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den Telefonbucheintrag einfach löschen hilft


01.03.2017 16:09 - Gestartet von flatburger
Guten Tag zusammen,

den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.
Wer dennoch in einem Verzeichnis erscheinen möchte, Buch oder Internet, kann zumindest die Adresse oder Teile des Namens löschen. Die Inverssuche löschen ist ebenfalls sinnvoll.

mfG
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[1] r o s s i n antwortet auf flatburger
01.03.2017 16:26
Benutzer flatburger schrieb:
den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.
Hilft nur wenig, mein Eintrag wurde schon 2001 komplett gelöscht aber das Problem ist geblieben bis heute. die holen die Nummern aus anderen Quellen ran.
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[1.1] Herr Doktor antwortet auf r o s s i n
02.03.2017 09:46

einmal geändert am 02.03.2017 09:49
Benutzer r o s s i n schrieb:
Benutzer flatburger schrieb:
den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.
Hilft nur wenig, mein Eintrag wurde schon 2001 komplett gelöscht aber das Problem ist geblieben bis heute. die holen die Nummern aus anderen Quellen ran.

Ich bekomme neuerdings Anrufe mit der Vorwahl 030, habe die Vorwahl 030 in die Sperrliste der Fritzbox eingetragen. Nun wird der Anruf nicht mehr durchgestellt.
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[1.1.1] r o s s i n antwortet auf Herr Doktor
02.03.2017 11:03

einmal geändert am 02.03.2017 11:13
Benutzer Herr Doktor schrieb:
Ich bekomme neuerdings Anrufe mit der Vorwahl 030, habe die Vorwahl 030 in die Sperrliste der Fritzbox eingetragen. Nun wird der Anruf nicht mehr durchgestellt.
Bei manipullierten Anrufnummern (Call ID Spoofing) hilft das kaum, die Nerver ändern monatlich die Nummern um oder arbeiten gar eine Liste mit Absendenummern ab so bald die merken das inzwischen zu wenige Teilnehmer erreicht werden. Somit beginnt alles von vorn. Einen Telefonbucheintrag löschen lassen bedeutet nur das "zukünftigt" keine Einträge mehr vorgenommen werden, aber das Netz merkt sich alles dauerhaft und es kann weiterhin irgendwo abgerufen werden.
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[1.1.1.1] Herr Doktor antwortet auf r o s s i n
02.03.2017 12:20
Benutzer r o s s i n schrieb:
Benutzer Herr Doktor schrieb:
Ich bekomme neuerdings Anrufe mit der Vorwahl 030, habe die Vorwahl 030 in die Sperrliste der Fritzbox eingetragen. Nun wird der Anruf nicht mehr durchgestellt.
Bei manipullierten Anrufnummern (Call ID Spoofing) hilft das kaum, die Nerver ändern monatlich die Nummern um oder arbeiten gar eine Liste mit Absendenummern ab so bald die merken das inzwischen zu wenige Teilnehmer erreicht werden.

Dann müßten die auch die Vorwahl ändern und nicht nur die Anschlußnummern.

Aus dem Ortsnetz Berlin erreicht mich keiner mehr.
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[1.1.1.1.1] r o s s i n antwortet auf Herr Doktor
02.03.2017 13:06
Benutzer Herr Doktor schrieb:
Dann müßten die auch die Vorwahl ändern und nicht nur die Anschlußnummern.
Das ist kein Problem, die Nummern können inklusiv geändeter Vorwahl abgesendet werden. Das können sogar Simquadratkunden machen.
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[2] H N I K A R antwortet auf flatburger
18.06.2017 15:43
Benutzer flatburger schrieb:
Guten Tag zusammen,

den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.

So ein Quatsch. Das kann nur der erste Schritt sein. Und der ist auch nur dann wirksam, wenn er von Anfang an bei Zuteilung einer neuen(!) Rufnummer ggü. dem Provider erklärt wurde. Was einmal in einem Öffentlichen Verzeichnis stand, kann man nie wieder "einholen".

Datensparsamkeit ist deshalb auch hier der zweite und am Ende noch viel bedeutendere Schritt. Wer bei x-beliebigen Gewinnspielen, Marketingaktionen, Onlinehändlern etc. freigiebig seine Rufnummer herausgibt, der hat es eigentlich nicht besser verdient und bekommt den Telefonterror eben frei Haus.

Es ist schön, dass die Politik gerade einmal wieder bei dem Thema etwas zuckt, aber wie so oft wenn die Politik versagt, kommt es auf den Hausverstand des Einzelnen an. Dass es mit jenem Verstand leider nicht so weit her ist, ist das andere Problem. In der Demokratie wählen die Idi0ten nun mal die Idi0ten, die sie regieren. Wie wäre es mal mit einer neuen Verbraucherpartei? Früher hatten ja mal die Grünen kurzzeitig diese Rolle inne, bevor sie sich nur noch dem Klima- und Biolandbaufaschismus hingegeben haben. Global Warming zählt eben mehr als Cold Calls.
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[2.1] Finio antwortet auf H N I K A R
23.06.2017 11:10
Benutzer H N I K A R schrieb:
[...] So ein Quatsch. Das kann nur der erste Schritt sein. Und der ist auch nur dann wirksam, wenn er von Anfang an bei Zuteilung einer neuen(!) Rufnummer ggü. dem Provider erklärt wurde. Was einmal in einem Öffentlichen Verzeichnis stand, kann man nie wieder "einholen".
[...]
Selbst das ist nicht sehr hilfreich, wenn Wählcomputer sämtliche Rufmummern (z.B. eines Vorwahlbereichs) "abklappern", und das ganz ohne Verzeichnisse.
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[3] Mayian antwortet auf flatburger
19.07.2017 12:14
Benutzer flatburger schrieb:
...
den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.
...

Naja. Das mit dem Löschen hilft nicht wirklich. Die Rufnummern sind ja längst in allen nur Denkbaren Datenbanken kopiert worden.

Ob es legal ist oder nicht. Das interessiert die ja sowieso nicht.
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[4] ger1294 antwortet auf flatburger
19.07.2017 17:26

einmal geändert am 19.07.2017 17:29
Benutzer flatburger schrieb:
Guten Tag zusammen,

den Bucheintrag löschen ist die einfachste Maßnahme gegen abzocken.
Wer dennoch in einem Verzeichnis erscheinen möchte, Buch oder Internet, kann zumindest die Adresse oder Teile des Namens löschen. Die Inverssuche löschen ist ebenfalls sinnvoll.

Das bringt überhaupt nichts, da mit Wählcomputern auch Nummern angerufen werden, welche noch nie irgendwo bekannt waren. Ich habe Nummern, die noch niemand vor mir jemals hatte und die nicht im Telefonbuch stehen. Auch ich habe diese noch nie nach Außen bekannt gegeben, trotzdem gehen darauf Werbe-/Gewinnspiel- und Marktforschungsanrufe ein.

Der seit vielen Jahren schon aufkommende Trend, keine Nummer mehr im Telefonbuch zu haben verhindert vielmehr die Kontaktaufnahme mit Menschen, wenn es wirklich wichtig ist. So konnte ich vor rund einem Jahr einer älteren Dame ihren gestohlenen Geldbeutel mitsamt aller Ausweise und Karten zurückgeben, weil sie zum Glück noch im Telefonbuch gestanden ist. Da ich sie noch in derselben Nacht angerufen habe, habe ich ihr auch eine schlaflose Nacht erspart, sie war sichtlich erleichtert, dass "nur" ihr Bargeld weg war und nicht auch alle ihre Dokumente.

Denn Polizei und Fundbüro sind hier keine Hilfe, da die Polizei in solchen Sachen überhaupt nicht proaktiv arbeitet (oder so langsam, dass bis dahin die Betroffenen sämtliche Ausweise teuer neu beantragt haben) und Fundbüro etc. zu Zeiten, wo normale Bürger Zeit haben, gar nicht geöffnet haben. Mo-Fr 8-12 Uhr bin ich wie die meisten normalen Menschen in der Arbeit. Dazu wird dann von denen noch eine Gebühr kassiert von demjenigen, der eh gerade bestohlen worden ist.

Bei jüngeren Menschen klappt dieser Weg schon meist nicht mehr, da nur noch Handy vorhanden ist oder Festnetznummern nicht mehr eingetragen sind. Manchmal habe ich da noch Glück über Facebook, aber seit Mails von "Nichtfreunden" direkt in einem "Sonstiges" Ordner landen, klappt auch das meistens nicht mehr.

Viel sinnvoller wäre es, wenn endlich die BNetzA wirksame Mittel gegen diese Werbefirmen ergreifen würde, indem netzseitig die entsprechenden Nummern gleich gesperrt würden und ggf. dann auch anhand der Nummern mit Einverständnis eines Anschlussinhabers Anrufe gezielt von Profis abgefangen würden und die Firmen ermittelt werden.
Denn meistens rufen diese innerhalb 1-2 Wochen mehrfach an, so dass es technisch recht leicht sein dürfte, diese Anrufe gezielt umzuleiten und ein vorbereiterer Mitarbeiter der Behörde nimmt dann das Gespräch entgegen.

Solange die einzige Antwort für den Anschlussinhaber kostenpflichtige Fangschaltungen sind, wird sich das nicht bessern.