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'Nach kaufmännischen Regeln gerundet'


21.11.2001 18:41 - Gestartet von federico
Der Umstellungsverordnung läßt sich (nur) entnehmen, wie "zu zahlende oder zu verbuchende" Geldbeträge zu runden sind - erstens (mindestens) auf Cent, und zweitens nach dem kaufmännischen Rundungsverfahren. Es ist zwar nicht vorgeschrieben, wie mit den übrigen umgerechneten Beträgen wie z.B. Preisangaben zu verfahren ist, das ergibt sich aber aus dem angestrebten Ziel der Verordnung, eine höchstmögliche Genauigkeit bei der Umstellung zu erreichen. Das gelingt am ehesten durch eine Umrechnung in Euro mit möglichst vielen signifikanten Stellen ohne Rundung, denn der Preis dient erst zur Ermitlung eines zu zahlenden/verbuchenden Betrages.

"Wir haben nach kaufmännischen Regeln gerundet" bedeutet also keinesfalls, daß dadurch die Rundung eines in Euro umgerechneten, aber weder zu zahlenden noch zu verbuchenden Betrags wie der eines Minutentarifs zulässig wird, nur weil die höchstzugelassene Rundungsungenauigkeit nicht überschritten wurde.

f.
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[1] holger1971 antwortet auf federico
21.11.2001 19:39
Wie kommen die denn überhaupt auf die Idee den Minutenpreis zu nehmen? Abgerechnet wird doch im 10 Sekundentakt, das ist die kleinste Einheit...
5 Pf / 6 -> 0.42606 Cent für 10 Sekunden
Wenn man das jetzt auf ganze Cent rundet kommt doch 0 Cent raus... ;-)
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[2] vendril antwortet auf federico
21.11.2001 22:22
Benutzer federico schrieb:

ergibt sich aber aus dem angestrebten Ziel der Verordnung, eine höchstmögliche Genauigkeit bei der Umstellung zu erreichen. Das gelingt am ehesten durch eine Umrechnung in Euro mit möglichst vielen signifikanten Stellen ohne Rundung

Und bei den Geschäftskunden verfährt Viag ja arroganterweise auch so! Nur die Privatkunden, die eh keinen Umsatz bringen und nur meckern, wenn was nicht funktioniert - die kann man ja verarrschen!