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So macht es Drillisch heute noch!


09.08.2019 08:32 - Gestartet von spooner
Unsere Tochter hatte einen Prepaid-Tarif bei Drillisch und nun zum neuen Schuljahr sollte sie mehr Datenvolumen bekommen. Die Bestell-Hotline konnte in alle Drillisch-Verträge unserer Familie einsehen, obwohl ich nur für eine Nummer das Hotline-Kennwort angegeben hatte, bekam ich Details zu dem Vertrag meiner Frau, die eigentlich einen komplett separaten Vertrag hat, geliefert.
Man empfahl mir auf Winsim mit 3GB Datenvolumen zu wechseln. Der freundliche Herr kündigte dann den Prepaid-Vertrag und erstellte einen neuen Winsim-Vertrag für meine Tochter auf meinen Namen, da sie ja noch minderjährig ist. Wegen der Kosten für die Rufnummernportierung sagte der Herr mir, das es vom Gesetzgeber so vorgeschrieben sei. Er wollte aber meine Frau als Werberin angeben, sodass sie 10EUR gut geschrieben bekommt. Somit wären es rein rechnerisch nur 19,95EUR für die Rufnummernportierung.

Der Erfolg war, dass das Handy meiner Tochter am nächsten Tag komplett kein Netz mehr hatte und die neue Simkarte erst drei Tage später kam. Leider hatte die neue Simkarte eine andere Rufnummer. Die Hotline erklärte mir, das es eine temporäre Rufnummer sei und die Portierung in den nächsten Tagen erfolgt. Es müsst nur genügend Guthaben auf dem Prepaid-Vertrag sein. Eine Woche später habe ich die Bestellhotline noch mal angerufen. Die mich aber schroff an die Service-Hotline verwies, da sie nur Bestellungen entgegen nehmen können. Die Service-Hotline schimpften dann auf den Kollegen, was die da wieder für einen Blödsinn gemacht haben. Prepaid sollte man nicht kündigen, sondern nur die Rufnummer frei geben. Wenn das Ding gekündigt ist, hat das System keinen Zugriff mehr auf das Guthaben, somit ist eine Portierung unmöglich. Ich sollte dann 27,95EUR überweisen mit dem Betreff Markenwechsel. Das aufgeladene Guthaben der Prepaid-Karte würde zurück gebucht.

Gestern gab es dann eine E-Mail, dass die Rufnummernportierung am 15.08. erfolgen soll. Auf der Winsim-Homepage habe ich nun gesehen, dass man mittlerweile den 3GB Tarif noch 1GB obendrauf bekommt und wenn man Karten für Familienmitglieder bestellt, dann sind die ersten 4 Monate kostenfrei! Somit hätte ich die Kosten für die Rufnummernportierung raus gehabt... Die Callcenter-Agenten können einem schon leid tun, aber es schafft ja offenbar auch Arbeitsplätze wenn man komplizierte Tarife und horrende Gebühren für interne Rufnummernportierung verlangt. Oder ist das ein Henne-Ei-Problem? Wahrscheinlich sind die Geiz-ist-Geil-Deutschen solch einen Service gewohnt?