Diskussionsforum
Menü

Warum dann nicht gleich "Nägel mit Köpfen"?


09.01.2017 17:06 - Gestartet von postb1
Das haben sie sich wohl nicht getraut? Schlicht keine reinen Telefonanschlüsse im Festnetz mehr anbieten, nur noch kombiniert mit Internet. Stattdessen das Vermarkten spezieller GSM-Verträge mit. normalen Rufnummern des jeweiligen Ortsnetzes. Es gibt Anbieter, die liefern sowas. Das hätte viel Gedöns erspart bei der IP umstellung, MSAN POTS-Karten in der Vst gehen ja schließlich auch ins Geld...
...und die Telekom könnte dabei ein nettes Zusatzgeschäft tätigen, indemGSM-Tischtelefone ins Verkaufsprogramm aufgenommen werden...

Die Deutsche Bahn machts IMHO seit etlichen Jahren genauso. Das ehemalige bahneigene Telefonnetz BASA gibts nicht mehr, die Telefone in Stellwerken sind auch nur noch GSM Tischapparate, für das bahneigene Mobilnetz GSM-R.
Menü
[1] wegen Grundversorgungspflicht mit Sprachanschluss
trzuno antwortet auf postb1
09.01.2017 17:59
Benutzer postb1 schrieb:
Das haben sie sich wohl nicht getraut? Schlicht keine reinen Telefonanschlüsse
im Festnetz mehr anbieten, nur noch
kombiniert mit Internet.

Die Telekom hat eine Grundversorgungspflicht durch die sie weiterhin reine Sprachanschlüsse anbieten muss.

Und viele ältere Anlagen (zB Fahrstuhlnotrufe) laufen in Deutschland noch mit analoger Wähltelefonie.

Der Aufschrei war vor ein paar Jahren sehr groß gewesen, als über die Abschaffung von analog Telefonie nur nachgedacht wurde. Darum wird es halt weiter angeboten.
Menü
[1.1] Handyhipster
krassDigger antwortet auf trzuno
09.01.2017 18:11
Das können natürlich diese ganzen Handy-Hipster nicht verstehen.
Menü
[1.1.1] ger1294 antwortet auf krassDigger
09.01.2017 19:38
Benutzer krassDigger schrieb:
Das können natürlich diese ganzen Handy-Hipster nicht verstehen.

Stand Heute gibt es nur einen einzigen Anbieter, nämlich SIPGATE/SIMQUADRAT, der eine Simkarte mit Festnetznummer anbietet, bei der auch bei ABGEHENDEN Verbindungen die Festnetznummer beim Gesprächspartner angezeigt wird.

Alle anderen Anbieter sind dazu nicht in der Lage und damit sind derartige Produkte für die Zielgruppe (v.a. Ältere Kunden, die seit Jahrzehnten ihre gewohnte Rufnummer nutzen) eine Totgeburt.

Dazu kommt, dass es keine Telefone / GSM Adapter für den Hausgebrauch von deutschen oder deutschsprachigen Herstellern gibt und damit auch hier übliche Gegebenheiten von diesen Geräten nicht sinnvoll abgebildet werden, z.B. ist mir bislang kein Gerät bekannt, mit dem ein "Ortsgespräch" ohne zusätzliche Wahl der Vorwahl hergestellt werden kann. Auch das ist etwas, das bisherige Nutzer eines Festnetzanschlusses aber voraussetzen.
Menü
[1.1.1.1] saust antwortet auf ger1294
09.01.2017 23:09
Benutzer ger1294 schrieb:

Stand Heute gibt es nur einen einzigen Anbieter, nämlich SIPGATE/SIMQUADRAT, der eine Simkarte mit Festnetznummer anbietet, bei der auch bei ABGEHENDEN Verbindungen die Festnetznummer beim Gesprächspartner angezeigt wird.


Gibt es schon leider nur im Businessbeereich -:(

z.B. ist mir bislang kein Gerät bekannt, mit dem ein "Ortsgespräch" ohne zusätzliche Wahl der Vorwahl hergestellt werden kann.

Ist das so schlimm, ich wähle immer mit Vorwahl, auch wenn ich einen Anschluss im gleichen Ortsnetz nutze.
Menü
[1.1.1.1.1] ger1294 antwortet auf saust
12.01.2017 21:15
Benutzer saust schrieb:
Benutzer ger1294 schrieb:

Stand Heute gibt es nur einen einzigen Anbieter, nämlich SIPGATE/SIMQUADRAT, der eine Simkarte mit Festnetznummer anbietet, bei der auch bei ABGEHENDEN Verbindungen die Festnetznummer beim Gesprächspartner angezeigt wird.

Gibt es schon leider nur im Businessbeereich -:(

Das ist richtig, aber da haben wir ja das Problem nicht, da bei GK meist auch Internet benötigt wird.

z.B. ist mir bislang kein Gerät bekannt, mit dem ein "Ortsgespräch" ohne zusätzliche Wahl der Vorwahl hergestellt werden kann.

Ist das so schlimm, ich wähle immer mit Vorwahl, auch wenn ich einen Anschluss im gleichen Ortsnetz nutze.

Ja, für den betreffenden Kundenkreis schon, die überwiegend auch noch kurzstellige Rufnummern anrufen (da auch deren Bekanntenkreis schon seit 30 Jahren dieselbe Nummer hat) wählen diese i.d.R. ohne Telefonbuch im Telefonapparat einfach die 3, 4 oder 5-stellige Nummer.
Und ich wähle meine Nummern auch immer noch meist aus dem Kopf ohne Vorwahl.
Wäre technisch ja einfach zu lösen, macht schließlich jeder SIP-Adapter auch, wenn es z.B. eine FritzBox GSM gäbe, die auch unsere Bedürfnisse in Deutschland abbildet. Aber leider gibt es da nur Hardware aus Ländern, die ohnehin immer die Wahl der Vorwahl verlangen (z.B. USA).
Menü
[1.1.1.1.2] DSLFritz antwortet auf saust
19.01.2017 20:00
Benutzer saust schrieb:
Benutzer ger1294 schrieb:


Ist das so schlimm, ich wähle immer mit Vorwahl, auch wenn ich einen Anschluss im gleichen Ortsnetz nutze.
...und die angesprochene Zielgruppe wird sagen: Ist das so schlimm, wenn man keinen Internetanschluß hat? Ich habe seit über 70 Jahren keinen und leb immer noch.

:-D :-D :-D
Menü
[2] christian_koehler antwortet auf postb1
10.01.2017 10:39
Die Telekom ist verpflichtet, diese Anschlüsse jedem bereitzustellen.
Was würde sie tun, wenn ich das bestelle?
In meiner Wohnung - mitten in Berlin - hat das ach so tolle Telekom Mobilnetz ein Loch. Nicht einmal GSM geht...

Christian


kombiniert mit Internet. Stattdessen das Vermarkten spezieller GSM-Verträge mit. normalen Rufnummern des jeweiligen Ortsnetzes. Es gibt Anbieter, die liefern sowas. Das hätte viel Gedöns erspart bei der IP umstellung, MSAN POTS-Karten in der Vst gehen ja schließlich auch ins Geld...
...und die Telekom könnte dabei ein nettes Zusatzgeschäft tätigen, indemGSM-Tischtelefone ins Verkaufsprogramm aufgenommen werden...