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Warum kein Linux?


22.03.2017 17:51 - Gestartet von tokiox
Wahrscheinlich geht freenet davon aus, dass jemand der Linux verwendet das schon selbst zum laufen bekommt oder keinen Bedarf hat.
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[1] helmut-wk antwortet auf tokiox
25.03.2017 16:13
Benutzer tokiox schrieb:
Wahrscheinlich geht freenet davon aus, dass jemand der Linux verwendet das schon selbst zum laufen bekommt oder keinen Bedarf hat.

Hat freenet überhaupt schon von Linux gehört? Die Ignoranz mancher Geschäftsleute auf dem Gebiet wird nur noch von Micro$oft-Trolls überboten.

Zwischen der Unix-Welt (zu der Linux gehört und mehr oder weniger auch MacOS X) und Windows gibt es große Unterschiede: Microsoft hat schon immer darauf gesetzt, per Inkompatibilitäten Mitbewerber vom Markt zu drängen.

Für Programmierer bedeutet das, dass es ziemlich schwierig ist, ein Programm von Win nach Unix zu portieren. Eine Zeitlang gab es für die umgekehrte Richtung eine einfache Möglichkeit (nutze die POSIX-Personality von Win NT bzw. das, was darauf aufbaute), aber seit ca. 5 Jahren ist das so gut wie tot (und seit ca. 2000 Hat Microsoft da nicht mehr viel für getan).

Für die meisten Unternehmen lohnt es sich nicht, was für Linux zu tun, zumal es irgendwann ein Hacker für sie tut ;-) Das wird sich erst ändern, wenn mindestens doppelt so viele Leute Linux nutzen wie Windows - und darauf kannst du lange warten.

Aber falls dich das tröstet: Im Handbuch meines DVT2-Receivers ist die GPL 2 abgedruckt. Daraufhin schaute ich etwas genauer hin und bemerkte, dass das Ding mit einem Linux-Kernel läuft. Das Ding war vergleichsweise billig, und wie ich inzwischen weiß nichts für energiebewusste: vom Einschalten des Stroms bis zur Darstellung des Fernsehsignals vergeht gut eine Minute.

Also wenn es Linux-basierte Empfänger gibt, dann gibt es demnächst sicher auch Linux-kompatible Sticks (oder Steckkarten???).