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Recht so!


10.04.2017 12:05 - Gestartet von krassDigger
Es handelt sich bei Whatsapp um kein zugelassener Telekommunikationsdienst welcher der Regulierung unterliegt.
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[1] muffy antwortet auf krassDigger
10.04.2017 14:22
Benutzer krassDigger schrieb:
Es handelt sich bei Whatsapp um kein zugelassener Telekommunikationsdienst welcher der Regulierung unterliegt.
Im Artikel wird geschrieben, dass im Bericht der Datenschutzbeauftragten angeblich andere Messenger-Dienste als legale Alternative genannt werden. Auf den 200 Seiten im Bericht konnte ich jedoch keine einzige dieser angeblichen Alternativen finden.
Damit gilt: Nicht nur WhatsApp ist für die dienstliche Kommunikation in Schulen illegal, sondern derzeit weltweit alle sozialen Netzwerke und Kurznachrichtendienste.

Ich darf hinzufügen, dass dies im weiteren Sinne sogar für alle elektronischen Kommunikationswege gilt, die außerhalb des Webservers der Schule bzw. außerhalb eines transparenten und staatlich kontrollierten Servers gilt. Das gilt insbesondere auch für den schulischen E-Mail-Verkehr. Eine E-Mail, die vom Lehrer an die Gmail-Adresse von Schülern oder Eltern geschickt wird, ist genauso unzulässig und illegal, wie eine WhatsApp-Nachricht.
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[1.1] Supaka antwortet auf muffy
10.04.2017 14:39
Benutzer muffy schrieb:
Das gilt insbesondere
auch für den schulischen E-Mail-Verkehr. Eine E-Mail, die vom Lehrer an die Gmail-Adresse von Schülern oder Eltern geschickt wird, ist genauso unzulässig und illegal, wie eine WhatsApp-Nachricht.

Auch deutsche Anbieter "durchleuchten" z.T. E-Mails für Werbezwecke.
Bleibt also zukünftig nur die Deutsche Briefpost oder der berittene Kurier!
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[1.1.1] muffy antwortet auf Supaka
10.04.2017 14:44

2x geändert, zuletzt am 10.04.2017 14:59
Benutzer Supaka schrieb:
Benutzer muffy schrieb:
Das gilt insbesondere
auch für den schulischen E-Mail-Verkehr. Eine E-Mail, die vom Lehrer an die Gmail-Adresse von Schülern oder Eltern geschickt wird, ist genauso unzulässig und illegal, wie eine WhatsApp-Nachricht.

Auch deutsche Anbieter "durchleuchten" z.T. E-Mails für Werbezwecke.
Bleibt also zukünftig nur die Deutsche Briefpost oder der berittene Kurier!
Da hast du absolut Recht! Das ist die logische Konsequenz. Ich finde diese Entwicklung allerdings traurig. Meiner persönlichen Gefühlslage nach bin ich eigentlich geneigt dem hier geposteten Kommentar beizupflichten:

"Aufgezwungen wurde es auch keinem Elternteil. Jeder hat also die freie Wahl getroffen selbst Teil dieser Gruppen zu werden und zu sein. Was die Verschlüsselung angeht, denke ich aus Erfahrung nicht, dass in solchen Gruppe so geheime Daten preisgegeben werden um die Weltsicherheit zu gefährden"

Ich weiß, dass dieser Ansicht eine gewisse Naivität zugrunde liegt und mögliche Gefahren ausblendet, aber der Umstieg auf Deutsche Briefpost oder den berittenen Kurier ist im 21. Jahrhundert einfache keine Lösung.

Die Schulen sollten als sichere Zwischenlösung am besten nur auf ihre schuleigene Webseite setzen, die sich auf dem schuleigenen Webserver befindet. Über ein dort eingerichtetes passwortgeschütztes Diskussionsforum, eine Shoutbox, Kommentarbereich oder ähnliches sollten die meisten Anwendungsfälle abdecken wie z. B. Stunden- und Vertretungspläne, ggf. Hausaufgaben, Übungen etc.
Einladungen zum Elternabend erfolgen per Deutsche Briefpost und Elterngespräche mit den Lehrern erfolgen im persönlichen Vier- oder Sechsaugenspräch.