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Was muß eigentlich noch passieren ...


22.12.2016 22:22 - Gestartet von bjwei
... damit diese blöden "Datenschützer" endlich begreifen, daß man nur mit den Daten, die VOR dem Anschlag erfaßt wurden, (also natürlich Vorratsdaten!), danach recherchieren kann?!
In jedem Tatort wird der Bevölkerung vorgegaukelt, daß es immer erfaßte Daten gibt, die ausgewertet werden können, war zufälligerweise gerade eine Kamera mit Aufzeichnung am Ort.
Ginge es nach den sog. "Datenschützern", gäbe es das alles niemals, schon gar nicht in der Realität, denn sie wollen ihre Daten ja erst zu erfassen beginnen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, und auch dann noch extrem restriktiv!
Sie sollten sich lieber um wirklich skandalöse Dinge kümmern, wie z.B. die SCHUFA, die unser aller Daten erhebt, nach Belieben speichert und bearbeitet, interpretiert und verkauft!
Sie ruiniert den Ruf und damit die Geschäftsmöglichkeiten unbescholtener Bürger, die noch nie auch nur daran dachten, irgendwo Kredit zu nehmen, indem sie völlig undurchsichtige Algorithmen anwendet, Falschdaten erzeugt und all das noch nicht mal offenlegen muß!
Aber daran trauen sich diese Weicheier und Scharlatane, die sich so gern "Datenschützer" nennen, nicht ran!
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[1] x-user antwortet auf bjwei
23.12.2016 01:15
Benutzer bjwei schrieb:
Sie sollten sich lieber um wirklich skandalöse Dinge kümmern, wie z.B. die SCHUFA, die unser aller Daten erhebt, nach Belieben speichert und bearbeitet, interpretiert und verkauft! Sie ruiniert den Ruf und damit die Geschäftsmöglichkeiten unbescholtener Bürger, die noch nie auch nur daran dachten, irgendwo Kredit zu nehmen, indem sie völlig undurchsichtige Algorithmen anwendet, Falschdaten erzeugt und all das noch nicht mal offenlegen muß!
Aber daran trauen sich diese Weicheier und Scharlatane, die sich so gern "Datenschützer" nennen, nicht ran!

Danke für diese deutlichen Worte !!

Wir werden von den 'Datenschützern' verraten und verkauft. Für alle Datensammler wie Google/Facebook+auch Schufa&Co. ist der Bürger ein lukratives Freiwild. Ausspähen, Scoring, Falschdaten sind Standard.

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[2] wtroester antwortet auf bjwei
23.12.2016 04:04
Benutzer bjwei schrieb:
... damit diese blöden "Datenschützer" endlich begreifen, ...

Die Blöden sind die, die den Datenschutz nicht begreifen.
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[2.1] garfield antwortet auf wtroester
23.12.2016 10:30
Benutzer wtroester schrieb:
Benutzer bjwei schrieb:
... damit diese blöden "Datenschützer" endlich begreifen, ...

Die Blöden sind die, die den Datenschutz nicht begreifen.

"... denn wir haben ja nichts zu verbergen" - wird jetzt gleich kommen.
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[2.1.1] wtroester antwortet auf garfield
27.12.2016 06:14

einmal geändert am 27.12.2016 06:17
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer wtroester schrieb:
Benutzer bjwei schrieb:
... damit diese blöden "Datenschützer" endlich begreifen, ...

Die Blöden sind die, die den Datenschutz nicht begreifen.

"... denn wir haben ja nichts zu verbergen" - wird jetzt gleich kommen.

Unterstelle mir nichts! Vielleicht liest Du etwas genauer.
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[2.1.1.1] garfield antwortet auf wtroester
27.12.2016 06:23
Benutzer wtroester schrieb:

Unterstelle mir nichts! Vielleicht liest Du etwas genauer.

Oder Du. Auch wenn ich nicht ausdrücklich "von denen" geschrieben habe, ergibt sich schon rein logisch, dass sich mein Nachsatz nicht auf dich beziehen kann, da ich es ja genau so sehe wie du.
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[2.1.1.1.1] wtroester antwortet auf garfield
27.12.2016 17:03
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer wtroester schrieb:

Unterstelle mir nichts! Vielleicht liest Du etwas genauer.

Oder Du. Auch wenn ich nicht ausdrücklich "von denen" geschrieben habe, ergibt sich schon rein logisch, dass sich mein Nachsatz nicht auf dich beziehen kann, da ich es ja genau so sehe wie du.

OK, dann nehme ich das zurück. Da hatte ich Dich mißverstanden.
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[2.1.1.1.1.1] garfield antwortet auf wtroester
27.12.2016 17:06
Benutzer wtroester schrieb:

OK, dann nehme ich das zurück. Da hatte ich Dich mißverstanden.

;-) ;-) ;-)

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[3] garfield antwortet auf bjwei
23.12.2016 10:28
Benutzer bjwei schrieb:
Sie sollten sich lieber um wirklich skandalöse Dinge kümmern, wie z.B. die SCHUFA, die unser aller Daten erhebt, nach Belieben speichert und bearbeitet, interpretiert und verkauft!

Ach nee, Dass Sie damit Ihre eigene Argumentation ad absurdum führen, haben Sie nicht mal bemerkt. Denn aus vergleichbarem Grund, aus dem Sie anlasslose Datenspeicherung befürworten, sammelt die Schufa Daten: nämlich damit Banken oder andere Kreditgeber (Ratenkauf usw.) einen Kredit für einen "unsicheren Kantonisten" verweigern können, "bevor das Kind in den Brunnen gefallen" ist.
Nicht wahr, man begreift etwas erst dann, wenn es einen selber konkret trifft oder treffen könnte.

Sie ruiniert den Ruf und damit die Geschäftsmöglichkeiten unbescholtener Bürger,

Das ist Unsinn, denn als "unbescholtener Bürger" haben Sie von der Schufa nichts zu befürchten.

Aber daran trauen sich diese Weicheier und Scharlatane, die sich so gern "Datenschützer" nennen, nicht ran!

Die Schufa ist ein privater Verein, der Daten zur Risikoabschätzung potentieller Kunden sammelt - und dagegen hat auch das EuGH nichts.
Hier geht es um STAATLICHE ANLASSLOSE ÜBERWACHUNG zur Verbrechensbekämpfung, wo selbst bestehende Mittel schlampig oder gar nicht genutzt wurden. Was soll dann der Quatsch mit den ständigen Rufen nach "Gesetzesverschärfungen", wenn man schon die Möglichkeiten der bestehenden nicht ausschöpft. Mehr Polizisten auf der Straße - gerne, aber ein "schärferes" Gesetz, wo Personal fehlt, es umzusetzen, fängt keinen Terroristen. Wie Frankreich zeigt, haben denen die weitaus "schärferen" Befugnisse einen Sch... geholfen.
Ich wundere mich immer, wie stolz man hier mal auf das Bank- und Postgeheimnis war und sich über die Stasimethoden der DDR mokierte. Zumindest waren die Bürger der DDR nicht so doof, ihrer eigenen Überwachung auch noch Beifall zu klatschen.

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[3.1] bjwei antwortet auf garfield
23.12.2016 22:17
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer bjwei schrieb:
Sie sollten sich lieber um wirklich skandalöse Dinge kümmern, wie z.B. die SCHUFA, die unser aller Daten erhebt, nach Belieben speichert und bearbeitet, interpretiert und verkauft!

Ach nee, Dass Sie damit Ihre eigene Argumentation ad absurdum führen, haben Sie nicht mal bemerkt. Denn aus vergleichbarem Grund, aus dem Sie anlasslose Datenspeicherung befürworten, sammelt die Schufa Daten: nämlich damit Banken oder andere Kreditgeber (Ratenkauf usw.) einen Kredit für einen "unsicheren Kantonisten" verweigern können, "bevor das Kind in den Brunnen gefallen" ist.
Nicht wahr, man begreift etwas erst dann, wenn es einen selber konkret trifft oder treffen könnte.

Sie ruiniert den Ruf und damit die Geschäftsmöglichkeiten unbescholtener
Bürger,

Das ist Unsinn, denn als "unbescholtener Bürger" haben Sie von der Schufa nichts zu befürchten.
Eben doch, denn wenn ich nur in der falschen Gegend wohne, kriege ich wegen der vielen Nachbarn mit schlechter Zahlungsmoral oder weil die zu jung sind, da viele Junge schlechter zahlen und mehr auf Pump kaufen, u.U. keinen weiteren Handyvertrag!
Mir ist das selbst passiert, ohne jemals Kredite genommen oder gar nicht zurück gezahlt zu haben, offenbar nur, weil ich schon einen Handyvertrag hatte und zwei Girokonten.
Daß ich eine ständig liquide Geldmenge von über 200.000€ € nachweisen konnte, interessierte übrigens niemanden, ja man mußte mir bei der vorhandenen Gesetzgebung noch nicht mal sagen, welches Kriterium denn nun genau den Vertrag behinderte!
Nein, man berief sich auf ... den DATENSCHUTZ!
Unverschämt und diskriminierend nenne ich das, hoffentlich ändert sich unter der neuen Regierung im kommenden Jahr mal etwas daran!

Aber daran trauen sich diese Weicheier und Scharlatane, die sich so gern "Datenschützer" nennen, nicht ran!

Die Schufa ist ein privater Verein, der Daten zur Risikoabschätzung potentieller Kunden sammelt - und dagegen hat auch das EuGH nichts.
Hier geht es um STAATLICHE ANLASSLOSE ÜBERWACHUNG zur Verbrechensbekämpfung, wo selbst bestehende Mittel schlampig oder gar nicht genutzt wurden. Was soll dann der Quatsch mit den ständigen Rufen nach "Gesetzesverschärfungen", wenn man schon die Möglichkeiten der bestehenden nicht ausschöpft. Mehr Polizisten auf der Straße - gerne, aber ein "schärferes" Gesetz, wo Personal fehlt, es umzusetzen, fängt keinen Terroristen. Wie Frankreich zeigt, haben denen die weitaus "schärferen" Befugnisse einen Sch... geholfen.
Ich wundere mich immer, wie stolz man hier mal auf das Bank- und Postgeheimnis war und sich über die Stasimethoden der DDR mokierte. Zumindest waren die Bürger der DDR nicht so doof, ihrer eigenen Überwachung auch noch Beifall zu klatschen.

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[3.1.1] bjwei antwortet auf bjwei
27.12.2016 08:48
Benutzer merlin86 schrieb:
"Ständig 200.000 Euro liquide Mittel zur Verfügung blabla blubb..."
Du Anfänger, ich habe 1.770.000 Euro liquide in meinem Dagobert Duck Geldspeicher für Anfänger ständig griffbereit. Geh woanders träumen du Schwätzer! Made my Day. So ein aufgeblasenes Gehabe, 200.000 Euro mal so rum fliegen, ja ne ist klar Meister. Anonym lässt es sich gerne übertrieben protzen und dick auftragen. Lol
1. Wer in dem Chargon hier schreibt wie Sie, hat in einem seriösen Forum wie TelTarif an sich nichts zu suchen!
Wenn ich jünger wäre, würde ich es vielleicht mit "voll proll" bezeichnen, was ich aber bewußt nicht tue, denn ich gehöre zur Arbeiterklasse und damit ist der Begriff "Prolet" (daher kommt das Ganze nämlich!) für mich positiv besetzt!
2. Zum kritisierten Inhalt:
Wenn Sie Ahnung vom Kapitalmarkt hätten, wüßten Sie, daß man mit Tagesgeldkonten sein Geld (und ja, es ist mein eigenes, selbst in Jahrzehnten mittels miesem Gehalt erarbeitetes und für später erspartes) immer vollständig flüssig hat. Ich gehöre aber noch zu einer Generation, die wirtschaften konnte und nicht alles sofort haben mußte, sondern erst mal drauf gespart hat! Ich brauche also keine Wucherkredite der Banken, und ob Sie's glauben oder nicht, ich brauche noch nicht mal ein Smartphone (erstaunlicherweise haben ja immer diejenigen die teuersten, die es sich grad nicht leisten können!).
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[3.1.1.1] garfield antwortet auf bjwei
27.12.2016 10:25

2x geändert, zuletzt am 27.12.2016 10:37
Benutzer bjwei schrieb:
1. Wer in dem Chargon hier schreibt wie Sie, ... denn ich gehöre zur Arbeiterklasse ...
Ich gehöre aber noch zu einer Generation, die wirtschaften konnte ...

Komisch, und ich dachte, dass diese Generation noch Fremdwörter beherrschte und in korrektem Jargon parlierte.
Immerhin sind Sie der lebende Beweis, dass am Traum vom Tellerwäscher zum Millionär doch etwas dran ist. Ein heutiger Angehöriger der Arbeiterklasse mag Probleme mit dem Französischen haben, aber er spart sich locker mal 200000 Ocken zusammen. Und da der Kapitalmarkt sein täglich Brot ist, legt er die dann - besonders in "Zinshoch"-Phasen, wie aktuell - lieber aufs Tagesgeld-Konto.
Und da hat man so mit Uschi vdL geschimpft, als sie forderte, die armen Angehörigen der Arbeiterklasse sollen doch privat vorsorgen, wenn sie schon keine auskömmliche Rente zu erwarten haben. Genauso gut hätte sie sagen können: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." (aber ich glaube, das wird jetzt wieder zu französisch).
Und dabei brauchen die doch bloß ihr dickes Tagesgeldkonto anzuzapfen.
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[3.1.1.1.1] bjwei antwortet auf garfield
27.12.2016 11:41
Benutzer garfield schrieb:
Benutzer bjwei schrieb:
1. Wer in dem Chargon hier schreibt wie Sie, ... denn ich gehöre zur Arbeiterklasse ...
Ich gehöre aber noch zu einer Generation, die wirtschaften konnte ...

Komisch, und ich dachte, dass diese Generation noch Fremdwörter beherrschte und in korrektem Jargon parlierte.
Zugegeben, ich beherresche die französische Sprache tatsächlich nicht.
Immerhin sind Sie der lebende Beweis, dass am Traum vom Tellerwäscher zum Millionär doch etwas dran ist. Ein heutiger Angehöriger der Arbeiterklasse mag Probleme mit dem Französischen haben, aber er spart sich locker mal 200000 Ocken zusammen.
Ach hören Sie doch auf ... von "locker" war nie die Rede!
Und da der Kapitalmarkt sein täglich Brot ist,
Es ist nicht mein "täglich Brot", sondern eines meiner Interessengebiete ...
legt er die dann - besonders in "Zinshoch"-Phasen, wie aktuell - lieber aufs Tagesgeld-Konto.
Ich habe in den 90ern alles Mögliche probiert, bin als Neu-Bundesbürger auf Deutsche "Vermögensberatung" und Co. reingefallen, habe Aktienfonds ausprobiert usw..
Was mich jedoch stets gestört hat:
Ich wollte mit meinem Geld flexibel bleiben, weil man in dieser unmenschlichen Gesellschaft als Arbeiter ja nie weiß, was kommt (Stichwort: Prekäre Arbeitsverhältnisse).
Deshalb hielt ich nie was von solchen Volksverarschungen (Entschuldigung) wie der RiesterRente, auch wenn ich heute selbst in eine kleine einzahle, da ich das im öffentlichen Dienst gemäß Tarifvertrag MUSS! (In den westlichen Bundesländern zahlt das übrigens zu 100% der Arbeitgeber ein, bei uns Dummen im Osten zahlen wir den größeren Teil selbst vom Brutto.)
Seit etwa 15 Jahren jongliere ich nun ausschließlich mit Tagesgeldkonten, ist zwar etwas Arbeit, macht mir aber Spaß.
In "Hochzins"phasen konnte man damit 6% generieren, heute maximal 1%, aber ich sagte ja auch nicht, daß ich HEUTE die Zinsen verdiene ...
Und außerdem: Es handelt sich in erster Linie um ErSPARTES, also Geld, was man nicht sinnlos ausgegeben hat, indem man als Heimwerker z.B. vieles selber macht! (Auf dem Land hat man natürlich auch nicht so viele Möglichkeiten, Geld auszugeben, zugegeben ...)
Und da hat man so mit Uschi vdL geschimpft, als sie forderte, die armen Angehörigen der Arbeiterklasse sollen doch privat vorsorgen, wenn sie schon keine auskömmliche Rente zu erwarten haben. Genauso gut hätte sie sagen können: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." (aber ich glaube, das wird jetzt wieder zu französisch).
Ich betrachte es auch nach wie vor als große Unverschämtheit das umlagefinanzierte Rentensystem in ein kapitalgedecktes umzubauen.
Leider begreifen gerade die Geringverdiener, die damit noch weniger zum Leben behalten, oft nicht, daß sie besser kämen, wenn sie NICHT privat vorsorgen.
Oft kriegen sie nämlich später einfach weniger Grundsicherung, weil ihnen ihre Privatvorsorge vielleicht 100 Euro bringt, die dann gegengerechnet werden!
Und dabei brauchen die doch bloß ihr dickes Tagesgeldkonto anzuzapfen.
(siehe oben).
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[3.1.1.2] Chargon...meinten Sie Jargon?
Marty McFly antwortet auf bjwei
27.12.2016 17:32
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