Diskussionsforum
  • 01.04.2017 15:00
    hotte70 schreibt

    Das erinnert mich an 1997,....

    .....als ich das erste Mal online ging, damals noch mit einer dieser unzähligen AOL CD-Roms, welche wohl in jedem deutschen Haushalt verteilt wurden. Das Ganze mit einem 28.8 kbit/s Modem für 199,- DM. Etwas später dann der Umstieg auf ISDN, was das surfen schon ein gutes Stück komfortabler gestaltete, aber der große Meilenstein war dann erst 2001 mit Umstieg auf T-DSL.
  • 02.04.2017 19:40
    michaelmess antwortet auf hotte70
    Benutzer hotte70 schrieb:
    > .....als ich das erste Mal online ging, damals noch mit einer
    >
    dieser unzähligen AOL CD-Roms, welche wohl in jedem deutschen
    >
    Haushalt verteilt wurden. Das Ganze mit einem 28.8 kbit/s Modem
    >
    für 199,- DM. Etwas später dann der Umstieg auf ISDN, was das
    >
    surfen schon ein gutes Stück komfortabler gestaltete, aber der
    >
    große Meilenstein war dann erst 2001 mit Umstieg auf T-DSL.

    Ich hatte damals im Studentenwohnheim in Gemeinschaft einen Internetanschluß mit anfangs mit stabilen 128K, dann später sogar 2M mit einem Modem welches sehr warm wurde, so daß es regelmäßig bei zu schönem Wetter trotz offenem Serverschrank wegen Überhitzung zu einem Internetausfall kam.
    Aber bei Regen und Schlechtwetter funktionierte das Netz ganz gut, das war die Hauptsache.
    AOL-CDs wurden da auch reichlich verteilt, obwohl niemand die da brauchte. Irgendjemand hat die dann mal gesammelt und dann wurde in der Fachschaft Elektrotechnik die Decke damit tapeziert, sah irgendwie cool aus.
    Später gab es eine Anbindung per Glasfaser, die bei jedem Wetter stabil war. Da war das Nadelöhr mein Switch, der nur 10 MBit konnte, immer noch rattenschnell.
    Nach dem Auszug aus dem Studentenwohnheim kam dann die harte Umstellung mit T-ISDN-XXL mit 64kbit pro B-Channel, bei dem ich dann am Wochenende oft nicht erreichbar war, da ich dann die Kanalbündelung drin hatte, um mit 128K schneller irgendetwas downzuloaden.
    In der Woche habe ich dann meist Internet über Anbieter mit Sekundentakt genutzt, mit automatischer Trennung und automatischen Reconnect.
    Für längere Downloads habe ich dann einen Tarif mit niedrigen Minutenpreis gewählt, dann aber meist Minutentakt.
    Tarifinfos für Internet-by-call gabs ja über Teltarif. :-)
    Am Ende des Monats kam dann die erste Telefonrechnung - als Paket! - Wegen Einzelverbindungsnachweis :-D
    Waren aber zum Glück "nur" rund 180 DM.
    Irgendwie war das ein harter Entzug, wenn man nur noch am Wochenende günstig ins Internet kam und sich dann in der Woche hart einschränken mußte.
    Dauer-Online z. B. zum Chatten, etc. war irgendwie nicht mehr drin, wegen der Abrechnung nach Minuten.
    Eine DSL-Flat bekam ich dann erst einige Jahre später...

    Meine Töchter können sich irgendwie gar nicht mehr vorstellen, wie man damals noch ohne Internet und Handy leben konnte...