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Sind dafür neue Empfänger erforderlich?


13.09.2016 10:48 - Gestartet von christian-w
einmal geändert am 13.09.2016 10:54
Wenn ja, dann hat sich die Frage ob es sich jemals (in Deutschland) etablieren wird ja wohl erledigt.

Jetzt wo ganz langsam ein Ende des Henne-Ei-Problems bei DAB+ in Sicht ist, fängt man wieder bei Null an. Logik? Außerdem gab es bis vor ein paar Jahren noch DAB+-Radios die auch das L-Band um 1,400MHz empfangen konnten, warum wird diese Idee nicht wieder aufgegriffen? Gerade für Programme die wenig Reichweite haben sollen wäre die hohe Frequenz doch ideal?

Übrigens: Sind im jetzigen Band das für DAB+ reserviert ist nicht noch mehr als genug Kanäle frei? Dann werden die halt anfangs nicht annähernd ausgelastet, na und? Muss die LfM/BnetzA halt mal die Frequenzlizenzen nach tatsächlicher Auslastung und nicht nach Kanalbreite berechnen.

Aus Verbrauchersicht kann man nur sagen: Hauptsache nicht noch einen weiteren parallel existierenden Standard der wieder nicht-aufwärtskompatible Geräte auf den Markt schmeißt.
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[1] industrieclub antwortet auf christian-w
13.09.2016 21:48
Benutzer christian-w schrieb:
Aus Verbrauchersicht kann man nur sagen: Hauptsache nicht noch einen weiteren parallel existierenden Standard der wieder nicht-aufwärtskompatible Geräte auf den Markt schmeißt.

Die Verbraucher schütteln -- zu Recht !!! -- den Kopf über die im Elfenbeinturm vor sich hin werkelnden (europäischen) Rundfunkingenieure und -politiker.
DER lachende Dritte angesichts all dieser Schildbürgerstreiche wird das INTERNET
sein, das sich immer mehr als globaler De-facto-Standard für "Rundfunk" empfeh-
len wird und somit den echten Rundfunk immer mehr "kaputt" machen wird.
Denn während die europäischen Rundfunkingenieure und Rundfunkpolitiker sich
gegenseitig selbst neutralisieren, marschiert der von den Amis geschaffene Welt-
standard 'Internet' einfach durch...Das war's dann wohl, gutes altes Radio (im Sinne
von 'echtem Rundfunk') !!!