Diskussionsforum
  • 27.09.2016 08:11
    einmal geändert am 27.09.2016 08:12
    jackieoh schreibt

    Hö hö hö

    "Aber trotz her­steller­über­greifender Standards kochen immer noch viel zu viele Firmen ihr eigenes Süppchen."
    Da sollte man vielleicht selbst einsteigen. Nicht nur für Smart Home kann man viel selbst basteln. Und da kommen dann oft leistungsfähigere Lösungen heraus, die vor allem 'offen' sind und man ist nicht auf irgendwelche Krüppellösungen festgelegt. Vor allem kann man die Komponenten auch umprogrammieren, falls man mal etwas anderes ausprobieren möchte. Auch in Sachen Nachhaltigkeit / Direktrecycling der definitiv bessere Weg.

    Wie smart es wirklich ist, wenn man sein Heim immer fernbedienbarere gestaltet und sich somit auch immer weniger bewegt, muss jeder selbst wissen.

    Es besteht scheinbar ein Gleichgewicht zwischen Artikeln, die Smart Home und andere bewergungseindämmende "Innvoationen" hochjubeln und solchen, die vor mangelnder Bewegung warnen. Ist das nicht bemerkenswert? Jedenfalls ist es kein Wort in diesem Artikel wert.

  • 27.09.2016 11:54
    LilaFox antwortet auf jackieoh
    Benutzer jackieoh schrieb:
    > "Aber trotz her­steller­über­greifender Standards kochen immer
    >
    noch viel zu viele Firmen ihr eigenes Süppchen."

    ... besonders AVM.

    Theoretisch könnte man mit den AVM Telefonen sämtliche Funktionen kontrollieren.

    Sogar eine Sprachsteuerung wäre mit den Geräten theoretisch möglich.

    Doch das einzigste AVM-Fremde Produkt was für Smart bisher erlaubt wurde, sind die Comet-DECT-Thermostate. Doch dessen Unterstützung wird wie es aussieht nicht fortgeführt werden, da AVM nun seine eigene Geräte auf dem Markt bringt.

    Sowieso... wird hier total auf DECT gesetzt. Das hat in meinen Augen keine Zukunft. Es gibt genug LowPower WiFi-Chips, die mit jedem WiFi-Accesspoint/Router/Smartphone der Welt Kontakt aufnehmen können. DECT können dagegen immer weniger Geräte.

    Und gerade weil die WiFi-Chips (wie Bspw. der ESP8266) auch per Smartphone (direkt) gesteuert werden können, ist man vor Ausfällen am Router sicherer. Es braucht nur ein Blitz und niemand kann mehr die Lampen ein- und ausschalten ;-)

    Dann gibt es noch versuche von anderen Herstellern mit speziellen Funkprotokollen die auch wieder einen speziellen Zugangspunkt brauchen, doch die haben in meinen Augen auch längst verloren. Z-Wave, HomeMatic, RWE und o.g. AVMs DECT. Das sind einfach zu viele Standards.



    Es sollte immer mind. zwei Zugangswege geben. Nur mit Redundanz hat das SmartHome wirklich eine Zukunft.