konnte die rechnerischen Kosten für 5 GB sogar auf 3,75 Euro absenken.

Das klappt auch derzeit noch mit dem neueren Lidl Connect, wenngleich sie bei O2 etwas schlauer sind, denn man kann dort nur 1 x pro Monat Werbebonus bekommen - s dauert also entsprechend länger bis man seine Werberkarte voll hat und einen Gratis 5Gb Zuschlag abrufen kann.

Tja, und wie es alles wird, wenn die Registrierungspflicht für Simkarten dann bei Lidl.Connect einschlägt, das weiss man ja auch noch nicht.

Bei Lidl-Mobil hatte ich mit ausgedachten Namen die dann mal für 3---4 Tagen auf meinen Briefkasten klebten innerhalb von wenigen Stunden 10 Simkarten freigeschaltet.

Weiviele SIM-Karten Lidl.Connect dann pro Namen mit Ausweisnachkontrolle zulassen wird, das ist ja noch nicht klar - deshalb würde ich derzeit (noch) nicht wechseln wollen von DSL auf Mobilfunkbasiertes Internet bei Lidl.Connect.

Aber irgendwo ist es mir schon ein Dorn im Auge, das ich im Winter 3...4 Monate fürs DSL zuhause bezahle, aber im warmen Ausland überwintere und es nicht nutzen kann.


Wenn der Cube nicht zu schwer ist, kann man den ja evtl. Als mobile Router mitnehmen, und ist dann trotzudem bundesweit online unterwegs :-)

Das Ding hat allerdings keinen Akku - ist also nur mit 12V 1A Netzteil zu betreiben. Ist eben für den stationären Einsatz gedacht.

Immerhin ist eine LAN-Buchse genauso vorhanden wie zwei
Anschlüsse für externe Antennen (etwas versteckt).
Menü
[2.1.1.1.1.1] KiRKman antwortet auf chickolino1
17.04.2017 17:21
Benutzer chickolino1 schrieb:
Das klappt auch derzeit noch mit dem neueren Lidl Connect, wenngleich sie bei O2 etwas schlauer sind, denn man kann dort nur 1 x pro Monat Werbebonus bekommen - s dauert also

Bei Vodafone sind sie etwas schlauer, denn Lidl-Connect ist ja eine o.tel.o Prepaid-Karte. Aber da hast Du Dich wohl nur verschrieben.

Bei Lidl-Mobil hatte ich mit ausgedachten Namen die dann mal für 3---4 Tagen auf meinen Briefkasten klebten innerhalb von wenigen Stunden 10 Simkarten freigeschaltet.

Im Moment geht das ja fast überall noch, auch ohne Schildchen am Briefkasten :) Bei Congstar zum Beispiel... Ich mache das aber aus Gründen der Anonymisierung und nicht wegen des Bonus-Guthabens ;) Mal sehen, was demnächst sein wird. Datenschutz wird's dann wohl nicht mehr geben. Weil ja hinter jeder Ecke ein Terrorist lauert, auch im kleinsten Dorf...

Aber irgendwo ist es mir schon ein Dorn im Auge, das ich im Winter 3...4 Monate fürs DSL zuhause bezahle, aber im warmen Ausland überwintere und es nicht nutzen kann.

Es wäre IMHO besser, wenn man beim heimischen Anschluss flexibler sein könnte. Dabei ist es ja egal, ob dieser über DSL, Cable oder was-auch-immer läuft. In anderen Ländern ist das Angebot besser: Da kann man zu Hause kostenlos einen Anschluss betreiben und wird bei Nutzung auf eine Landing Page zur Buchung geleitet. Naja, also wie am Flughafen oder im Hotel, nur halt zu Hause.

Bei uns gibt's stattdessen gleich die sittenwidrigen 24-Monats-Verträge. Sowas sollte im Privatkundengeschäft ganz klar verboten werden.

Wie gesagt, man sollte mal in andere Länder schauen. In den USA zum Beispiel gibt's Verträge mit ein oder zwei Wochen Laufzeit. Normal ist eine Laufzeit von einem Monat. Verträge über ein Jahr sind eher selten und mit hohen Rabatten verbunden.

Das Beste an der Sache: Es gibt keine Kündigungsfrist. Mehr noch: Vergisst man die Kündigung, so kann man eine Woche nachträglich kündigen und das Geld zurückerstattet bekommen! Man sieht also die Buchung auf der Kreditkarte und denkt sich, Mist, da habe ich doch die Kündigung vergessen! Aber kein Problem, man kontaktiert den Support und kündigt rückwirkend bei voller Erstattung der Bezugsgebühren. So einen Service würde ich mir in Deutschland wünschen...

Volle Flexibilität nicht nur im Mobilfunk mit Wegwerf-Karten, sondern auch beim stationären Anschluss zu Hause! Durch vollkommen automatisierte Prozesse fällt für die Anbieter auch nicht mehr Arbeit an. Und man kann eine Menge Geld, was jetzt noch sinnbildlich auf der Straße liegt, mal eben so nebenbei mitnehmen.

Die Probleme in Steinzeit-Deutschland: Nicht jeder Haushalt hat einen dauerhaften Anschluss, zum Beispiel Glasfaser, liegen. Es sind ja nicht einmal ansatzweise genug Kupferleitungen für jeden verfügbar. Meldet man seinen Anschluss ab, ist die TAL nach zwei Wochen weg - vielleicht für immer. Und die Prozesse laufen alle noch manuell mit Schreibmaschine und Lochkarte, so dass selbst der Arbeitsaufwand für einen Zwei-Jahres-Vertrag immens ist.

Wir sind weit davon entfernt, dass jeder Haushalt eine dauerhafte Anbindung hat und automatisiert und voll flexibel "on demand" buchen kann. Dabei müsste es *genau so* laufen. Dann könnte man auch den Anbieter bzw. Vertrag mit ein paar Klicks wechseln, ohne dass *jedes Mal* eine Horde Techniker bewaffnet mit Argus am KVz Verteilerblöcke abzählt (und sich andauernd verzählt) und Leitungen ablegt und wieder auflegt.

Das kann ich nämlich jeden Tag hier beobachten. Totaler Irrsinn. Und bei Bestellung heißt es dann immer wieder "keine freie Leitung". Gleichzeitig fallen beim Umklemmen der Nachbarn Leitungen aus, werden verschaltet usw. Unseren täglichen Steinzeit-Wahnsinn gib uns heute... Das ganze Zeug muss weg - sofort.