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zu sipgate portieren


24.03.2017 17:09 - Gestartet von rudolfm
Wenn die Nummer wichtig ist zu Sipgate portieren und von da weiterleiten. Nach erfolgter Portierunng ggf. die Chancen auf Schadensersatz prüfen. Es scheint so als würden im Moment die Anbieter glauben sie könnten tun was sie wollen, siehe auch Winsim.
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[1] marius1977 antwortet auf rudolfm
24.03.2017 18:48
Benutzer rudolfm schrieb:
Wenn die Nummer wichtig ist zu Sipgate portieren und von da weiterleiten. Nach erfolgter Portierunng ggf. die Chancen auf Schadensersatz prüfen. Es scheint so als würden im Moment die Anbieter glauben sie könnten tun was sie wollen, siehe auch Winsim.

Der Provider kann, wie auch der Kunde, Verträge kündigen.
Nachdem es eine gesetzliche Möglichkeit der Rufnummernportierung gibt werden die Kunden nicht wirklich einen nachweisbaren "Schaden" haben, schon gar nicht irgendwelche Regressansprüche.
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[1.1] maniacintosh antwortet auf marius1977
25.03.2017 11:27
Benutzer marius1977 schrieb:
Benutzer rudolfm schrieb:
Wenn die Nummer wichtig ist zu Sipgate portieren und von da weiterleiten. Nach erfolgter Portierunng ggf. die Chancen auf Schadensersatz prüfen. Es scheint so als würden im Moment die Anbieter glauben sie könnten tun was sie wollen, siehe auch Winsim.

Der Provider kann, wie auch der Kunde, Verträge kündigen.
Nachdem es eine gesetzliche Möglichkeit der Rufnummernportierung gibt werden die Kunden nicht wirklich einen nachweisbaren "Schaden" haben, schon gar nicht irgendwelche Regressansprüche.

Ja der Anbieter kann Verträge kündigen. Aber wenn die Festnetznummer Vertragsbestandteil ist und keine einzeln kündbare Option (ich weiss nicht wie das bei den E-Plus-Altverträgen aussieht) muss Telefonica eben auch den gesamten Vertrag kündigen. Optional als Änderungskündigung mit dem Angebot den Vertrag zu bisherigen Konditionen bis auf die bisherige Festnetznummer fortzuführen. Genau das macht man aber nicht, weil der Kunde dann den neuen Konditionen zustimmen müsste. Abgesehen davon ist eine derartige Kündigung nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich. Auch der Anbieter muss sich an Laufzeiten und Fristen halten.

Das was Telefonica hier versucht ist eine einseitige Vertragsänderung ohne Zustimmung des Kunden ohne Rücksicht auf ggf. bestehende Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten. Hierdurch kann tatsächlich ein Schaden entstehen.