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Politik knickt ein vor google, bitcom & CO


18.11.2016 14:08 - Gestartet von tele_snail
Wenn ich schon diese nichtssagenden Sprechblasen wie "Datensouveränität anstelle von Datenschutz" aus dem Mund der Politiker lese, dann ist mir klar, was hier eigentlich abgeht: Unter dem Vorwand, dass Deutschland den Anschluss verliert, wird der Datenschutz ausgehebelt - und das nicht zum Vorteil der Anwender, wie behauptet, sondern zur Gewinnmaximierung der Internet-Riesen. Denn genau deren Geschäftsmodell ist es, mit den Daten der Kunden richtig Geld zu verdienen. Für jeden Einzelnen hat diese Entwicklung zur Folge, das es bald kaum noch Privatsphäre geben wird, man als gläserner Bürger und in seiner Verhandlungsposition völlig durchschaubar dasteht, dazu kommt noch die immer größere Abhängigkeit von fehleranfälligen und angreifbaren technischen Geräten. Das Prinzip der Datensparsamkeit war für mich immer noch der Strohhalm, dass es vielleicht doch noch gelingt, die Interessen der Menschen und die technische Entwicklung der digitalen Welt in Balance zu bringen. Mit der Aufgabe des Datenschutzes läuft diese Entwicklung völlig aus dem Ruder.