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DAB+ Empfang ein Witz


15.01.2017 00:04 - Gestartet von Oeder2000
Hallo,
ich wohne auch in Baden-Württemberg und kann mir eine UKW-Abschaltung zugunten DAB+ überhaupt gar nicht vorstellen. Dann könnte ich kein Radio mehr hören im Auto. Sämtliche Strecken, die ich hier täglich fahre (60km) sind großteils gar nicht versorgt. Das Radio bleibt stumm. Ich dachte zuerst, dass das Autoradio kaputt ist weil man dutzende von km nichts hört. Und das kostet im Auto dann auch noch ungerechtfertigt viel Kohle. Aber auch tragbare DAB+ Radios taugten auf den Straßen nichts. Wenn man die Versorgungskarten bei DAB+ anschaut, wird deutlich, dass alles hier wunderschön farbig versorgt ausschaut, nur bei ganz genauem Hinsehen sind ausgerechnet die Straßen nicht versorgt. Die liegen immer im schmalen weißen Lochstreifen. Mir ist natürlich schon klar, dass Straßen oft durch Täler führen aber die schönen Karten spiegeln ein falsches Bild wieder. Mit UKW ist sicherlich nicht alles perfekt mit dem Rauschen. Aber ich kann damit leben, wenn ich ein UKW-Funkloch durchfahre und dann zumindest ein verrauschtes Signal habe. Sonst könnte ich gar nichts hören mit DAB+. Wenn der DAB+ Ausbau hier nicht besser wird, ist das alles nur wieder ein schlechter Witz! Genau wie die Zerstörung des terrestrischen Fernsehens durch die Abschaltung aller Füllsender mit dem Wechsel auf den neuen DVB-T Standard. Mit dem Wohnmobil fuhr ich mit Analog-TV immer gut. Egal wo ich war, ein Bild bekam ich immer. DVB-T (das "Überallfernsehen") probiere ich schon gar nicht mehr aus, Trefferquote nur noch bei 25%. Da baue ich lieber gleich ne Schüssel auf. Bei mir zuhause gibts gar kein DVB-T. Auch nicht mit Dachantenne. Mit dem erneuten sinnlosen Wechsel auf DVB-T2 sind sowieso wieder all meine neuen digitaltauglichen Geräte schonwieder veraltet. Wird das DAB+ nun auch der selbe Schrott?? Früher hieß es DAB (ohne plus). Hmm, hat man da nicht schonmal Empfangsgeräte wertlos gemacht? Wenn man möchte, dass sowieso jeder Rundfunk-Inhalte über sein Mobilfunkvolumen streamend bezahlen soll, ist der Weg ja leider schon klar. Ich weiß nicht, wofür ich das Rundfunk-Schutzgeld noch bezahle.