Diskussionsforum
  • 08.05.2017 17:19
    spartiat schreibt

    Das Geschäft mit Internet by Call stirbt NICHT...

    es ist schon lange tot. Nur teltarif hat die letzten 5 Jahre offensichtlich in einer Art Filterblase gelebt.
  • 13.05.2017 13:40
    Molenda antwortet auf spartiat
    Benutzer spartiat schrieb:
    > es ist schon lange tot. Nur teltarif hat die letzten 5 Jahre
    >
    offensichtlich in einer Art Filterblase gelebt.

    Dass Internet by Call eine quasi tote Technik ist, wird niemand ernsthaft bestreiten können. Das Geschäft spielt, wie ich ja auch geschrieben habe, nur noch eine äußerst untergeordnete Rolle bei den verbliebenen Betreibern.
    Aber: Es gibt sie noch, die Nutzer von Modem & Co. Von dieser Seite aus gesehen ist das Verfahren noch ganz und gar nicht tot. Die Zugriffzahlen der einschlägigen Infoseiten sprechen eine ganz andere Sprache. Und bis heute erreichen uns Leseranfragen zu IbC.
    Verwunderlich ist das nicht - auf dem platten Land, wo es weder DSL noch ausreichende Mobilfunkversorgung gibt, bleibt IbC eine der wenigen Möglichkeiten, ins Netz zu kommen. Und so mancher Wasserwerk-Sensor wählt sich seit Jahren brav über eine DFÜ-Verbindung ein, um sein Datenpäckchen abzuliefern.
    Never change a running system...

    Aus diesen Gründen: Nein, IbC ist nicht tot. Aber das Ende ist so greifbar wie nie zuvor.
  • 31.05.2017 12:28
    2x geändert, zuletzt am 31.05.2017 12:31
    krassDigger antwortet auf spartiat
    Es gibt noch einige die das nutzen. Zum einen Senioren die mit einem alten Computer und Analogmodem buchstäblich in der Zeit stehen geblieben sind und dort z.B. nur E-Mails lesen und schreiben. Zum anderen M2M-Anwendungen die sich per Analogmodem irgendwo einwählen um dann Daten übers Internet zu übertragen. In beiden Fällen stört weder die langsame Verbindung, noch der Verbindungspreis, weil eine Umrüstung aufwendig und teuer wäre. Deshalb werden M2M-Anwendungen mit Analogmodem immer weiter in die Zukunft rüber gerettet und teilweise sogar über Voip-Anschlüsse bei gleichzeitig bestehender Breitbandinternetverbindung weiterbetrieben.
    Zeitgemäß ist das nicht, aber wenn der Servicepartner für die Umrüstung der M2M-Anwendung einen Betrag über 1000€ verlangt, oder man es vielleicht gar nicht mehr umrüsten kann, denkt man darüber anders nach. Dennoch bin ich zuversichtlich das man immer irgendwo einwählen kann, und selbst wenn es zu höheren Preisen als jetzt ist.