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Kündigung/Widerruf


04.11.2016 17:56 - Gestartet von ErdemCan
einmal geändert am 04.11.2016 17:57
"Der 14-tägige Widerruf ist wie überall üblich an den Vermittler/Verkäufer, also Tarifhaus zu richten."

Der Widerruf ist ja keine Kündigung und daher darf man die Karte auch nicht aktiviert haben. Man tretet also vom Vertrag zurück und hat bis dahin keine Leistung bezogen.

"Sollte der Vertrag durch den Kunden schon aktiviert sein, geben wir den Widerruf immer sofort zur Bearbeitung an Telefónica weiter."

Hier hat man den Vertrag angenommen und dementsprechend auch die Telefonnummer bekommen. O2 prüft in diesem Schritt, ab sie selbst ebenfalls den Vertrag annehmen. Wie an andere Stelle zu lesen war, wird nicht Jeder als Kunde akzeptiert. Dann muss man bei O2 kündigen.

Die Frage stellt sich, wie vorgegangen wird, wenn man die Karten erhalten hat ( oder auch nicht ), aber diese nicht aktiviert und der Widerruf nicht offiziell innerhalb der 14 Tage erfolgt, oder weil immer durch neue Unklarheiten die an den Tag kommen, so mancher Kunde die Karten vorsorglich nicht aktiviert hat.

Eine weite Sache ist, ob man durch die schnelle Kündigung in Zukunft bei O2 eventuell nicht mehr angenommen wird.


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[1] Hiho5 antwortet auf ErdemCan
05.11.2016 09:43
Benutzer ErdemCan schrieb:
"Der 14-tägige Widerruf ist wie überall üblich an den Vermittler/Verkäufer, also Tarifhaus zu richten."

Der Widerruf ist ja keine Kündigung und daher darf man die Karte auch nicht aktiviert haben. Man tretet also vom Vertrag zurück und hat bis dahin keine Leistung bezogen.

Man kann grundsätzlich auch schon die Leistung genutzt haben. Mache Probleme kommen ja erst bei der Nutzung der Leistung heraus. Das ist wie beim bestellten Pulli. Der muss nicht mehr verpackt sein. Es können Entschädigungen für die Nutzung vereinbart werden.


"Sollte der Vertrag durch den Kunden schon aktiviert sein, geben wir den Widerruf immer sofort zur Bearbeitung an Telefónica weiter."

Hier hat man den Vertrag angenommen und dementsprechend auch die Telefonnummer bekommen. O2 prüft in diesem Schritt, ab sie selbst ebenfalls den Vertrag annehmen. Wie an andere Stelle zu lesen war, wird nicht Jeder als Kunde akzeptiert. Dann muss man bei O2 kündigen.

Die Frage stellt sich, wie vorgegangen wird, wenn man die Karten erhalten hat ( oder auch nicht ), aber diese nicht aktiviert und der Widerruf nicht offiziell innerhalb der 14 Tage erfolgt, oder weil immer durch neue Unklarheiten die an den Tag kommen, so mancher Kunde die Karten vorsorglich nicht aktiviert hat.


Ja das ist ein ziemliches Durcheinander. Ich denke der Vertrag mit Tarifhaus startet bei Lieferung und nicht bei der Aktivierung. Das Datum ist wahrscheinlich auch das offizielle Vertragsstartdatum und es beginnt die Grund-Gebühr.

Die Aktivierung und die O2 Vertragsannahme macht theoretisch keine zweite Widerrufsfrist. Wichtig ist aber schon, wann man als Kunde die Leistung und die Widerrufsbelehrung bekommen hat. Wenn die Daten weit auseinanderliegen und man die Leistung nicht nutzen konnte, ist das wirklich eine Frage was das richtige Datum ist. Wenn O2 ein anderes Startdatum hat und eine zweite Widerufsbelehrung nennt, ist das wirklich zweifelhaft. Würde sagen, dann kannst Du es Dir aussuchen.

Eine weite Sache ist, ob man durch die schnelle Kündigung in Zukunft bei O2 eventuell nicht mehr angenommen wird.



Ich glaube nicht, dass die sich das irgendwie merken. Probleme kommen aber, wenn der Anbieter zu langsam den Widerruf abwickelt, Forderungen ans Inkasso gibt und einen Schufa Eintrag erzeugt. Bei dem aktuellen Chaos bei O2 kann ich mir das gut vorstellen.