Diskussionsforum
  • 09.02.2017 15:10
    Eugen Eutin schreibt

    Zersägt, verbrannt, zerbissen: So endet ein Handyleben

    Die übliche Nutzungsdauer für ein Smartphone sei zwei bis drei Jahre. Ich soll also alle zwei bis drei Jahre die Handhabung eines neuen Mobiltelefons erlernen? Da lob' ich mir die Reparaturdienstleister, die mir mein gewohntes Handy reparieren. Weil ich mein Mobiltelefon aber deutlich länger als vier Jahre nutzen möchte, will ich mich lieber gleich für ein Modell entscheiden, dass ich bei meinen Outdooraktivitäten eben so gut nutzen kann, wie auf dem Baugerüst oder in der Werkstatt.

    Eine Zeit lang wurde von Lkw-Fahrern berichtet, die sich durch Navis, die eigentlich für Pkw konzipiert wurden, in Engstellen lotsen ließen, aus denen sie nur durch Hilfe Dritter unter großen Schwierigkeiten wieder langsam heraus kamen. Mittlerweile gibt es wohl auch Navis speziell für Brummis.

    Und wie ist es bei Smartphones? Müssen sich Bauarbeiter, Handwerker, Landwirte und Menschen, die ihre Freizeit gerne draußen verbringen, stets mit Geräten begnügen, die gemäß Gebrauchsanleitung stets von Schmutz, Flüssigkeiten und Erschütterungen geschützt werden müssen? Was soll bitteschön „smart“ daran sein, wenn sich diese sogenannten Smartphones im Alltag auf der Baustelle oder beim Segeln in der Freizeit nicht vernünftig nutzen lassen?

    Robuste Smartphones sind etwas zu speziell für den breiten Massenmarkt. Die wenigen Outdoorgeräte, die es als Nischenprodukte gibt, sind aber so exotisch, dass sie nur selten in Tests vorgestellt werden.
    Unverwüstlich ist wohl kein einziges Smartphone. Doch es gibt eben auch ein paar wenige Geräte, die nicht nur die härtesten Industrienormen einhalten, sondern zusätzlich auch noch gewisse Militärstandards erfüllen.
    Nugat kann man bei den wenigen besonders strapazierfähigen Smartphones (noch) nicht erwarten. Doch die meisten Anwendungen laufen auch unter etwas älteren Betriebssystemen durchaus passabel!

    Wenn ich keinen seriösen Vergleichstest über die Robustheit finde, werde ich mich wohl alleine auf die Angaben der Hersteller von Outdoor-Smartphones und Baustellen-Handys vertrauen müssen.
    Derzeit liebäugele ich insbesondere mit dem Getnord ONYX. Das soll es nun auch mit Android 5.1 (Lollipop) geben...
  • 09.02.2017 23:57
    grafkrolock antwortet auf Eugen Eutin
    Outdoor
    Es gibt auch spezielle Hüllen, die über die üblichen "Foliencover" weit hinausgehen und z.B. zweischichtig aus Gummi und Hardcover sind, z.T. auch wasserdicht. Das richtige Handymodell vorausgesetzt, muss dieses also keineswegs selber outdoortauglich sein, es reicht eine passende Schutzhülle.